Zweiundvierzigste Scherbe [11.02.] »Schnee«

Schnee

Schnee, wohin man auch nur blickt,
Weiß auf Weiß, pastellgedeckt.
Schnee, der masseschwer erstickt
den Lärm der Welt begräbt, versteckt.

Schnee, in tausend kleinen Splittern,
Sternkristalle, wolkenzart.
Schnee, er lässt in Kälte zittern
reinigt dennoch und bewahrt.

Schnee, der du in manchen Landen
kaum je dort dich blicken lässt.
Schnee, der du in deinen Banden
vor meiner Tür dich niederlässt.

Schnee, der du mit Übermut
noch immer mir vom Himmel schneist.
Schnee, es ist doch langsam gut!
Es wär’ mal schön, wenn du verreist.

Schnee, in deinem weißen Licht
ein Kinderlachenwunderspiel.
Schnee, dir schimpfen möcht’ ich nicht,
doch meterhoch ist mir zu viel!

Comments

  • Author Portrait

    Im Grunde ist Schnee immer etwas das mich an meine Kindheit erinnert. Aber heutzutage im Alltag eine lästige Erscheinung ist . Ausser wenn ich mit dem Hund im Wald bin . Dann kann ich dieser weissen Landschaft mehr abgewinnen . Hast du toll beschrieben . LG Lisa

  • Author Portrait

    Schnee, und liegt er noch so hoch, wenns Frühling wird verschwindet doch *gg*

  • Author Portrait

    Schnee, der dennoch wie mir scheint, von dir ganz vorzüglich gereimt.

beta
Fairy Dust

Navigation

Languages

Social Media