Hoffnung trägt zwei Seiten. Es sitzen Engel und Teufel als treue Begleiter auf ihren Schultern. Gegenseitig flüstern sie dir zu. Versuchen dich zu lenken. Deine Gedanken zu beeinflussen. Deine Geschichte zu schreiben. Deinen Nebel zu lichten oder nur noch mehr zu verdichten.

 

Zum Vorschein kommt die hässliche Fratze des Teufels, wenn wir den Ist-Zustand nicht akzeptieren und uns krampfhaft an der Hoffnung festklammern wollen, wie ein ertrinkender an seinem Rettungsring.

 

Jedoch übersehen wir hierbei meist die noch so kleinsten Details, die die Hoffnung brechen und bröckeln lassen. Wie alte Steine, die dem Verfall nichts mehr entgegenzusetzen haben.

 

Hoffnung kann ein Träger zum Glück sein. Doch in einem falschen Verständnis, in den falschen Händen, wird sie zu einer Waffe, die zum Elend führen kann. Wer an Hoffnung bricht, hat keinen Glauben mehr an das Gute. Das Gute das überall existiert. In seiner eigenen Form, die sich manchmal nicht dem bloßen Auge zeigt. Sich jedoch dem aufrichtigem Herzen öffnet.

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