Jojo und Felix haben was ausgeheckt,

Dass freut die Popcornessende Meg.

Shari und Máire wollen wissen,

Was die beiden in Worten missen.

Und stellen so viele Fragen.

Doch Bär und Jojo wollen nix sagen.

 

Felix der flauschig-freche Wicht,

Treibt weiter Röte in Jojos Gesicht.

Ist da was? Fragt Shari

Oder ist da nichts? Ergänzt Máire, Oui?

Das Verhör der beiden Damen,

Kennt kein Fünkchen Erbarmen.

 

Kichern verdächtig die beiden,

Dafür sollen sie jetzt Leiden.

Schweigen ist nicht immer Gold,

Und eigentlich haben's auch so gewollt.

So hört man Máire und Shari sprechen:

Raus mit der Sprache; Na los ihr Frechen!

 

Der Bär geht an Jojos Ohr,

Flüstert ihr was vor.

Doch es ist so leis',

Dass sie nicht weiß,

Was er von ihr will.

Wäre es doch nur still.

 

Einen neuen Versuch der flauschige wagt,

Die Spitzel stehen schon parat.

Es spitzt Shari die Ohren wie ein Luchs,

Máire tut es ihr gleich und gibt keinen Mucks.

Jojo steht da wie bestellt und nicht abgeholt,

Weshalb der Bär seine Frage nun laut wiederholt.

 

"Vielleicht wollen sie ja wetten.",

Jojo denkt: "Ist der noch zu retten?!?"

Sie schaut zum Felix streng,

Schon macht es zack, puff und peng.

Denn man legt, den beiden Fesseln an,

Da wird ihnen plötzlich bang.

 

Wohin mit den Bangenden?

Diesen Gefangenen?

Shari und Máire haben eine Idee,

auch wenn ein alt Klischee.

Ab in den Kerker mit ihnen!

Gebt ihnen was sie verdienen!

 

Gleich führt man sie in die Einzelhaft,

In ihren Zellen man sie mit Kameras begafft.

50 Shades of Grey wird es hier nicht geben,

Sollen nur von Wasser und Broten leben.

Die Wächter an den Gitterstangen,

Haben starre Blicke - wie Schlangen.

 

Ric der neue bitterböse Folterknecht,

Gibt insgeheim den Gefangenen Recht.

Doch kann er das nicht einfach sagen,

Denn sonst wird man ihn aus dem Kerker jagen.

Felix will Jojo einen Kuchen schenken,

Um von der Pfeile drin abzulenken.

 

Doch die Pfeile braucht es nicht,

Ric bringt Hoffnung, sogar Licht.

Der gute hat einen Plan von Welt,

Denn er ist der geheime Held.

Er nimmt eine Stange Dynamit,

Und singt ein Tote Hosenlied.

 

Bonnie und Clyde,

Werden nun befreit.

Mit aller Kraft biegt Ric die Stäbe krumm,

Da macht es an der Kerkerwand laut: Bumm.

Schnell Richtung Licht,

es die  Rettung verspricht.

 

Rasch kommen die finsteren Schergen,

Die drei suchen Heil in den Bergen.

Da stürzt der Turm herab,

Begräbt Ric - er überlebt nur knapp.

Shari und Felix ziehen ihn raus,

Dieses Gedicht ist noch längst nicht aus.

 

Eis und Schnee hält die Berge,

Sehen aus wie weiße Särge.

In der Kälte die drei nun stehen,

Das scheint Jojo sehr zu quälen.

Die arme Frau ist schon ganz blau gefroren.

Haben sie am Ende doch verloren?

 

Ein Gentleman lässt sowas niemals zu,

Felix hackt Holz ohne zu Ruhn.

Zack, zack ist ein Feuer entfacht,

Dass Jojo lebenswichtige Wärme bracht.

Er setzt sich in Flausch nah an sie heran,

Er hofft dass er jetzt mit ihr Kuscheln kann.

 

In dieser kuscheligen Position,

Spricht Jojo einen neuen Ton:

"Jetzt wollen wir lieb und artig sein."

Der Felix fängt gleich an zu schreien.

Er quengelt: Er war doch immer lieb.-

Ein mit allen Wassern gewaschener Herzensdieb.

 

Ertappt, Erwischt zieht der Bär die Hübsche ran,

Ist doch klar, dass er ihr nicht widerstehen kann.

Jojo ist noch etwas schüchtern,

Vielleicht ist sie zu nüchtern?

Rasch stellen Shari und Máire die Kameras auf,

Sie hoffen das Schicksal nimmt nun seinen Lauf.

 

Jojo sagt jetzt zeigst du mir dein wahr Gesicht,

Ist es Grauen oder hält es was es verspricht?

Mein Wahrgesicht ohne der Gefühle Rausch,

Ist der Kopf des großen Bären Flausch.

Spricht Felix zu ihr leise,

und schweigt darauf. - Sehr weise.

 

Der Bär spricht zum Glamourgirl in verführerischem Ton,

Schon scheinen sich die Kameras zu lohn.

Da eilt heran der Retter in der ewigen Not,

es ist Ric, vom Rennen schon ganz rot.

Was will er nur tun gegen die Apparate?

Aufforstung gegen den Überwachungsstaate!

 

Als vor jeder Kamera ein Bäumchen steht,

Máire ihren Plan B gesteht.

Weit hoch im Himmel,

Fliegt kein Pega-Schimmel.

Es ist ein Falke mit Kamera am Fuß,

Weit hörbar ist sein schreiender Gruß.

 

Ric der clevere Folterknecht,

Logt den Vogel mit einem Hecht.

Shari und Máire protestieren,

Sollten sie Ric vielleicht filetieren?

Bomben, Flucht und Schokiwahn.

Ric: "Schoki? Das hat doch Felix getan."

 

Der Bär ist ein Edelmann,

Der die Wahrheit eingestehen kann.

Die Schokolade, welche Jojo bekam,

Hatte er ihr heimlich in der Haft zugetan.

Ric nutzt den Moment um der Strafe zu entschwinden,

Nie wird man so einen Helden an Ketten binden.

 

Felix wittert ebenfalls seine Chance,

Und eilt mit Jojo in eilender Trance.

Zurück zu ihrem sonnig warmen Strand,

Wo sie tanzen Hand in Hand.

Ob oder nicht wir zu diesem Glauben neigen...

Es ist egal: Denn der Rest ist Schweigen...

 

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08.03.2017 © Felix Hartmann 

Die Geschichte spielte sich so (oder so ähnlich) im Chat ab und musste einfach festgehalten werden. Ich hoffe man sieht es mir nach, dass ich ein Mal in der über fünfminütigern Audio neu anfangen musste und das ich vielleicht etwas zu nah am Mikro war, aber ich wollte um 2:00 nicht mehr durch die Wohnung schreien. ^^" 

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