Wie zäher Schleim kleben die Erinnerungen an meinen Füßen.

Wie eine Schlingpflanze fesseln mich die längst verhallten Worte.

Wie ein eisiger, unbarmherziger Wind weht mir der Hass entgegen

den ich für dich verspüre.

Ein niemals endender Kampf gegen die Vergangenheit.

Den Stacheldraht habe ich mir aus der Haut gezogen.

Die Wunden aber sind nie verheilt.

Nichts von alldem habe ich erwählt.

Die große Erleichterung als du mich endlich frei ließest.

Doch mein Weg ist nur eine ewige Qual.

Das endlose Moor ist mit deiner Präsenz gefüllt.

Ich versuche hier wegzukommen.

Alleine.

Verzweiflung.

In der Ferne sehe ich das Licht.

Doch umso entschlossener ich kämpfen will,

umso verbissener ich versuche mich loszureißen,

umso weiter entferne ich mich von meinem Ziel.

Ich wollte einfach nur weg von dir.

Vergessen und loslassen.

Enttäuschung.

Bitterkeit.

Hoffnungslos gebe ich auf

und lasse mich zurücktreiben.

Zurück zu dir.



Comments

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    Da steckt sehr viel hinter deinem poetischen Werk und das spürt man. Mir hat es wegen seiner Aussage sehr gut gefallen!♡

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