Gut, dass niemand weiß,
Dass ich dein Verehrer, von nebenan bin!
Ich bin M. M steht für muskulös. Du bis H. H wie Humor. Oder Tumor? Vielleicht bist du auch K. K ist wie Kotze. Das passt wohl besser. Ich hasse und liebe dich.
Kann man einen lieben, der nur ein leises K ist? Oder bist du ein lautes A. A steht für Armut. Ob du Arm bist? Sieht nicht so aus. Dein Haus ist ein Monstrum.
Ich schleich mich raus, ließ die Türklingel an deiner Tür. Ich lese Familie Polanski und merke oh die aus Polen. Jetzt frage ich mich, ob du wohl dort geboren bist oder bist du eine arme Seele in Deutschland?
Dein Namen steht leider nicht dran. Dann bist und bleibst du ein Geheimnis.
Du bleibst mysteriös. Wie ein Geheimnis eines Escaperooms. Ich liebe Escape Rooms. Sie sind so einfallsreich.
Auch die miserabelsten haben etwas Geheimes in sich.
Wie du! Du bist das Geheime, im Labyrinth. Geborgen vom Helden im weichen Licht.
Ach, wie gut, dass niemand weiß, dass ich Ach was Weiss ich wer bin. Ich hasse dieses Reimen so sehr, aber ich bin doch der Reimmeister. Ich bin dein Dichter, dein Licht am dunkelsten Tunnel.
Leider willst du es nicht gestehen. Du hältst die Briefe geheim, schmeißt die Rosen weg. Ach, wie sehr kann man einen nur so verletzen? Du zerbrichst mir das Herz in Tausend Scherben.
Du wirst das so bereuen, das werde ich dir noch zeigen. Meine Mutter, kannst du dich noch an ihr Erinnern? Die Frau, der Wahnsinn. Sogar die Männer liebten sie wie Sand am Meere. Tag ein Tag aus spazierten sie in das Schlafzimmer. Oh, Mutter meintest du, ich merke das nie? Ich bin doch nicht dein dummer Sohnemann. Ich bin hochintelligent das bewiesen, sogar diese blöden Ärzte.
Du bist ne dumme Hurre! Komm, das ist nicht geheim. Das wissen sogar die alten spießigen Nachbarn. Oh, ich glaube sogar, der Vater, meiner Geliebten, der war mal Gast. Wenn du es doch wüsstest, was für ein Arsch er doch sei. Aber hab keine Sorge, ich sorge schon für die Gerechtigkeit. Wer tut dir weh Liebes? Komm, sag mir, tut dir wer weh? Komm zu mir und ich erledige es.
Der Mond der scheint so hell.
Doch die Tat ist nicht Vollpracht.
Es muss zu Ende gebracht werden.
Du wirst es schon noch verstehen.
Du gibst mir doch recht? Er hat es doch verdient. Doch du weißt nicht, wo er blieb. Ein Fragezeichen schwirrt wohl in deinen Kopf. Ich sah dich Weinen in deinem Zimmer. Sag mir, wieso weinst du? Weinst du wegen deinen Vater? Mach dir keine Sorge, er ist jetzt bei meiner Mutter. Da hat er es warm, da hat er es gut. Ihn wird nie langweilig, sondern sonderlich anstrengend. Du musst wissen, ich tat das für dich! Doch statt Dankbarkeit ein Schrei. Was los? Der Brief ist in der Farbe deines Vaters. Das tut weh. Es war persönlich. Ich möchte mal erwähnen, du bist manchmal was Undankbares. Gehst du jetzt zur Polizei? Ich sag dir doch, es bringe nichts. Die Spur die führt ins Leere. Ich hab es doch nur gut gemeint. Hab ich dir, denn keinen Gefallen getan? Dein Vater, war nur ein B. B steht für Bastard.
Ich hab dir diese Anleitung mitgeschickt, dass du miterleben kannst, wie ich es vollbrachte. Sag mir, wieso weinst du? Bist du, denn nicht froh, die Plage von dir zu haben? Er ist doch nur einer von vielen. Deine Mum wird es schon verstehen. Wenn sie denn wüsste, was er denn getan hat. Wäre sie Sauer? Oder weint sie mit dir? Oder ist sie so froh wie ich? Es ist nur eine Gerechtigkeit, die ich dir gemacht habe. Ey du? Ich hab jetzt was schuldig bei dir.
Willst du nochmal die Einzelheit wissen? Soll ich es dir erklären? Warum ich es getan habe? Wie ich es getan habe? Oder verstehst du alles? Ich hab mir Mühe mit den Schreiben gemacht. Ich nahm eine Feder, den roten Saft deines Vaters und schrieb los. Ich ließ meine Leidenschaft freien lauf. Siehst du die Einzelheiten? Siehst du die Besonderheiten?
Ich schaue raus und sehe dich wieder am Bett, weinend. Süße, wieso weinst du? Ich kann es wirklich nicht verstehen. Nein, ich hasse es so, dich zu sehen. Soll ich mich jetzt hassen? Soll ich mir weh tun? Ich höre es. Also nehme ich das Küchenmesser, setze es an. Jetzt kannst du denn schmerz spüren, ihn riechen. Doch ich breche ab und bekomm ein grinsen. Fast! Fast hättest du mich soweit gehabt. Aber nicht mit mir! Das wirst du bitter bereuen! Ich nehme das Messer fest in die Hand, renne runter, nehme den Karton, wo dick mit einem schwarzen Stift „Herr Polanski“ steht. Ich öffne ihn. Oh dieser Geruch! Dieser Geruch nach Tod! Ich liebe ihn! Arm, Bein oder doch den Kopf?
Ein Schiff fährt nach Amerika,
was hat es denn geladen?
Wein, Schnaps oder Bier?
Wein Wein Wein du bist ein Schwein
Schnaps Schnaps Schnaps du bist ein Schatz
Bier Bier Bier du bist ein Stier.
Das Bein, das ist, zwar voller Haar, doch eine Pracht von Schönheit!. Ich nehme das Linke, denn es ist meine Leidenschaft. Das Messer in der linken Hand. Ja, ich bin Linkshänder! Ich grinse, ich lache und schneide in sein linkes Bein. Es fühlt sich gut an, es mag makaber klingen, aber da rührt sich was. Es sind nicht meine Haare, es ist genau das, was zwischen mir ist. Es bekommt eine ganz neue Bedeutung. Ich bin der Lust gefangen. Der Lust zu morden.
Ja, es macht mich geil! Ich geb es zu, jetzt lass es hinter uns bringen. Ich nehme ihn in die rechte Hand. Ich schüttel ihn, ich beweg meine Hand nach oben und nach unten. Und weißt du was? Es ist ein geiles Gefühl! Ich denk dabei ganz bewusst an dich! Ich denke an deine Nacktheit! An deine zarte Muße. Und ja, ich spritze! Ich spritze auf sein Bein. Oh man so bin ich noch nie gekommen! Ich lasse mich in meinen Sessel fallen. Ich schließe meine Augen und denke an dich!
Deine Hand,
Sie ist zart.
So wild und schnell!