Die Sonne brennt gar heiß hernieder, 
die kleinste Müh ist mir zuwider...
Schwitzend gammel ich auf nem Kissen, 
will mich nicht bewegen müssen...

Das Zimmer gleicht einer dunklen Gruft, 
mit brühwarmer Stinkeluft...
Der Fernseher läuft im Dauerakkord, 
Sender wechseln in einem fort...

Der Becher mit Eis ist längst schon leer, 
doch neues holn will ich nicht mehr...

Mein Ventilator ist kurz vorm sterben, 
pustet mir lauwarmen Wind ins Gesicht...
Wird es endlich kühler werden? 
Ich hoffe, doch das wird es nicht...

Mein Hirn gleicht zähem Haferbrei, 
macht sich zur Pause nun bereit...
Der Kopf vom Denken gänzlich frei, 
stellt sich ein auf Schlummerzeit...

Ich falle in Glückseeligkeit,
entfliehe meinem Hitzeleid...
Bin fast schon über der Schwelle zum Traum,
doch ein fieses Sirren hallt durch den Raum...

Meine Sinne wieder erwacht, 
deutlich schneller als gedacht...

Nervös such ich nach dem Übeltäter,
doch er ist wieder in seinem Versteck...
Er wird mich finden früher oder später,
doch wenn ich erwach, ist er längst wieder weg...

Kommentare

  • Author Portrait

    *BSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSSS* Muhahahahahaha meine Mückenarmee macht Jagd auf die Welt :P Nein so böse bin ich auch wieder nicht, klasse Gedicht, die Lösung für das Problem lautet ganz viele Spinnen in seinem Zimmer zu haben *grins* Noch keine Mücke hat mich dieses Jahr gestochen XD

  • Author Portrait

    Ein sehr schönes Gedicht und gut beschrieben. Sind die Wechsel des Reimschemas im Gedicht beabsichtigt oder haben die sich so ergeben?

  • Author Portrait

    Klasse geschrieben. Ich werde auch regelmäßig von diesen kleinen Biestern zur Verzweiflung getrieben... 5/5 :)

  • Author Portrait

    Ein cooles Gedicht! Das Problem mit den fiesen Biestern kenne ich auch! :-)

beta
Feenstaub

Navigation

Sprachen

Social Media