January - Jetzt oder nie 4

Nachdem wir uns von dem aufregenden Tagesbeginn beruhigt hatten, nahm ich mir ausreichend Zeit um mich im Bad fertig zu machen. Da es ein wunderschöner Herbsttag in NY war, entschied ich mich für ein knielanges marineblaues A-Linien Kleid, welches obenrum eng anlag und meine üppige Oberweite in Szene setzte ohne zu viel Ausschnitt zu zeigen. Meine leicht gebräunte Haut kam durch das blau zur Geltung und auch meine mittelbraunen Haare spielten mit und ließen sich unproblematisch zu schönen Wellen frisieren die mir bis zur Mitte des Rückens fielen. Nachdem ich etwas Wimpertusche und Lipgloss aufgelegt hatte, wagte ich einen Blick in den Spiegel und war sogar zufrieden mit mir und somit startbereit für den Tag. Jamie, dessen Zimmer doch früher fertig wurde, hatte sich nebenan eingerichtet und klopfte nun an meine Türe obwohl er eine zweite Zimmerkarte hatte. Wir hatten beschlossen nicht im Hotel zu frühstücken, sondern uns NY anzuschauen und unterwegs etwas zu essen.

Nachdem Jamie anfänglich noch etwas zurückhaltend war, taute er im Laufe des Vormittags immer mehr auf, sodass er nach unserer kleinen Shoppingtour auf dem Rückweg ins Hotel wieder ganz der Alte war.

»Mit dir fällt man richtig auf.« scherzte ich als ein Typ an uns vorbei ging und uns musternde Blicke zuwarf.

»Babe, ich bin ziemlich sicher, dass dieser Blick nicht mir, sondern dir galt« gab Jamie zurück.

»In deinem Kleid bist du eine echte Augenweide.«

»Danke für die Blumen. Na dann hoffe ich doch mal, dass das bei meiner neuen Garderobe für heute Abend auch der Fall ist und Mason Scott das ähnlich sieht.«

 

Zurück im Hotel, hatten wir noch 4 Stunden bis zu dem Empfang zu dem Kent uns eingeladen hatte. Ich verabschiedete mich von Jamie und beschloss noch eine Stunde zu schlafen um fit für den Abend zu sein. Nachdem ich den Raum abgedunkelt hatte, schaltete den Fernseher ein und zog mein Kleid aus um es nicht zu zerknittern. Das Bett war groß und gemütlich und ich streckte mich, nur in Unterwäsche bekleidet aus. Pay TV inklusive hatte seine Vorteile, es lief ein spannender Thriller und ich war zu gefesselt vom Film um einschlafen zu können. Als die Hauptdarstellerin mit einem Fremden so richtig zur Sache kam, spürte auch ich ein wohlbekanntes Ziehen im Bauch. Es war nun fast ein Jahr her, dass ich das letzte Mal Sex hatte und Sex mit Chris war leider mehr schlecht als Recht. Sicherlich hatte ich genug Chancen gehabt in den letzten 8 Monaten einen „Orgasmusspender" zu finden, wie Jamie es nannte, aber egal wen ich kennenlernte, es hat nicht gefunkt und purer Sex ohne in irgendeiner Beziehung zu dem Mann zu stehen lag mir einfach nicht.

Die Szene im Film ging in die zweite Runde und ich konnte nicht anders. Ich musste mir Erleichterung verschaffen und danach wäre ich viel entspannter für den aufregenden Abend. Ich streichelte meine Brust und sofort wurden meine Nippel steif. Die andere Hand ließ ich währenddessen in meinen Slip gleiten und spürte wie feucht ich bereits war. Was würde ich darum geben, wenn der Finger, den ich über meine intimste Stelle gleiten ließ, die Zunge eines heißen Kerls wäre. Ich wurde immer feuchter und so ließ ich die andere Hand von meiner Brust ebenfalls runter zwischen meine Beine gleiten. Meine Finger waren nur ein schlechter Ersatz für das, was ein Mann zu bieten hatte, aber in meiner aktuellen Situation besser als gar nichts. Ich schob 2 Finger gleichzeitig in mich hinein und begann sie langsam zu bewegen während der Finger meiner anderen Hand meine Perle rieb. Der Druck breitete sich immer weiter aus und ich war kurz davor zu kommen.

Ein Klacken ließ mich aufschrecken und ich riss so schnell wie möglich die Decke über mich, bevor im nächsten Augenblick die Tür aufschwang.

»Bist du wach, ich hab angerufen aber du...« Ich hörte Jamie bevor ich ihn sah und als er um die Ecke kam, stoppte er kurz vor meinem Bett und starrte mich an.

»Äh alles ok bei dir, ... du.... du bist so außer Atem und Gesicht...oh.« Er beendete seinen Satz nicht und ich konnte sein Hirn förmlich rattern hören. Dann fiel der Groschen.

»Oh fuck, Ava, ich bin nicht ernsthaft reingekommen während du es dir gemacht hast.« Es war keine Frage, sondern eine Feststellung.


Kommentare

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    H E I S S !!!

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    Oje, das ist echt peinlich xD Toll geschrieben! ;)

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    Oh Mann, das ist mir auch mal passiert ;D Wirklich gut beschrieben. 5/5 und abonniert :)

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    ooh sehr gut geschrieben! ich bin jetzt schon ein fan von dir :)

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    haha peinlich xD

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