An deiner Seite wache ich,

Und beobachte dich,

In deiner nächtlichen Ruh´.

Ich sah dir schon immer gern beim Schlafen zu,

Weil es dann so entspannt aussieht, dein zartes Gesicht;

Im Schlafe fangen dich die alltäglichen Zweifel nicht,

Deshalb beginnen sie mich zu jagen,

Mit Traurigkeit, mit Verunsicherung und Fragen.

In der letzten Zeit hab ich es immer deutlicher gefühlt,

Hab versucht es zu bekämpfen, war vollkommen aufgewühlt,

Und hätte diesen Gedanken nur allzu gerne besiegt,

Aber er hat mich stets wieder zu fassen gekriegt:

Da ist nichts mehr von unserer alten Magie,

Nur noch zu viel Streit und zu wenig Harmonie,

Zu wenig schöne Momente, die wir beide uns gönnen,

Und zu viele Fehler, Über die wir nicht länger hinwegsehen können.

In anfänglicher Verliebtheit haben wir uns beide zu sehr geschönt,

Doch jetzt haben wir uns aneinander gewöhnt,

Das perfekte Bild von dir ist allmählich verflogen,

Und ich erkenne, wir haben uns die ganze Zeit lang selbst belogen.

Eins hätte ich gerne mein ganzes Leben mit dir verbracht,

Doch hier, an deiner Seite in dieser Nacht,

Schmerzt mir die Erkenntnis sehr,

Für den alten Traum reicht unsere Liebe einfach nicht mehr.

 


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