Manchmal wird seine Kleidung so eng, dass er kaum noch atmen kann.
Manchmal fühlt er sich, als ob er erstickt.
Und manchmal fühlt er sich hilflos, ohnmächtig, tot.
Und dann kommt die Wut. Sie hält ihn gepackt, bis er wieder Luft zum Atmen hat.
Doch eines Tages bleibt sein Atem fort. Und jede Faser seines Körpers schreit vor Schmerz. Und der Schrei steigt aus seiner Kehle in die Stille der Nacht.
Und hundert Kehlen schreien ihre Antwort.
Und hundert Tote reißen sich ihre Kleider vom Leib, zertrümmern ihre engherzigen Heime und rennen fort.
Und sie werden zu ihren eigenen Henkern, um nicht länger zu ersticken.

Kommentare

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    Einfach klasse! :)

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    Genial wie immer ^^ 5/5 :-D

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    Es entstehen Bilder, die ich nicht einordnen kann, aber was ich lese, gefällt mir dennoch :D

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    Boh! Mensch, das ist episch, Ric!

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    Düster. Gefällt mir ^^

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Feenstaub

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