Mikrowelle bzw. Metall-Klotz

"Wen ihr wollt könnt ich bei mir bleiben bis Sonnenhoch und danach nach Hause reisen!"

"Das wäre echt toll. Danke!" erwiderte Marie.

"Gut dann kommt!" Ich lief voran um ihnen den Weg zu zeigen.

Es war nach wie vor dunkel auf den Weg zu meinem Haus, wie gut das der Wald zu meinem Heim gehörte.

Ich besitze ein großes Grundstück, in ihm enthalten ist Mystiworld . Hier leben jede Menge mystische Wesen, die hier ungestört leben könne, ohne das ein Mensch sie jemals entdecken würde.

"Du hast viele Glühwürmchen hier!" erkannte Ben. "Glühwürmchen? Das sind keine Glühwürmchen! Das sind Feen. Durch dein Menschliches Auge kannst du sie aber nicht sehen."

Ein Mensch kann Feen nicht sehen, er sieht ihr Tarnung. Meist sind es Schmetterlinge, Bienen, Libellen oder eben Glühwürmchen.

"Ich werde später dafür sorgen das ihr sie auch sehen könnt, wenn ihr das wollt."

"Oh ja das wäre toll!" willigte Marie mit einem Lächeln ein.

 

Inzwischen waren wir am Tor angekommen der den Garten von meinem Haus trennte. Zwei große schwarze Hunde mit leuchtenden roten Augen, kauerten dahinter und knurrten uns an.

"Schon gut," sprach ich, "sie sind meine Gäste!"

Die Hunde neigten die Köpfe und ließen uns passieren. Ben schaute sie verwundert an, als wir an ihnen vorbei gingen. "Was zum ...?!"

" Das sind Jaromir und Levestaterus! Zwei Höllenhunde die mein Haus vor ungebetenen Besuchern schützen. Ich würde mich nicht mit ihnen anlegen, sie sind sehr gefährlich."

"Woher wollen sie wissen wer ein ungebetener Gast ist?" fragte Ben.

"Naja, sie können Gedanken lesen. Sobald hier jemand aufkreuzt der mir etwas böses will, werden sie verhindern das dieser jemand mein Land betritt. Aber sie haben die strikte Anweisung niemanden zu töten, es seiden es gibt keinem anderen Weg."

"Dann will ich aber lieber nicht dein Feind sein, auch wenn sie niemanden töten sollen, sie sehen so aus als könnten sie einen Krankenhausreif beißen." Ben's Augen weiteten sich vor Schreck.

Wir gingen weiter, die Stufen zur Haustür hinauf und diese schwang augenblicklich auf, als würde ein Windzug sie aufgestoßen haben.

Marie grinste belustigt "Seit wann hast du Angst vor großen Hunden Ben?"

"Hab ich nicht, ich war nur überrascht das Lissa überhaupt Schutz braucht. Schließlich ist sie doch so stark"

"Das bin ich auch aber ich reise nun mal viel. Und wer beschützt mein Haus wenn ich nicht da bin?"

 

Ich führte die beiden in die Stube die durch einen Bogen mit der Küche verbunden war. "Setzt euch! Möchtet ihr etwas essen oder trinken?"

Die beiden  setzten sich bereitwillig auf das große rote Sofa. "Also ... hunger hätte ich schon." meinte Ben. "Was möchtest du denn? Du kannst essen was du willst!"

"Also wenn du mich so fragst ... ich weiß es nicht." Er errötete leicht. 

Da klingelte auf einmal das Telefon. Ich ging in Richtung Treppe wo das Telefon an der Wand hing. "Marie kann dir die Funktion der Mikrowelle erklären! Ich muss erst mal telefonieren."

"Also ich weiß ja wohl wie eine Mikrowelle funktioniert!" meinte Ben empört.

"Nicht die! Ich habe sie umgebaut!" rief ich noch bevor ich den Hörer abhob.

"Ja bitte?" Ben und Marie sahen mich fragend an. Ich blickte ihnen erschrocken entgegen als ich hörte wer sich da am anderen Ende befand. Ich lief die Treppe hinauf um nicht belauscht zu werden.



"Wo ist sie hin? fragte Ben.

"Ich weiß nicht!" antwortete Marie.

 "Ist ja auch egal, zeig mit lieber wie diese tolle Mikrowelle funktioniert!"

Beide gingen in die Küche und blieben vor einem Großen Kasten stehen. "Wo bitte ist das eine Mikrowelle? Sieht ehr aus wie ein großer Metall-Klotz!"

"Man Ben du Schnarch Nase

"Also, hast du dich jetzt mal entschieden was du willst?"

"Ja ein Tunfisch-Sandwich!"

Marie tippte ein paar Knöpfe auf der "Mikrowelle" und keine 5 Sekunden später klappte eine Luke auf! Dünne, weiße Nebelschwaden stiegen aus der Öffnung und Marie griff ohne zu zögern hinein. Als sie ihr Hand wieder zurückzog, kam eine kleiner Teller zum Vorschein. Sie grinste Ben an und hielt ihm den Teller hin.

Ben nahm ihn ohne etwas zu sagen und sah weiter verdattert auf den Metall-Klotz.

Marie ging derweil wieder zum Sofa zurück und schnappte sich eine dünne Platte die auf dem Beistelltisch lag.

Nach dem Ben sein Erstaunen halbwegs unter Kontrolle hatte, bewegte sich langsam in Richtung Couch, dort ließ er sich dann auf einen der 2 roten Sessel nieder und begann an seinem Tunfisch-Sandwich zu knappern.  

"Was hast du da?" fragte er und zeigte auf das dünne Metall Ding in Maries Hand. "Eine Fernbedienung mit Tatsch!" sagte sie, ohne ihren Blick von dem Tatsch-Ding zu wenden. Sie strich mit den Fingern ein paarmal über das Display und schon sprang der Fernseher an. Ben schrack zusammen und lies den Teller fallen. Dieser zerbrach scheppernd auf den Holzfußboden.

Hinter ihnen öffnete sich eine Tür und heraus kam eine kleine Runde Platte, etwa so dick wie eine Schuh box. Sie fuhr zu den Scherben und saugte sie mit dem Schlauch auf, der in dem Moment auftauchte als das Ding die Scherben berührte. Ben sah sie das Treiben mit großen Augen an und blinzelte verwirrt als der "Staubsauger" wieder verschwunden war.

Marie schien das ganze überhaupt nicht zu interessieren und schaute wie gebannt auf den Fernseher.

"Wie oft warst du den schon hier?"

"Schon ein Paar mal. Glaube mir es gibt in diesem Haus weitaus merkwürdigere Dinge als diesen Staubsauger!" 

Die Minuten vergingen und wurden zu Stunden. Marie war inzwischen eingeschlafen und lag auf dem Sofa, zusammengerollt wie eine Katze. Ben stand auf und deckte sie zu. Danach ging er langsam zu der Tür, aus der der Staubsauger gekommen war. Er griff nach dem Tür Knauf.

"Du kannst sie nicht öffnen!" meinte plötzlich eine Stimme. Er drehte sich erschrocken um und da stand Lissa, zwar mit verschränkten Armen aber mit einem Lächeln im Gesicht. Ben trat zurück und sah zur Couch, doch da lag niemand.

"Ich habe mir erlaubt sie in ein Bett zu legen!" sagte Lissa, als sie seinen fragenden Blick sah.

"Und auch du solltest jetzt schlafen gehen! Komm ich bringe dich in ein Zimmer."

Sie griff nach seiner Hand und zog ihn mit ohne auf eine Antwort zu warten. Sie gingen an der Treppe vorbei und gelangten in einen kurzen Korridor mit 5 Türen. Lissa öffnete eine der Türen und blieb im Rahmen stehen. Dann sah sie ihn an und nickte in das Zimmer, er ging hinein und betrachtete das große Bett aus Eichenholz mit der blauen Seiden-Bettwäsche.

"Gute Nacht!" sagte Lissa und schloss die Tür, und sofort spürte Ben die Müdichkeit, die schon seit sie aufgebrochen waren auf ihm lastete.

Er ließ sich auf das Bett fallen und schloss die Augen, keine 5 min später war er eingeschlafen.

Kommentare

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    ich finde es toll, wie du den Ort beschreibst!

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    Haha genial, ich bin ein Fan dieser Mikrowelle!!! Ich finde die Story echt interessant, bin gespannt was noch kommt ;)

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    Hi! Hab heute alle deine Story-Teile durchgelesen und wäre gespannt auf eine Fortsetzung. Weißt du schon, ob da noch was kommt? ^^ LG, Hannah

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