Ich begreif es nicht. Das kann ich gar nicht.

Berühre Haut und Fleisch und Knochen, Haare

Ich möchte hoch hinaus, die Luft ist mir zu eng

Siehst du das?
Der Himmel ist dunkel und die Wolken hängen blass vorm weißen Mond.
Weiß wie Zähne die zulange nicht geputzt mit ihrem ganzen Schmutz noch hell sind langsam fleckig werden.

Warum ist der Himmel gelb?
Ich kann das n
Der Mond, im zähen Schleier meine Gedanken spricht er zu mir

Ein alter Freund der neu entdeckt nicht meine Siehst Du das?
Er strahlt so offen, sein Licht in meinen Augen reflektiert und kleine Punkte in den tiefen Wäldern großer Schein so dunkel, bringt das Hell so winzig wie es ist 

Erkennt Du diese Zynik

Die Welt ist groß
Leben tut so weh, wenn Hunger Augen verschwinden lässt – ich spüre genau, ich tus
Die Tropfen des ranzigen Nasses

Es ist eine Person, die doppelt spielt
Als Mann als Frau – so sind wir alle gleich, in unsern Körpern finden wir das Licht das schlingt und Tod geboren Hunger nach verleumdeter Beseelug uns verlieren lässt. Ich spotte auf Mondänität, gelingt mir doch nicht was in meinem Geist regiert, lass mich nicht meine Fehler töten, denn Tod ist die Erfüllung der Verdammnis. Warum nur herrscht im Siegel meine Angst? Die Kälte bringt uns doch dazu zu hassen, und schwebender Geruch vereister Spiegel ist der Atem unserer Erfüllung.

Wenn ich sag dass ich Dich liebe, ist das nicht genug und Alles wird nie reichen, nichts verändert Leben, weil wir alle sind und bleiben werden bis die Luft aus diesen unseren Lungen fliegt und ihre Widerkehr verschränkt – es ist nicht genug denn unsere Beliebung bleibt im Herzen der Erscheinung, seh wie winzig Nass im hellen wird und meine Ohren schreien Deine Luft, das Blut steigt mir in meine Lungen und die Seele schmeckt nach Zeit die ich auf Deiner Zunge fand. Merkst Du, denn kostbar ist die Härte – nie nie nie wird Einfach mehr und Alles, Immer wird weniger, die Welt zu groß, dass ich Dich liebe, merkst Du es? Denn immer weniger ist auch im Geist ein Körper der Dir sagt sie ist verrückt, das Fenster offen drängt nach Luft. Wir finden unsern Takt denn stark spür ich den Boden unter mir, ich Liebe ohne Zeit denn Gut das ich nicht habe kann ich nicht verschenken – Liebe ist doch das was mich noch hält in diesem Leben, weil sie so allumfassend ist und sagt was ich in tausend Worten nicht vermag, oder nicht? Alles wird nie reichen weil wir Alles Allem entgegensetzen geschw-- gezwungen den Halt verlieren, uns selbst in den Abgrund stürzen und nur tun was vorgesehn in dieser großen Welt damit funktioniert was uns im kleinsten nichts bedeutet, sieh es ist egal was ich verspür denn meine Seele wird untergehen in dieser Welt in der sie ohne Dich allein ist.

Kommentare

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    Ein weiteres Mal stelle ich fest, das du der Kunst des Vortragens einen neuen Stellenwert gibst. So sehr mir der Text zusagt, er erfährt durch deine einzigartige Interpretation eine weitere Aufwertung. Hätte ich die Möglichkeit, gäbe ich dir auch für die Lesung 5/5!

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    Du liest außerordentlich schön! Gänsehautgefühl... <3

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    Ein einzigartiges und doch so trauriges Gedicht! 5/5

  • Author Portrait

    Ich habe es mir mit deiner Stimme, gelesen und zeitgleich einem Titantic Medley Cover angehört/durchgelesen. - Der Effekt war wow und ich glaube das liegt weniger an dem Liede, als mehr an deiner Art dein Gedicht vorzutragen und was du darin beschrieben hast. Gefiehl mir wieder sehr gut. :)

beta
Feenstaub

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