Du arme Frau, dass denk ich, wenn ich dich anschau.
Alles hast du, du lebst dein Leben, alles scheint die Welt dir zu geben.

Doch du musst das Leben nur mit dir selbst verbringen, niemals Kinderlachen und Singen.
Niemals jemand der in den Arm dich kann nehmen, dich mit dir selbst und der Welt hilft versöhnen.

Deine Welt ist so winzig, so ohne Leben, wohl eher Fluch, als wahrlicher Segen.

Ja! Du bist allein, sagst es ist gut, du wirkst so stark und voller Mut.
Doch all das ist nur Schein, du bist im Innern hilflos und klein.

Du hast dir eine Fassade von Härte angeeignet, versuchst es zu verbergen mit deinem falschen Lachen, doch mir kannst du nichts vormachen.
Du bist so voller Kummer und Schmerz, ich spüre es und es schmerzt mein Herz.

Ich habe versuchte dir Freude zu bringen, gut mit dir sein, mich einfühlen in dich, dabei habe ich öfters vergessen mich.

Doch du hast mich nur kritisiert, mir gesagt was ich stets falsch mache, ungeniert.
Du hast mich deine Kälte spüren lassen, mich schlecht behandelt und auch verletzt, ich war schon ziemlich darüber entsetzt.

Du arme Frau, ich spür es ganz genau, du bist nicht im Reinen, willst vortäuschen du bist stark und souverän und glaubst besser als ich zu sein, doch all das ist und bleibt nur Schein!
Du bist unzufrieden, schimpfst die ganze Zeit über dies und das, diesen und jenen, wie man in den Wald ruft, wird zurück es stets tönen.

Du hast dir alles selbst zuzuschreiben, deine Einsamkeit, dass du noch immer bist allein und bleibst gar unbeliebt und klein.

Ich hab es versucht, doch schaff ich es nicht, ich kann nur noch schreiben dieses Gedicht.
Es tut mir weh, mein Herz es ist voll Schmerz, doch sag ich: Genug! Das ist kein Scherz.
Ich werde nichts mehr für dich opfern, nicht mehr ständig da sein für dich, ich werde tun, was glücklich macht mich.

Deine negative Energie, ich will sie spüren, niemals mehr, nie!
Arbeite an dir, such’ dir deinen Weg, ich kann dir nicht helfen, ich mich nur aufreg’.

Geh hin wo der Pfeffer wächst, oder wo immer es ist, bei mir wirst du nicht mehr vermisst… die Zeit heilt Wunden… und man schliesslich vergisst!

Kommentare

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    Ich schliesse mich den andern an. Es ist ihre Verantwortung, was sie aus und mit ihrem Leben macht. Gut, dass du deinen Weg gehst und dich schützt! Gut geschrieben, wie alles!

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    Ich schließe mich Zoras Worten vollinhaltlich an!

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    Auch wenn es wehtut, solche Menschen um sich zu haben, es ist alleinig ihre Entscheidung. Lassen sie sich nicht helfen, so sollst du dich nicht deswegen schlecht fühlen. Geh deinen eigenen Weg, allein der wird dich glücklich machen ;) Ich finde diese Erkenntnis sehr tapfer. Gefällt mir!

  • Author Portrait

    Das erinnert mich auch an so manchen Menschen, den ich kenne... Manchmal ist es besser für die eigene Entwicklung, es trennen sich die Wege. Ein wirklich gutes Gedicht :3

beta
Feenstaub

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