Wahrheit

8.Kapitel



Kardian und Cassie sind schon seit fast einem Tag unterwegs. Keiner der Beiden konnte noch weiter laufen obwohl beide es wollten. Schon Bald würde die Nacht hereinbrechen und sie waren immer noch irgendwo im nirgendwo. Cassie hatte die Auraspuren schon längst verloren, vermutlich war sie in einem Auto weggefahren. Sie suchten gerade Holz für ein Feuer zusammen als das Headset von Cassie klingelte. Es war Grace sie erklärte wo Ada war und schickte jemanden der sie abholen kommt. Im ersten Moment schnauften sie auf Ada ging es gut und sie war in Sicherheit. Doch was wollte Grace von ihrer Mutter? Es muss etwas sehr wichtiges sein den es war ganz und gar nicht Grace`s Art um Etwas zu bitten. Nach einer halben Stunde konnten die Beiden von weitem ein Hubschrauber entdecken der geradewegs auf sie zusteuerte. Der Pilot landete und sie stiegen erleichtert ein. Der Flug war einfach himmlisch zwar sah man nicht so viel wie am Tag aber sie konnten die Stadtlichter unter sich sehen und der Sternenhimmel über sich. Kardian`s Augen füllten sich mit Tränen, das Heimweh überfiel ihn. Zwar war es ihm wichtiger bei Cassie zu sein aber trotzdem tat es ihm weh so nahe an seinem Zuhause zu sein wie schon lange nicht mehr. Glücklicherweise musste er Cassie nicht erklären was los war sie verstand ihn ohne Worte. Kardian spürte wie Mitleid in Cassie aufkam, sie legte ihm tröstend ihren Arm um die Schulter. Diese Geste tröstete ihn tatsächlich und es ging ihm bald wieder besser. Der Hubschrauber landete auf einem alten Herrschaftshaus. Der Landeplatz war kaum sichtbar und konnte die Idylle nicht stören. Cassie wurde nervös und nahm zur Beruhigung Kardian`s Hand. Der Einte gab dem Andern Sicherheit, gemeinsam waren sie stark. Das Innern des Hauses hatte einen Eleganten und zugleich Modernen Touch. Beide mochten es auf den ersten Blick. Und schon kam Grace um die Ecke gerauscht: „Cassie, meine Liebe da bist du ja endlich! Und musst Kardian sein, ich bin Grace, Cassie`s Mutter.“ überschwänglich begrüsste sie die Beiden mit einer Umarmung. Ach du Scheisse, diese Frau konnte gut schauspielern, dachte Kardian. Cassie stimmte ihm zu und Beide mussten schmunzeln. Doch das war noch nicht alles was diese Frau zusagen hatte: „ Kommt, ich bringe euch ins Wohnzimmer. Ada kann momentan nicht mit euch reden. Sie ist erst gerade eingeschlafen.“ Sie waren im Wohnzimmer angekommen und setzten sich. Grace fuhr fort: „ Ach ist das schön sich mit jemanden über jeden und alles unterhalten zu können. Ihr solltet das geniessen wisst ihr ich hatte auch Mal so jemanden. Es war dein Vater Don Cassie. Wir dachten Beide das uns nichts und niemand uns aufhalten könnte. Wir waren sehr jung und wollten das Arcano seine Macht verliert und wir wieder eine Demokratie haben in unserem Land. Wir gingen an unzählige Proteste und Kundgebungen. An einem dieser Proteste ging es sehr rau zu und her. Jeder liess seine Wut und Enttäuschung heraus es herrschte überall das reinste Blutbad. Die Uniformierten mussten den Schaden eindämmen, koste es was es wolle. Don wollte nicht aufgeben und liess sich auch nicht von mir überzeugen wegzugehen ehe es noch gefährlich würde. Er lachte nur und in diesem Moment gab Arcano denn Befehl die Waffen zu benutzen. Eigentlich sollten die Schüsse nur die Menschen aufschrecken doch einer ballerte Ziellos in die Menge und traf Don mitten ins Herz. Ich habe seinen Schmerz gespürt als sei er mein eigener Verzweifelt versuchte ich zu dem Uniformierten zu kommen aber es war aussichtslos, die andern hatten ihn schon fortgezogen. Mein Herz fühlte sich leer und zersplittert an. Ich hatte doch erst gerade heraus gefunden das ich schwanger war, wir hätten noch das ganze Leben vor uns gehabt.“ Das war das allererste Mal das Cassie ihre Mutter so emotional gesehen hat. Endlich konnte sie Grace besser verstehen. Sie wusste dass, es ihr genau gleich gehen würde wenn das Kardian passiert wäre. Endlich konnte sie anfangen ihrer Mutter zu verzeihen. Alle drei blieben noch eine Weile sitzen. Dann stand Grace auf und zeigte ihnen ihre Zimmer. Die Zimmer waren wunderschön und sauber, sie waren direkt nebeneinander und hatten eine Verbindungstür und einen gemeinsamen Balkon der direkt auf den Garten zeigte. Es war einfach herrlich und Cassie fühlte sich wie eine Prinzessin. Völlig übermüdet vielen sie in ihre Bette und waren augenblicklich eingeschlafen.

Am nächsten Morgen wurden sie von der Sonne geweckt die mitten im Himmel schon stand. Grace hatte Kleider für sie vorbereiten lassen. Sie zogen sich schnell an und gingen heisshungrig nach unten ins Esszimmer. Auf dem Teller waren wie immer Nährpulver die so gar nicht in diese Umgebung passten. Aber sie waren zu hungrig als das es ihnen etwas ausmachte. Sie redeten stumm miteinander. Ab und zu brachen sie in Lachen aus, was wohl sehr komisch aus den die Angestellte die auch im Zimmer war musterte sie als wären sie Aliens. In Kardian`s Fall war das schon fast richtig. Als sie fertig mit Essen waren wurden sie direkt zu Ada geführt die Gerade eine Tasche packte. Ada freute sich zu sehen und erzählte ihnen sogleich vom Drachenei. Fasziniert lauschten sie Ada`s Erzählung und wollten sich den Anblick natürlich nicht entgehen lassen. Also führte Ada sie zum Ei. Sie hatten den Raum erst gerade betreten als plötzlich der Boden anfing zu zittern und sich türkisfarbene Lichtstrahlen im Raum ausbreiteten. „ Schnell schaut her er schlüpft. Der Drache schlüpft!“ schrie Ada. Das ganze Haus brach in Chaos aus, die Angestellten rannten qreuz und quer durchs Haus. Dann kam auch endlich Grace zu ihnen. Als sie sah wieso die ganze Aufregung herrschte bekam sie Tränen in die Augen und ihr Gesichtsausdruck war durch Freude, Hoffnung und Ehrfurcht geprägt. Irgendetwas hat sich in Grace geändert in den letzten Wochen, sie hatte wieder Lebensmut und neuen Kampfwillen. Das Ei fing immer mehr an zu erzittern bis es plötzlich anfing auseinander zu brechen. Ein wunderschönes, kleines, noch zerbrechliches aber trotzdem machtvolles Geschöpf kam aus dem Ei gekrochen. Huch! Endlich! Oh Hallo ihr Süssen. Ich bin Meeresschwinge. Und ihr müsst Kardian und Cassie sein. Erstaunt sahen sich die Beiden an. War der Drache etwa für sie bestimmt? „ Unglaublich! Ihr habt auch mehr Glück als Verstand jetzt habt ihr noch einen Drachen im Bund.“ Grace zitterte vor Freude. Ada und Grace verliessen aus Rücksicht den Raum. Ihr seid nun Beide meine Reiter, euer Schicksal hat euch zusammengeführt. Es gäbe nichts was dagegen tun könntet. Ihr könnt nicht davonrennen, wenn ihr aber das Geschenk daran seht werdet ihr glücklich werden. Aber zuerst müsst ihr noch einige Missionen erfüllen. Arcano ist nicht nur ein selbstsüchtiger Anführer der Menschen sondern auch der, der dunklen Geschöpfen. Er plant die Menschen zu versklaven und die dunklen Geschöpfe an die Macht zu bringen. Alle Geschöpfe des Lichts sollen ausgerottet werden. Wir Drachen haben zulange in unseren Höhlen gesessen und Feuermet getrunken. Es ist Zeit etwas zu unternehmen dagegen wir werden Arcano mächtig den Hintern versohlen. Cassie und Kardian mochten den kleinen Feuerteufel schon jetzt und auch sie wussten das sie etwas gegen Arcano unternehmen mussten. Meeresschwinge erzählte ihnen auch von einem Drachenvater,der scheinbar noch in New Asia lebte. Ein Drachenvater war ein Lehrer der die Drachenreiter und Drachen ausbildete. Grace würde ihnen die Reise bezahlen, es war ihr Wunsch Arcano endlich den Garaus zumachen. Sie wird sich nicht aufhalten lassen. Koste es was es wolle.

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