Nun schreibe ich den Tag 24.01.017
und ich bin immer noch der Skater mit Angst im Gesicht.
Ich schreibe diesen Tag
und ich bin immer noch der,
der versucht Brücken zu bauen,
anstatt Mauern aus Stahl zu errichten.
Ich schreibe weil ich mich scheiße fühle
und mich schöne Erinnerungen zerfressen.
Es fühlt sich an,
als würde ich gegen ein Baum fahren
und die Verletzungen herausfordern. ‘
Wer wird wohl gewinnen, wenn Gewinn doch so relativ ist?
Ich schreibe hier auch,
weil ich ganz genau weiß,
 dass da draußen eine Person ist,
die diese Worte jetzt braucht damit sie sich nicht alleine fühlt.
Vielleicht bist du ja die Person?
Nun schreibe ich und schreibe und schreibe.
Und dabei stirbt jeden Sekunde ein Stückchen mehr von mir.
Und dabei höre ich Lieder,
die mich an meine Blütezeit erinnern.

Man war das eine Zeit.

Jetzt ist alles nüchtern, blass, energielos
und mit Entäuschungen gestopft.
Und wenn nur ich nüchtern, blass, energielos
und mit Entäuschungen vollgestopft wäre,
dann könnte ich darüber hinweg sehen
und mich darum kümmern.
Aber so ist es nicht.
Ich würde gerne wieder Brücken bauen.
Baustoffe und Zement ist vorhanden.
Es gibt noch Konflikte der Vertragspartner,
auf deren Grund die Brücke errichtet werden soll.

Doch so einfach ist es nicht.

Wenn Noah seine Arche gebaut hat,
schwimmt er einfach rüber und bringt alles in Ordnung.
Oder Jesus läuft mal wieder über Wasser und nimmt mich mit zu dir.

Dann trinken wir erstmal aus dem Meer voller Wein.

Kommentare

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    Schöner Text, der zum Nachdenken anregt. Schön geschrieben, gefällt mir gut :)

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Feenstaub

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