Frieden

Saphira blickte glücklich über ihre Terrasse. Celles lag in der Sonne und las ein Buch, Vanessa arbeitete hart daran ein besserer Mensch zu werden und ihre Schwestern im Gegensatz zu früher zu unterstützen und kümmerte sich daher ums Wäsche aufhängen, Mari saß auf einem Stuhl und hörte verträumt den zwitschernden Vögeln zu. 
Das Haus war traumhaft, groß aus massivem Holz gebaut und der Garten war das Beste daran. Saphira hatte sich dazu entschlossen heute ein paar Rosenbüsche und andere Blumen zu pflanzen, langsam zog sie ihre Arbeitshandschuhe über die Finger und lies ihren Blick über den Rasen gleiten. Das quietschen des Gartentors riss sie aus ihren Gedanken - sie starrte gebannt auf die Person die sich Zutritt verschafft hatte.
"Du hast vor im Garten zu arbeiten?", Church kam durch den Garten auf sie zu "darf ich dir helfen?" Saphira konnte ihr Glück kaum fassen, anscheinend meinte er es ernst und war bereit sich zu ändern um mir ihr zusammen zu sein.
"Ein Dämon erledigt Gartenarbeit?", sie warf ihm Handschuhe zu "das will ich sehen!" Celles war aufgestanden und gesellte sich zu ihnen: "Finn hat gerade geschrieben, soll ich es vorlesen?" Mari und Vanessa schauten gespannt, Saphira nickte, Church war einfach nur froh das Celles ihm anscheinend vergeben hatte und normal mit ihm umging.

"Liebe Celles, liebe Mädels, ich wollte euch nur sagen das ich mich mit meiner Schwester ausgesprochen habe und mir vorgenommen habe nicht mehr so viel Geld für Schwachsinn auszugeben. Ich hoffe Church hat sich bei Saphira gemeldet, er hat sich gut gemacht in den letzten Wochen! Wir haben noch immer viel zu tun und müssen wachsam bleiben! Ich wünsche euch das beste und werde euch bald besuchen und euch in meine Pläne einweihen!", las Celles vor.
"Dieser Finn, er war schon als Kind ein exzentrischer Narr!", lachte Saphira "Celles, weißt du noch wie Mam uns schimpfte als wir ihn im Schrank eingesperrt haben?" Die Schwestern lachten allesamt bei dieser Erinnerung.
"Ihr habt ihn in den Schrank gesperrt?", Church konnte sich ein grinsen nicht verkneifen. "Ja!", lachte Celles "aber er war als Kind noch anstrengender als jetzt! Jeder wollte ihn ständig fesseln, knebeln und einsperren! Er hat alles in die Luft gesprengt was er in die Finger bekommen hat"
"Das stimmt!", Mari grinste "er war eine totale Nervensäge!" 
"Also wirklich, so schlimm war ich auch nicht!", plötzlich tauchte Finn im Garten auf "ihr wart ein Haufen blöder Zicken, gegen die musste ich mich behaupten Church, hör nicht auf sie! Ich war der Arme in diesem Weiberhaushalt!"
Saphira verschob die Gartenarbeit und machte stattdessen Kaffee für alle. Finn berichtete das Badria ihren Job als Präsidentin im Limbus sehr ernst nahm und schon viele positive Veränderungen und Gesetze in Umlauf gebracht hatte. Er erzählte das Church sie dabei unterstützt hatte und sich bemüht hatte Wiedergutmachung zu leisten. Saphira lächelte Church verträumt zu und griff nach seiner Hand.
Vanessa spielte nervös mit ihren Haaren: "Hast du was von Allister gehört?"
Finn kratzte sich am Kopf: "Wenn ich ehrlich bin schon, ich weiß nicht ob ich dir das sagen sollte!" Celles gab ihm einen Klaps auf den Hinterkopf: "Dann hättest du einfach nein sagen sollen!" Finn warf ihr einen bösen Blick zu: "Was stimmt mit dir nicht verdammt noch mal?" Vanessa tippte ungeduldig mit den Fingern auf den Gartentisch. "Er kommt in einem Monat zurück mit zwei anderen Elfen um uns zu helfen die restlichen Artefakte eures Vaters zu finden. Außerdem liegt es im Interesse seines Volkes mehr über den dunklen Wanderer der bei ihnen durch kam heraus zu finden!", erklärte Finn. "Hast du selbst mit ihm gesprochen?", fragte Vanessa. Man merkte Finn an das ihm die Situation total unangenehm war: "Ja habe ich Vanessa, falls du wissen möchtest ob er nach dir gefragt hat, nein, er hat dich mit keinem Wort erwähnt!"
Vanessa stand auf und ging wortlos ins Haus.
"Sie wird sich wieder beruhigen!", sagte Mari "es ist hart für sie das ein männliches Wesen sie sitzen gelassen hat, ist ja schließlich das erste mal in ihrem Leben!" 
Finn nickte: "Außerdem kommt er zurück, das ist mehr als andere erwarten können! So hat sie die Chance noch ein abschließendes Gespräch zu führen!" Er erhob sich und klopfte Church auf die Schulter: "Ich werde mich dann mal auf die Socken machen, kommst du mit?" Church blick wanderte unsicher zu Saphira: "Ich weiß nicht ob ich bleiben soll! Oder wie lange besser gesagt!" 
Celles winkte Finn theatralisch zu: "Bis die Tage, Nervzwerg! Church wer glaubst du hilft Saphira im Garten wenn du gehst, ich sicher nicht!? Außerdem haben wir ja ein paar Gästezimmer und genug Platz, also wenn du auf jegliche Versuche mich zu töten verzichtest bleib doch gerne hier solange du willst!" Church atmete erleichtert auf und Saphira freute sich über den "Segen" ihrer Schwester.

Vanessa hatte sich in ihr Zimmer zurück gezogen, sich ein Blatt Papier geschnappt und begann einen Brief an Janina zu schreiben:

Liebe Janina,

ich freue mich das es dir so gut geht in Limbus City und du dort das gefunden hast was dir in der Welt der Menschen immer gefehlt hat. Wir haben im letzten Jahr viel über uns selbst und dieses Leben gelernt. Ich weiß jetzt, dass ich mich immer auf meine Schwestern verlassen kann, sie haben nie aufgegeben und mich immer unterstützt. Auch du als Freundin warst mir immer loyal und treu. Gemeinsam haben wir den wahnsinnigen Engel besiegt und viele Abenteuer erlebt. Ich habe vor allem gelernt das die Tatsache das ich ein Teufel bin keine Ausrede dafür sein darf  andere Menschen wie Dreck zu behandeln. Immer habe ich die Männer abserviert, okay bei Luis war das auch besser so, aber ich war trotzdem nie fair zu ihnen. Nun hat man mich einfach abserviert, was unglaublich weh tut, vor allem weil ich mehr erwartet hatte. Aber jetzt weiß ich wie sich all die Männer gefühlt haben müssen die ich ausgenutzt habe, und was ich ihnen für ein Bild von mir vermittelt habe! Ich will wirklich etwas an meinem Leben ändern und ein besserer Teufel, so wie meine Schwestern werden. Vanessa stand immer für das schlechte in Person, einen bösen Charakter und puren Egoismus. Dieses Wort, mein Name soll eine neue und bessere Bedeutung bekommen! Vanessa soll für Diplomatie und Frieden stehen! Ich werde Badria und Finn bei den Arbeiten mir anderen Völkern unterstützen sodass wir viele neue Friedensabkommen schließen können, das heißt wir werden uns bald wieder sehen.
Pass bis dahin auf dich auf, ich wünsche dir das Beste!

Alles Liebe, deine Vanessa.

Schlusswort:

Ich möchte mich an dieser Stelle bei meiner besten Freundin Kathy bedanken, sie hat mich dazu gebracht mich hier anzumelden und die Geschichte zu veröffentlichen! Und bei meiner Schwester Laura, sie hat sich immer gewünscht das ich ihr Geschichten wie diese schreibe. Und bei Tanja, meiner Kollegin im Büro die mich nie verpetzt hat wenn ich während der Arbeitszeit auf Belle war. 
Vielen Dank an euch!

Kommentare

beta
Feenstaub

Navigation

Sprachen

Social Media