»Der innere Kampf« [10.01.] Zehnte Scherbe

Der innere Kampf

Der Raum,
er scheint in sich geschlossen
in dieser Zeit so schwer beladen;
wohl kaum
hab’ ich die Stund’ genossen,
obgleich sie letztlich ohne Schaden.

Ein See,
entsprungen tiefstem Urgrund,
tränkt einzig noch den müden Geist;
im Schnee
bewahrt, doch frierend waidwund,
die Hoffnung jahrelang verwaist.

Das Sein,
es balanciert verwegen
auf Messers Schneide, Freud’ und Leid;
allein,
gefroren fällt der Regen
durch meine Seele, Raum und Zeit.

Comments

  • Author Portrait

    Man kann förmlich innerlich sehr spüren. Gefällt mir, wenn es einem auch sehr Nahe gehen kann.

  • Author Portrait

    Bei dir fließen Worte und Bilder immer wieder ineinander, bilden ein Ganzes ... und die tiefsten Tiefen menschlichen Erlebens erhalten trotz allem wunderschöne Formen ...

  • Author Portrait

    Ahhh einmal ein freirhythmisches Gedicht von dir Law, das eine Winterdepression beschreibt.

beta
Fairy Dust

Navigation

Languages

Social Media