Der Regen hämmerte auf das Dach wie ein Vorschlaghammer: rau, gewaltsam und ohrenbetäubend. Ich wurde aus meinem Traum gerissen, als das Unwetter anfing und fand nun keinen Schlaf mehr. In meiner Verzweiflung noch etwas schlaf zu finden, ging ich durch die Wohnung und hoffte, dass ich so bald wie möglich wieder zurück in das Land der Träume kam.

In der Küche trank ich ein Glas Wasser, setzte mich danach ins Wohnzimmer, schaltete den Fernseher ein und hoffte, dass mich das Programm einschläferte. Irgendeine Gameshow lief, in welcher sich der Kandidat mit einer so leichten Frage ab mühte, dass ich mich fragte, wo sie diese Menschen nur her hatten. Auf einmal flackerte mein Fernsehbildschirm, weshalb ich Aufstand und einmal dagegen schlug. Er flackerte immer noch, deshalb wiederholte ich meine Tat von gerade noch einmal. Doch nun hatte es ein böses Nachspiel. Ich bekam von dem Fernseher einen starken elektrischen Schlag.

Als ich wieder aufwachte, fand ich mich in einem Tunnel wieder. Ich saß mit dem Rücken an die kalte Steinwand gelehnt und sah, dass es am Ende des Tunnels hell war. Also quälte ich mich dazu aufzustehen und dort hinzu gehen wo das Licht war.

Bei dem einfallenden Licht konnte ich erkennen, dass sich auf dem Boden Schienen befanden, welche in die Richtung des Lichtes führten. Ihnen folgte ich mit schnellen, großen Schritten und fand mich nach wenigen Minuten vor einem Meer stehend und auf eine einsame Insel blickend wieder.

Ich trat in das Licht und betrachtete die Insel und alles drumherum etwas genauer. Das Wasser hatte einen schönen Blauton, welcher sich nur minimal von dem des Himmels abhob. Die Wolken hier sahen etwas anders aus, als die von zuhause. Daheim waren sie weiß und plüschig, hier hingegen sind sie Bund und leuchten. Um die Insel herum schwebte noch etwas, was ich aufgrund der Entfernung nicht richtig erkennen konnte. Ohne noch weiter darüber nachzudenken, sprang ich in das Wasser und schwamm auf die Insel zu.
So schnell wie nun war ich in meinem ganzen Leben noch nie geschwommen. Die Insel zieht mich einfach Magisch an. Desto näher ich an die Insel kam, desto schöner wurde sie. Als ich versuchte mich an Land zuziehen, bemerkte ich das volle Ausmaß meiner Aktion. Ich hatte kaum noch genügend Kraft um mich an Land zuziehen. Kurz bevor mich die nächste Welle treffen konnte, zog ich mich mit meiner letzten Kraft an Land. Ich zog scharf die Luft ein und brauchte einige Minuten um wieder normal atmen zu können. Als dies der Fall war, richtete ich mich auf und machte mich daran die Insel zu erforschen. Auch wenn ich weit und breit keine Menschenseele erkennen konnte, fühlte ich mich dort wohl. Es war schön an diesem Ort. Ich fühlte mich dort wohl, obwohl ich erst seit einigen Minuten dort war. Auf dieser Insel war alles so bunt, einladend und leuchtend. Meinen Augen konnte ich an diesem Ort kaum glauben, da dieses Fleckchen Land so aussah und wirkte wie aus einem Fantasie Roman. Dabei fiel mir auf, dass diese Insel, der aus dem Buch, das ich gerade lese, gleich kam. Sie waren identisch. Doch bevor ich noch etwas anderes machen konnte, spürte ich einen heftigen Schlag in meinem Gesicht. Es war jedoch niemand hier, der mich hätte schlagen können. Bei dem nächsten Schlag sah ich in das Gesicht meines Mitbewohners. Bevor ich etwas sagen konnte, hatte ich einen starken Husten Anfall.

Lukas erklärte mir, dass ich bewusstlos am Boden gelegen hatte und er mich deshalb geschlagen hatte, damit ich zurück zu Bewusstsein kam.



Kommentare

  • Author Portrait

    Interessante Geschichte! Bei dem Titel müsste ich zuerst an den Zauberer der Smaragdestadt denken, falls du das kennst? :) In deinem Text sind ein paar Wortwiederholungen auf engem Raum, doch das hat den Lesegenuss kaum getrübt :)

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Feenstaub

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