Jamie

JAMIE 

Ein Funkeln lag in ihren Augen und ihre Wangen färbten sich rosa. Sie reagierte genauso, wie sie es schon früher tat, wenn ich sie küsste. Als lägen nicht 5 Jahre, sondern nur Tage zwischen diesem Moment und dem letzten Mal, als ich ihre vollen Lippen mit meinen umschloss. Wieder streichelte ich mit den Fingerspitzen über die Stelle an der ihr Hals in ihre Schulter überging. Sie zuckte leicht zusammen, doch löste den Blick nicht von mir.  

»Hat es dir die Sprache verschlagen?«, flüsterte ich. Sie öffnete ihren Mund leicht, als wolle sie antworten, doch dann spürte ich auch schon ihre weiche Zunge, die über meine Unterlippe glitt. Dieses Biest. Ich ließ sie gewähren und sie setzte ihr Spiel fort, leckte genauso langsam über meine Oberlippe. Eine Gänsehaut zog sich über meinen gesamten Körper. Ich wusste nicht, wie lange ich mich noch beherrschen konnte, denn immer wenn ich auf diese Art an sie dachte – und das tat ich oft, trotz der Tatsache, dass ich bisher nur ein einziges Mal mit Em Sex hatte- lief es so ab, dass ich ihren Körper mit meiner Zunge erkundete und nicht andersherum. Leicht öffnete sie meine Lippen, fuhr dazwischen und forderte meine Zunge zu einem verschlungenen Tanz mit ihrer auf. Sie so zu spüren, raubte mir das letzte bisschen Selbstkontrolle. Ich packte sie fest an den Hüften, ließ mich zurück aufs Sofa sinken und zog sie auf meinen Schoß. Wie der Teenager, der ich einst war als wir eine Beziehung führten, erkundete ich mit meinen Händen ihren perfekten Körper. Ich wollte jeden Zentimeter ertasten, streicheln und schmecken. Em wimmerte leicht, als ich meinen Mund von ihrem löste und den Kopf in ihrer Halsbeuge versenkte, um über ihren Hals zu lecken. Sie schmeckte nach mehr und ich wollte alles. Nichts zählte mehr, außer diesem einen Moment. Als sie leise meinen Namen stöhnte, wurde mir schlagartig klar, dass ich ihr immer gehörte. Die Art wie wir auseinander gingen, hinderte mich immer daran mit der Sache abschließen zu können. Ich brauchte Antworten, einen Grund, doch noch mehr brauchte ich Sie. Während ich ihren Hals hinabwanderte, legte sie den Kopf in den Nacken und streckte mir so unweigerlich ihre Brüste entgegen. Und es waren fantastische Brüste. Nicht zu klein, nicht zu groß. Genau eine Hand voll. Ich küsste einen Pfad zu ihrem Dekolleté, bis ich von ihrer Bluse gestoppt wurde. Sie hob den Kopf und sah mich mit glasigen Augen an, biss sich dabei auf die Unterlippe und knöpfte dann einen Knopf ihrer Bluse auf. Diesem folgten zwei weitere, sodass sich mir ihre makellosen Brüste in einem weißen Spitzen-BH präsentierten. Verdammt, wann hatten mich ein paar Brüste derart angemacht? Brüste die noch nicht einmal nackt waren. Scheinbar verursachte die Frau aus der Vergangenheit, dass ich auch körperlich wieder siebzehn war. Ich küsste jeden freiliegenden Millimeter ihrer Brüste, bis ich einen Finger in ihren BH-Cup schob und ihn Stückchen für Stückchen runterzog, bis Emilys Brust frei lag. Ihre erregte Brustwarze zog sich weiter zusammen, als ich sachte darauf pustete. Em stöhnte meinen Namen und ich wurde derart hart, dass meine Hose sich eng um meinen Schwanz spannte. Ihr Gewicht auf meinem Schoß, verstärkte zusätzlich den Druck auf mein bestes Stück. Ich widmete mich ihrer anderen Brust auf die selbe Weise, bevor ich die Hände um ihre Brüste schloss, sie knetete, leckte und kleine Bisse darauf verteilte. Derweil kreisten Em´s Hüften erbarmungslos in einem stetigen Takt auf mir, sodass ich ihre göttlichen Oberweite loslassen musste, um sie zu packen und ihre Bewegungen zu bremsen, bevor mir etwas wirklich sehr peinliches passieren konnte. »Baby, wenn du so weiter machst...gib mir eine Sekunde.« Sie sah mich mit großen Augen an und war dabei ähnlich außer Atem wie ich. Mit dem Rock, der bis zur Mitte ihrer Oberschenkel hochgerutscht war und der halbaufgeknöpften Bluse, sah sie aus, wie die pure Sünde. Seit unserem ersten Mal war ich mit unzähligen Frauen im Bett – nichts worauf ich stolz bin- doch keine konnte Emily Scott das Wasser reichen. Nicht einmal nackt mit gespreizten Beinen verkörperten diese Frauen so viel Sexappeal, wie Em, wenn sie halbbekleidet und mit zerzaustem Haar auf mir saß und mich mit diesem Blick ansah. Ich wollte trotzdem mehr von ihr sehen. Um genau zu sein, wollte ich alles. Alles was sie mir geben wollte. Ich löste die Hände von ihren Hüften, beugte mich vor und küsste sie, während ich die restlichen Knöpfe ihrer Bluse öffnete. Ich streifte den überflüssigen Stoff über ihre Schultern und ließ es zu Boden fallen. Emily quietschte auf, als ich sie anhob und zum Bett trug. Ich legte sie sanft auf die Matratze und verdrängte den kurz aufblitzenden Gedanken daran, was ich hier fast mit Ava getan hatte. Mir wurde schlecht bei dem Gedanken, war sie doch wie eine Schwester für mich.  

»Jamie...« Em setzte sich halb auf, griff nach meinem Shirt und zog es mir über den Kopf. Als ihre warmen Hände über meine Brust und langsam über meinen Bauch strichen, war jeglicher Gedanke aus meinem Kopf vertrieben. Ich tastete nach ihrem Rock und zog den Reißverschluss herunter, bevor ich sie zurück auf die Matratze stieß und ihr den Rock von den Hüften zog. Sollte er sich doch zur Bluse gesellen. Ich verteilte Küsse über ihre Beine, wanderte hoch zu ihrem Becken und dann weiter zu ihrem Bauch. Direkt über dem Bund ihres Höschens, ein paar Zentimeter unter ihrem Nabel, ertaste ich mit der Zunge eine feine, dünne Linie. Ich hob den Kopf und erblickte einen Strich, der heller war, als der Rest ihrer Haut. Eine Narbe. Em erstarrte unter mir und ihre Hände schossen vor, um ihren Bauch zu bedecken.  

»Em, ist alles ok?« Ich verstand nicht was los war und ihre Finger zitterten leicht. Langsam kroch ich zu ihr hoch. Ihre Augen waren geschlossen und eine Träne rann an ihrer Schläfe herab. »Sag bitte was. Hab ich was falsch gemacht?« Sie schüttelte den Kopf und brachte lediglich ein leises Schluchzen hervor. Ich setzte mich mit dem Rücken an die Wand und zog Emily an mich. Sie legte den Kopf auf meine Brust und schlang den Arm um mich. Mein Daumen beschrieb kleine Kreise auf ihrem Rücken. Was in Gottes Namen war ihr widerfahren? Ich fühlte mich hilflos, weil sie nicht sprach und unglaublich wütend, weil ich nicht da war, um sie vor dem, was dafür verantwortlich war, zu beschützen.  

»Baby willst du darüber reden?«  

Sie blickte zu mir auf und ich wischte ihr eine weitere Träne von der Wange. Leise fragte sie: »Ich...wir...ich kann gerade nicht. Können wir ein andermal darüber sprechen?« 

»Natürlich. Ich will nur, dass es dir gut geht. Wenn ich was falsch gemacht habe...« 

»Nein. Denk sowas nicht. «, unterbrach sie mich, »Du bist unglaublich James Donovan.« Sie legte ihren Kopf wieder auf meine Brust und ich strich über ihr weiches Haar. Nach einiger Zeit wurden ihre Atemzüge immer regelmäßiger. »Em?« Keine Antwort. Sie schlief. Ich hob ihre Hand, die auf meiner Brust lag, und küsste ihren Handrücken. Als ich ihr Handgelenk berührte, fühlte ich auch dort Unebenheiten. Ich drehte es herum und bekam eine weitere Narbe zu Gesicht. Sie verlief quer über ihre Pulsader. »Was?« Fuck. Mein Puls jagte und ich hörte nichts, als das rauschen meines Blutes in meinen Ohren. »Baby, was ist nur mit dir geschehen?« 

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