Langsam wachte er auf, Geräusche klangen an seinen Ohren, wie durch einen Wattebausch. Gemächlich öffneten sich die Augenlieder, noch war alles verschwommen, doch schien Personen hier zu sein.

Hier? 

Er stellte fest, dass im nicht ganz bewusst war, wo er genau lag. Mit steigendem Bewusstsein kam ihm der Schluss, dass er in einem Krankenhauszimmer liegen musste. Eine weiße Gestalt näherte sich ihm, noch etwas verschwommen nahm er sie war. Aber zweifelsohne ein Arzt.

"Sie haben uns aber einen Schrecken eingejagt."

Uns?

Sprechen konnte er noch nicht, der Mund geschlossen, die Lippen schwer. Eine zweite Stimme näherte sich, nicht in Weiß.

"Geht es dir gut?" Besorgnis klang in dieser weiblichen Stimme mit, er kannte diese Stimme. "Ja." Gebrochen, entsprang das erste Wort, dem schmalen Spalt. "Und dir?" 

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18.01.2015 © Felix Hartmann


Kommentare

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    Ein sehr gut verfassten Text, wie ich finde :) Macht Lust auf mehr

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    Ein Text aus dem Leben, wie es eben manchmal auch sein kann... Mir gefällt das Skizzenhafte, das doch sehr klar umreisst. Und gleichzeitig Raum lässt für Eigenes.

  • Author Portrait

    Toll geschrieben! Es gefällt mir, wie neben dieser Momentaufnahme viel Raum für eigene Interpretationen bleibt :)

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