Tief in des klaren Meeres Schoss, steht unser grosses, goldenes Schloss.

Wir leben hier gelöst und frei und haben mächtig Spass dabei.

Ein Sonnenstrahl der das Wasser durchdringt, zeigt uns dass der Tag beginnt.

Auf dem Meeresgrund beginnt wie so viel, ein lebhaftes Lichterspiel.

Zum Fenster hin wir zwei jetzt gehn, rund um uns alles blau und schön!

Unter uns da sehen wir, des Seeanemonengartens Zier.

Fische schwimmen rundumher: rote, grüne und viele mehr.

Wir wollen ein wenig spazieren gehen, um die Schönheit des Meeres zu sehn.

Glücklich verlassen wir das Schloss Hand in Hand, unsre Füsse versinken im weissfarbnen Sand.

Sachte durchs Wasser wir beide jetzt schweben, welch Wunderbares ward uns hier gegeben!

Delphine tollen um uns her, ihnen zu folgen ist gar schwer.

Unser Ziel erreichen wir bald, und das ist der Seegraswald.

Bis zur Wasseroberfläche selbiger reicht, er wiegt hin und her gar sanft und leicht.

Tausend Fische tummeln sich hier und noch manch anderes Getier.

Krebse, Hummer, Tintenfische, jeder hat hier seine Nische.

Du hältst mir eine offene Muschel hin, eine weissleuchtende Perle liegt darin.

Ich nehme sie sachte in die Hand, und spüre das uns verbindende Band.

Bald färbst sich das Meerwasser dunkelgrau, ich sag: „Es will Abend werden schau!“

Zurück in das Schloss wir beide jetzt gehn, wir schnell die Zeit doch kann verwehn.

Wir legen uns zum Schlafe nieder, noch fern hört man der Meerjungfraun’ Abendlieder…

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