Die Feier

Mit gefälschter Einladung, dunkelgrauem Anzug und falscher Brille bewegte er sich unter den Gästen der Party, die sich als Großveranstaltung entpuppt hatte. Die Villa samt Garten war stimmig in Szene gesetzt worden: Hübsch drapierte Kürbisse deuteten den nahenden Herbst an und Feuerkörbe würden Feuchtigkeit und Kühle, die zu dieser Jahreszeit den Abend immer stärker heimsuchten, vertreiben. Die Gäste, die sich um die Körbe scharten, erinnerten ihn trotzdem ein wenig an frierende Menschen, die sich um eine brennende Öltonne drängten. Er würde sich garantiert nicht dazu stellen, denn er hasste Feuer.

Absurd große Sträuße herbstfarbener Lilien begrüßten die Gäste gleich im Eingangsbereich mit ihrem intensiven Duft. Sie verteilten ihre gelben Pollen auf den makellos gemangelten weißen Tischtüchern, die die einzelnen Tische und die langen Tafeln des Buffets bedeckten. Abendgarderobe schien kein Muss zu sein, doch die meisten Gäste hatten die Chance genutzt und hatten ihre Kleiderschränke geplündert. Zutage gekommen waren seit einigen Jahren aus der Mode gekommene Zusammenstellungen, die in ihrer Gesamtheit das Fest ein bisschen weniger förmlich wirken ließen.

Die Frau, derentwegen er hier war, hatte sich in ein todschickes zart lilafarbenes langes Kleid geworfen, das mit der hellen Haut und den offenen rotgoldenen Haaren äußerst anziehend wirkte. Sie war ein elfenhafter Hingucker und nach seiner Einschätzung wusste sie das ganz genau. Eine Spur von Bedauern mischte in seine Gedanken. Er hatte nichts gegen sie persönlich – aber wenn sie eine von diesen übermäßig Begabten war, gehörte sie nicht auf diese Welt. Schon gar nicht, wenn sie es tatsächlich war, die hier dieses schwer zu fassende Unheil zusammenzog.

Er nippte an seinem Ginger Ale. Nüchternheit war oberstes Prinzip, er durfte sich Unkonzentriertheit nicht leisten – und doch war er unruhig, geradezu aufgekratzt und dass seit Stunden.

Etwas kitzelte ihn in der Nase und er musste niesen, mehrfach hintereinander und so heftig, dass ihm sein Ginger Ale beinahe aus dem Glas schwappte. »Brandon Callahan, reiß dich zusammen!«, murmelte er an sich selbst adressiert. Er fluchte leise, warf den Lilien, die ihren schweren Duft in der Wärme des Raumes mit all den Gästen flächendeckend verbreitet hatten, einen finsteren Blick zu und hörte es hinter ihm ebenfalls niesen.

»Blöde Blumen!«, murrte die Stimme einer Frau hinter ihm. Als Brandon sich halb umdrehte, erblickte er nur einen hellbraunen Schopf Haare, die kunstvoll nachlässig zu einem aufgesteckten Etwas zusammengebaut worden waren. Die Frau kramte in ihrer Handtasche, schimpfte vor sich hin und fand endlich, was sie gesucht hatte – Taschentücher. Ohne hochzusehen pfriemelte sie eines heraus, schnäuzte sich geräuschvoll und verfluchte die Lilien erneut.

»Fehlen nur noch Hyazinthen!«, murmelte sie, »was ein Glück haben wir dafür die falsche Jahreszeit!«

Brandon brummte zustimmend, taxierte sie blitzschnell und spürte, wie ein nervöses Kribbeln über seinen Nacken zog, als er erkannte, auf wen er da getroffen war – die Freundin seiner Zielperson, die große Brünette, die ihm schon nachmittags im Café aufgefallen war.

»Hey!«, murmelte sie und sah hoch – und ihm stockte kurz der Atem. Grüne Augen, oder blaue, oder beides, für einen Moment konnte er die Farbe nicht zuordnen und er hätte schwören können, dass sie je nach Lichteinfall unterschiedlich schimmerten. Vielleicht spielte ihm sein Kopf auch nur einen Streich, einen dummen, lächerlichen …

Sie schien etwas sagen zu wollen, öffnete leicht den Mund und suchte nach Worten – als sei auch sie irritiert. Hatte sie ihn erkannt? Fragte sie sich just, was der Typ aus dem Café hier zu suchen hatte? Notfalls musste es eben zwei Tote an diesem Abend geben.

Fragend sah sie ihn an, als warte sie auf etwas, und schließlich wurde Brandon klar, dass sie längst mit ihm gesprochen hatte.

»Bitte?«, murmelte er, hoffte, dass sie ihn nicht fragen würde, ob sie sich heute schon einmal gesehen hatten und fühlte sich mit einem Mal schwindelig, geradezu schwach. Das Blut schien sich aus seinem Hirn zu verabschieden. Im Zeitraffer jagten vor seinem inneren Auge Bilder vorbei mit Dingen, die diese vollen roten Lippen tun konnten und er schluckte mühsam.

»Ich habe Sie gefragt, ob Sie vielleicht mit an die frische Luft kommen wollen! Ihre Augen tränen ja schon!«

Brandon sah sie erstaunt an. Zum einen hatte sie Recht, zum anderen musste er sich geistig eine heftige Kopfnuss verpassen, um sich selbst aus dem Gedankenstrudel zu retten. Wie unprofessionell von ihm, ärgerte er sich. Ein kurzer Blick zu seinem eigentlichen Grund, aus dem er hier war, verriet ihm, dass die Rothaarige alles gab, um einen blonden Mann zu überzeugen. Dummerchen, das hast du längst, dachte er, war aber beruhigt, dass sich ansonsten bei ihr nichts weiter getan hatte. Noch bevor er endgültig abgewogen hatte, ob er die Rothaarige für ein paar Augenblicke aus den Augen lassen konnte, hörte er sich zustimmend murmeln. Er wischte sich das Wasser aus den Augen, setzte noch ein unterdrücktes Niesen nach und schlenderte der Frau hinterher. Ihre weiche, kurvige Figur gefiel ihm nach wie vor.

Auf der Terrasse waren Feuerkörbe aufgestellt – das allein war schon beinahe ein Grund, um wieder umzukehren und die liliengeschwängerte Luft weiterhin zu ertragen.

»Uh, besser!«, seufzte die Frau und stellte sich so nah an einen der Feuerkörbe, dass er sie am liebsten zurückgerissen hätte.

»Kommen Sie, das Feuer beißt Sie nicht!«, lächelte sie ihn an. Ihre Stimme war so weich wie ihr Körper, zumindest so, wie er ihn sich vorstellte. Weich und schon ein kleines bisschen angesäuselt von diversen vorherigen Getränken.

»Das sagen Sie!«, brummte er und umklammerte krampfhaft sein Glas.

Die Frau lachte leise auf und seine Nervenenden nahmen den Klang mit einem wohligen Schauer auf. Sie sah ihn vergnügt an. »So ein großer, finsterer Kerl hat Angst vor ein paar brennenden Ästen?« Sie trat demonstrativ einen großen Schritt zurück. »Dann will ich Sie mal nicht weiter in Gefahr bringen!«, murmelte sie und stieß, etwas aus dem Gleichgewicht geraten, gegen ihn, streifte ihn dabei am Arm, und Brandon war nicht auf die Auswirkungen gefasst gewesen. Sämtliche Körperhärchen richteten sich sekundenschnell auf, obwohl die Berührung kaum mehr als einen Atemzug gedauert hatte. Erstaunt sah er die Frau an, die gelassen an ihrem Martini nippte und ihn über den Rand des Glases beobachtete.

»Sie scheinen kein Fan von prasselndem Lagerfeuer zu sein?«

Brandon verschluckte sich beinahe. War ihm seine Abneigung so deutlich anzusehen? Er starrte sie prüfend an, als wolle er wissen, wie sie darauf käme, doch in ihren Blick schlich sich nur sachte Irritation – nicht weiter verwunderlich, denn er brachte einfach keinen sinnvollen Satz in seinem Kopf zusammen, geschweige denn, über seine Lippen.

»Ich werte Ihr Schweigen mal als Zustimmung«, schnaubte sie belustigt und lächelte schief. Sein Herz klopfte schneller. Ihre Blicke taxierten ihn fragend, als er verzweifelt nach Worten suchte. Hallo, ich bin Menschenjäger und bin hinter Ihrer Freundin her. Sie ist vielleicht gar kein normaler Mensch, ich bewahre also die Welt vor Schlimmeren. Sein Hirn schien leer gefegt. Er hatte selten Schwierigkeiten, mit Leuten oberflächlich ins Gespräch zu kommen, schon gar nicht bei Frauen. Er wusste, dass er nicht besonders schön im klassischen Sinne war – doch das andere Geschlecht schien sich von ihm angezogen zu fühlen, als würde sein finsterer Gesichtsausdruck irgendetwas in Frauen herausfordern, als würden sie hoffen, dass er seine Maske nur für sie fallen ließe. Lächerlich, fand er, aber ab und an war es unzweifelhaft praktisch. Er war sich noch nicht ganz sicher, in welche Kategorie die Brünette fiel – war sie eine von denen, die sich durch seinen verschlossenen Gesichtsausdruck herausgefordert fühlten, eine von jenen, die unbedingt an den weichen Kern herankommen wollten? Er seufzte tief. Es war auch egal. Schließlich besuchte er diese Party nicht zum Vergnügen. Er würde seinen Job erledigen und dann war er wieder weg.

»Hab gehört, um Mitternacht soll es noch ein Feuerwerk geben!«, fiel ihm endlich etwas Unverfängliches ein. Er sah auf seine Uhr. Eine gute Stunde noch. In einer Stunde würde die Rothaarige dran glauben müssen, genau dann, wenn es draußen laut war. Und entweder hatte er dann eine mächtige Hexe aus dem Weg geräumt – oder eine Unschuldige getötet. So was passierte hin und wieder.

»Oh, wirklich? Das gucken Sie sich doch bestimmt von drinnen an. Ist ja schließlich Feuerwerk!«, bemerkte seine Bekanntschaft neckend. Brandon kniff die Lippen fest zusammen. Sie konnte es ja nicht besser wissen, woher auch, besänftigte er sich selbst und zuckte mit den Schultern. »Ja, werde ich tatsächlich!«, brummte er ausweichend. »Was hat Sie hierher verschlagen?«

Die Frau seufzte leise. »Die magischen Überredungskünste einer Freundin.« Sie zeigte mit ihrem Glas auf die rotblonde Frau, die sie durch die großen Sprossenfenster beobachten konnten. Sie stand mittlerweile an einer der anderen Bars und hatte den blonden Mann nach wie vor im Schlepptau.

»Magisch?«, hakte er gespielt spontan ein und vernahm wieder ihr leises Lachen, diese Kaskade an Tönen, die ihn einlullte.

»Es muss so sein. Sie hat mich einfach vollgequatscht und irgendwann – konnte ich nicht mehr Nein sagen! Und nun«, sie deutete nach drinnen, »hat sie sich ihren Kollegen geschnappt und ich könnte genauso gut auch gemütlich zu Hause auf der Couch liegen.« Sie blickte ihn finster an und er musste selbst ein Grinsen unterdrücken – die Frau stand ihm in Sachen böse-gucken in nichts nach. »Ich bin quasi der Babysitter für Sanne. Und ich warte nur auf den Moment, in dem sie sich in Schwierigkeiten bringt, um einzugreifen. Und glauben Sie mir – der kommt.«

Übertreib’s mit dem Eingreifen besser nicht, dachte er bei sich. »Dann sind Sie eine sehr nette Freundin!«

»Nur aus Erfahrung klug geworden!«, gab die Brünette knapp zurück und sah ihn mit ihren weichen, wachen Augen an. »Und was treibt Sie hierher? Die Feuerkörbe sind es schon mal nicht, richtig?«

»Oh, bloß nicht!«, wehrte er ab und platzte heraus: »Schöne Frauen und die Hoffnung auf eine heiße Affäre.«

Die Frau stutzte, grinste und lachte leise. »Na schön, wenigstens ehrlich.«

Alles andere als das, stellte er fest und zwinkerte ihr zu. »Man sollte die Hoffnung ja nicht aufgeben, richtig?«

»Genau. Und dann ist es aus Versehen doch die Frau fürs Leben«, grunzte sie undamenhaft und kippte den Rest ihres Martinis herunter. »Ich brauch Nachschub!«, erklärte sie und Brandon zog erstaunt eine Augenbraue hoch.

»Sie wollen es heute Abend noch wissen, ja? Als ordentlicher Bodyguard sollten Sie besser nüchtern bleiben!«, flachste er.

»Ich bin noch nicht einmal annähernd so betrunken, wie ich es sein möchte!«, gab sie trocken zurück und taxierte ihn erneut, gründlicher, fragend und er konnte ihre unverhohlen abschätzenden Blicke körperlich spüren.

»Betrinken wir uns gemeinsam?«, fragte sie und stieß ihn mit der Faust sachte gegen die Schulter. »Alleine trinken ist so … dumm.«

»Zu zweit betrinken ist auch dumm!«, brummte Brandon und bekam einen strengen Blick zugeworfen. Grüne Augen, legte er sich fest, ein wenig ins Blaue gehend, umrahmt von dichten dunklen Wimpern. Schöne Augen. Sein Hirn war erneut auf dem besten Wege, zu vertrocknen und er biss sich auf die Lippen, um nicht irgendeinen Stuss über ihre Augen zu erzählen.

»Spießer«, konstatierte sie und schob auffordernd das Kinn vor. »Wir rächen uns an den Lilien!«, flüsterte sie und lachte grunzend. So uncharmant der Laut auch war – Brandon fand ihn lustig. Sein Mund verzog sich zu einem Lächeln und als sie sich vor ihm aufbaute, die Arme vor der Brust verschränkte und verschwörerisch die Lautstärke senkte, musste er wirklich lachen – er hatte einen wundervollen Ausblick in ihren verlockend gefüllten Ausschnitt.

»Sie helfen mir, alle Vasen mit Lilien aus Versehen umzukippen!«, schlug sie vor und blitzte ihn herausfordernd an. »Wir müssen nur ein bisschen improvisieren. Variante eins – Beziehungsdrama. Nummer zwei – «

» – eine wilde Knutscherei!«, murmelte Brandon und für einen Augenblick gab er sich dem Kopfkino hin, die Frau mit den schönen Lippen hemmungslos zu küssen und dabei ein bisschen Chaos zu stiften. Er ertappte sich bei dem Gedanken, sie möge die Rache an den Lilien vergessen, ihn mit sich zerren und es mit ihm treiben.

Ja, er wollte sie. Mit Haut und Haar, ohne Frage, und er war sich nicht so sicher, wie lange er das noch gut verbergen konnte. Es war Zeit, sich davonzumachen, schließlich war er nicht zum Vergnügen hier, versuchte er sich zur Ordnung zu rufen, doch gelang ihm nicht. Die Frau, die mit dem etwas überzogenen Elan einer Angetrunkenen den Aufstand gegen die stark duftenden Pflanzen plante, hatte ihn ganz eindeutig stärker in den Bann gezogen, als er zugeben mochte.

Sie legte den Kopf schief. Ah, registrierte er, die unschuldige Unterwerfungsgeste, das Anbieten der Kehle. Doch es wirkte zu natürlich, als dass er ihr zielstrebiges Taktieren vorwerfen konnte – abgesehen davon wäre es ihm egal gewesen. Er wollte dieses Stückchen weiße Haut küssen – sofort.

»In Ordnung, die Variante Wilde Knutscherei finde ich auch nicht schlecht!«, murmelte sie und lächelte. Sie stand so nahe, dass er die Gänsehaut erkennen konnte, die ihre Arme und nackten Schultern überzog und kurz überlegte er, ob er nicht ausnahmsweise ganz gentleman-like ihr sein Sakko umlegen sollte. Seine Gedanken stoppten abrupt, als sie ihm ohne große Vorwarnung die schmalen, kühlen Finger ans Gesicht legte und ihm ihre vollen Lippen auf den Mund drückte.

Die Haare auf seinen Armen richteten sich auf und es jagte ihm heiß und kalt den Rücken rauf und runter. Ihre Lippen waren tatsächlich so weich, wie er sie sich vorgestellt hatte. Ihr Duft kitzelte seine Rezeptoren, ihr Geschmack nach Martini und etwas anderem, Unbekannten, nach ihr selbst, ließ ihn schwerer atmen und als hätten seine Arme nur darauf gewartet, umschlangen sie die Frau und zogen sie an sich.

Sie lächelte, er konnte es unter seinen Lippen spüren. »Sie werden ein hervorragender Lilienrächer an meiner Seite sein!«, flüsterte sie und sog sachte seine Unterlippe ein. Brandon hörte sich selbst stöhnen, so leise, dass er hoffte, sie habe es nicht gehört.

»Scheiß auf die Lilien!«, wisperte er, umfasste ihren Hinterkopf und küsste sie hungriger, als er es vorgehabt hatte. Als er sie los ließ, sah sie ihn aus ihren großen Augen an und schien ein paar Sekunden zu überlegen.

»Warum eigentlich nicht!«, lächelte sie und schob ihre kühle Hand in seine. »Suchen wir uns ein ruhigeres Plätzchen? Wir sollten unsere … Strategie noch ein bisschen genauer ausarbeiten!« Sie zog auffordernd an seinem Arm und Brandon starrte sie ein wenig hilflos an. Er war beeindruckt, konnte sein Glück kaum fassen und versuchte, die Stimme der Vernunft, die sich meldete, zu beschwichtigen. Eine kurze Nummer mit der hübschen Brünetten, einer kleiner Mord in einer Stunde. Vergnügen und Job.

»Sind Sie immer so … zielstrebig?«, schnaufte er, als sie ihn in die Villa hinein und über einen langen Flur zog, eine Tür aufstieß und selbige hinter ihm zufallen ließ.

Das Kribbeln in seinem Kopf wurde stärker, lullte ihn ein, ließ seine Sinne sich vollkommen auf die Frau konzentrieren. Ihre hellen blaugrünen Augen schienen im flackernden Licht der Fackeln draußen blau zu schimmern. Mit hypnotischem Blick starrte sie ihn an, drückte sich an ihn und ließ ihre Hände über seinen Körper gleiten. Selbst durch den Stoff hindurch glaubte er zu verglühen.

»Ich weiß gar nicht, wie Sie hei– «

»Wollen Sie jetzt ernsthaft über Namen reden?«, wisperte sie heiser und biss ihn spielerisch in den Hals. Er tat es ihr nach, spürte ihren aufgeregten Puls unter seiner Zunge und fühlte ihre Hände an seiner Hose. Seine Lenden schmerzten und er hatte Hunger, ein unwirkliches Gefühl, das ihn seit Jahren immer mal wieder überfiel. Seit einigen Monaten häufiger, aber nun war wirklich der denkbar ungünstigste Zeitpunkt. Er atmete tief durch, sog nur noch mehr von ihren Körpergerüchen ein und hätte sie am liebsten zu Boden gestoßen und sie blind genommen. Sein Magen zog sich zusammen-Schließlich fing sie seinen Blick wieder ein. Blau, Grün, Silbern, Gold … Er schien in einen Strudel zu stürzen.

Kommentare

beta
Feenstaub

Navigation

Sprachen

Social Media