Unterführung

Ein Schlurfen auf rauem Beton. Noch bevor er die Augen öffnete, erkannte er seine Umgebung. Eine Unterführung, nicht weit von seiner Wohnung entfernt.
Der Ausgang am anderen Ende des Tunnels stach hell aus der Dunkelheit. Die Wände waren nichts als noch tiefere Schatten in einer zähen, dickflüssigen Dunkelheit, die sich in seinen Geist klammerte und ihn zu verschlingen drohte. Ein Schauer lief ihm über den Rücken.
Als Kind hatte er sich an Orten wie diesen immer verfolgt gefühlt. Welch eine Ironie, wenn aus alten Gefühlen Realität wurde.

Er setzte einen Fuß vor den anderen. Immer weiter. Der Ausgang war nah.

Kommentare

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    Die Geschichte nimmt Form an

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    Nun also doch Traum (oder Vision oder was auch immer) Nr. 3. Ich bin gespannt wie ein Flitzebogen!

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Feenstaub

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