Auf Wiedersehen

Ich ging aus dem Zimmer und verschloss dir Tür. Danach setzte ich mich auf eines der Sofas und wartete einfach, wartete darauf das die Nacht vorbei ging. Es ist auf die Dauer wirklich langweilig, wenn man Nachts überhaupt nicht schläft.

Die Minuten vergingen und wurden zu Stunden. Etwa gegen 7 Uhr morgens hörte ich hinter mir ein leises tapsen. Ich brauchte mich nicht umzudrehen um zu wissen wer da war, ich konnte die Gehirnströme jedes Lebewesens spüren, weshalb mich auch nie jemand aus dem Hinterhalt angriff. Wenige Sekunden später stand Marie neben mir, sie war zwar angezogen aber man konnte sehen das sie noch nicht ausgeschlafen war. Ihre Haare waren zerzaust und ihre Augen waren von blass blau-roten Rändern umgeben. Sie setzte sich neben mich und murmelte nur ein: "Morgen".

"Guten Morgen," erwiderte ich " du scheinst a nicht so gut geschlafen zu haben!"

"Stimmt aber die Sonne hat mich geweckt und danach konnte ich nicht mehr schlafen."

Daraufhin bewegte ich leicht einen Finger, und ein Roboter kam aus der Küche gerollt. In seiner Hand lag ein großes Tablett, mit allerlei leckeren Sachen die man zu Frühstück verspleißen kann.

"Ich habe mir erlaubt, dir ein Mahl zubereiten zu lassen." klärte ich sie auf.

Der Roboter blieb vor ihr stehen und beugte sich leicht nach vorne, so dass das Tablett direkt vor Marie war.  Sie nahm sich einen Orangensaft und ein Marmeladenbrot, und biss noch ziemlich mitgenommen hinein. Mein Roboter verschwand wieder in der Küche und ich hörte ihn werkeln.

Nach 5 Minuten hatte Marie ihr Essen verputzt und als sie den letzten Schluck Orangensaft getrunken hatte tauchte der Roboter wieder auf, nahm das Glas und verschwand so schnell wie er gekommen war.

"Ja... ich geh dann man ins Bad, bis gleich" meinte Marie  und ging dir Treppe hinter dem Sofa hinauf. Gerade fragte ich mich warum sie nicht das Bad neben ihrem Zimmer genommen hatte als auch schon Ben, frisch gestriegelt aus seinem Zimmer kam.

Auch er setzte sich neben mich, genau auf den Platz wo vorher Marie gesessen hatte.

"Ach ja, bei dir kann man echt super schlafen." Meinte er mit einem Grinsen im Gesicht. Sofort kam der Roboter wieder aber Ben winkte danken ab, und er drehte auf dem Absatz um und verschwand wieder.

"Wo ist Marie? Schläft sie etwa noch?" fragte er mich.

"Nein sie ist hoch ins Bad!" erwiderte ich. Genau in dem Augenblick kam auch schon Marie wieder die Treppe runter gestapft. "Ah morgen Ben, auch schon wach?" fragte sie sofort als sie ihn sah. "Können ja nicht alle solche Frühaufsteher sein wie du! Außerdem brauch ich meinen Schönheitsschlaf, solltest du im Übrigen auch mal versuchen!" neckte er sie.

Sie lachte kurz auf und erwiderte nur: "Im Gegensatz zu dir brauch ich das nicht!"

Daraufhin tat er gespielt bockig und verschränkte die Arme, jedoch schon nach wenigen Sekunden musste er wieder lachen. Er konnte einfach nicht ernst bleiben.

"Nun wenn ich gut geschlafen habt, ist das echt toll. Und ich will ja echt nicht unhöflich sein, aber wann wollt ihr denn wieder abreisen?"

"Keine Sorge, wir reisen gleich ab, du hast ja schon gestern gesagt dass wir nur über Nacht bleiben können." erwiderte Ben lächelnd.

"Es tut mir wirklich leid, normalerweise ist das nicht meine Art, aber ich muss so schnell wie möglich weg und kann euch ja nicht alleine hier lassen!" meinte ich bedauernd.

Marie, die sich noch immer nicht hingesetzt hatte ging zu Ben und zog ihn vom Sofa hoch. Auch ich stand auf. Beide gingen in Richtung Eingangstür und ich folgte ihnen. Auf der Mitte der kurzen Strecke überholte ich sie und öffnete die Tür, auch wenn ich das eigentlich nicht bräuchte, da sie sich ja auch von alleine öffnen würde.

Schnell war ich aus der Tür getreten und brachte die 3 Stufen schnell hinter mich.

"Na du hast es ja sehr eilig uns loszuwerden!" meinte Ben und der Schelm leuchtete ganz offensichtlich in seinen Augen.

"Es tut mir wirklich Leid und ich werde euch sofort eine Nachricht zukommen lassen wenn ich wieder da bin, dann könnt ihr gerne auch mal etwas länger bleiben!"

"Hey, das war ein Witz, wir wären so oder so in spätestens einer Stunde gegangen."  

Ich bedauerte es wirklich, aber es ging nicht anders.

Jaromir uns Levestaterus, standen am Tor wie 2 Starturen. Doch als wir uns ihnen auf 5 Meter nährten bewegten sie sich und funkelten uns für einen kurzen Moment mit ihren glühenden, roten Augen an. Nachdem sie mich erkannt hatten, zeigten sie kein weiteres Interesse. Beide kauerten sich wieder neben das Tor und verwandelten sich wieder in die Staturen. Das Tor schwang auf und Marie und Ben gingen hindurch.

"Danke," meinte Marie "Und auf bald!"

"Auf wieder sehen." erwiderte ich.

Die zwei rannten in Richtung Wald und verschwanden.

Kommentare

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    Gute Geschichte, freu mich auf mehr

  • Author Portrait

    echt toll wieder neues von dir zu sehen :D es ist immer gut zu lesen

  • Author Portrait

    Hi, schön dass deine Story nun einen (vorläufigen?) Titel hat. Ich hoffe wirklich, dass es bald weitergeht und bin echt schon gespannt, wie sich die Geschichte weiter entwickelt. Falls ich so neugierig sein darf, schreibst du eigentlich streng nach Plan oder nach Gefühl? PS: Dein neues Profilbild find ich übrigens total hübsch :D LG, Hannah

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Feenstaub

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