38. Entscheidungen treffen, ist nicht schwer

Ich hatte mich zurückgezogen. Zurück von meiner vermeidlichen Familie und auch von Sam. Sie alle hatten ihren Standpunkt.
Ich hatte den meinen.
Nur was würde geschehen, wenn ich meinen durchsetzte? Wenn ich uns Normal machen würde. Würden sie mich hassen? KOnnte ich das überhaupt? Würden sie es einsehen? Wie würde es Sam damit gehen?
Ich hatte immer noch das Gefühl, sie hatten mir nicht alles gesagt. Geheimnisse schienen überall zu sein.
Ich entschied, meinem Kopf eine Pause zu gönnen. Zu viel kam Schuss auf Schuss.
In der Stadt zurück war sie voll von Menschen. In einem Café ließ ich mich nieder und bestellte ein großes Schokoeis.
Das Gefühl allein zu sein hatte ich nicht. Wie ich mir denken konnte, wurde ich jetzt vierundzwanzig sieben überwacht. Eine Weile lang, saß ich einfach da und starrte die Menschenmassen an. Wie gut sie es hatten normal zu sein. Nicht zu wissen, was es alles auf dieser Welt gab. Wie gern ich einfach nur mit ihnen getauscht hätte.
Ich schloss die Augen und wünschte es wäre jemand bei mir, der mir helfen könnte. Jemand, der Licht ins dunkle Bringen könnte und ich endlich wüsste, was zu tun war.
Ich öffnete die Augen und da saß er.
Gabriel.
„Du hast nach mir gerufen.“ Er trieb mir ein Lächeln ins Gesicht. Also könnte er mir helfen, oder glaubte ich nur er könnte es? Ich sah ihn durchdringlich an. Seine strahlenden Augen zogen mich in seinen Bann. Er legte seine Hand auf, meine. „Ein Eisbecher ist nicht die Lösung“, flüsterte er mir zu.
„Das weiß ich selbst. Aber besser als eine Klinge alle mal.“
„Wer hat den hier so trübe Gedanken?“
„Eine verzweifelte Frau, die anscheinend bei ist ihren Mann zu verlieren, so wie ihre ganze Familie. Dessen Mutter verschwunden ist und etwas verheimlicht, so wie jeder Idiot mir etwas verheimlicht außer einer ... Du.“ Er setzte ein Triumphieren Lächeln auf. Was mir eine wohlige Wärme in die Brust versetzte. „Oder doch nicht?“ Er runzelte die Stirn. „Sie halten sich fern. Dein Ernst?“ Er schnalzte mit der Zunge.
„Bisher haben sie es. Das sie so plötzlich damit aufhören kann ich ja nicht riechen. Vielleicht liegt es an der plötzlichen Anwendung deines Lichts.“ Ich nickte gespielt misstrauisch.
„Natürlich.“
„Hey können wir nicht bei der Annahme bleiben, dass ich besonders bin?“, zwinkerte er.
„Das bist du“, gab ich ihm recht. Wie auch nicht. Er war anders und somit besonders. Er gab mir etwas, was mir keiner meiner Lieben gab. Geborgenheit, Wahrheit und liebe. Wie konnte ich mir nicht erklären doch er tat es, weshalb ich mich zu ihm hingezogen fühlte auf eine so innige Art.
Ich wollte bei ihm sein und mich auskotzen. Bei ihm konnte ich ein Stück Normalität gewinnen und einfach eine kleine Schwester sein.
„Was ist los Kätzchen?“, scherzte er, womit er einen bösen Blick kassierte. Ich rieb mir die Arme und atmete tief durch. Ich wusste, dass er es wusste, doch er wollte, dass ich es sagen würde. Dass ich die Worte aussprach und sie als Belastung abwarf. Also tat ich es.
Ich erzählte ihm alles. Von Sam, bis zum Dämon. Von meiner Mutter und dem verrückten William und der Tatsache, dass ich mich so unendlich verloren fühlte.
Er nickte immer wieder, ohne mich zu unterbrechen. Dabei lag seine Hand auf meiner und gab mir Trost. Trost den ich hätte von meinem Mann erfahren müssen! Doch so war das mit Beziehungskrisen, sie waren nicht leicht.
„Also was hast du vor?“
„Ich will es beenden. Will normal sein, mein Leben leben. Wolf sein ist schon schwierig genug, doch Wolf mit einem Sternchen, ist zu viel.“ Er sah sich um.
„Wie würdest du dich fühlen, wenn William dir deine Macht fortnimmt?“
„Und ich endlich normal sein kann? Fantastisch.“
„Was hält dich ab?“ Ich folgte seinem Blick. Drei Männer in dunklen Anzügen starrten uns an. Wie lange hatten sie schon da gestanden?
„Sam“, antwortete ich gedankenversunken. Wir beide starrten die Männer an, die uns wiederum anstarrten. Ich konnte spüren, dass sie keines Wegs menschlich waren. Etwas in ihren Augen, ein Feuer, sagte mir das sie in schattenreiche Regionen gehörten.
„Du hast Fans“, gestand Gabriel.
„Schon wieder? Das ist genau das, was mich stört.“ Nun sah er wieder zu mir.
„Und wenn ich dir beibringe, dich zu schützen, dich zu verstecken vor solchen wie ihnen?“
„Ich wäre immer noch nicht normal.“
„Du warst nie normal Nida. Verstehst du nicht. Dein Mann tut es für dich, weil er dich liebt. Er weiß, dass du anders bist und lebt damit, genau wie dein Rudel. Sie akzeptieren ihr Schicksal, nun bist du dran.“ Er stand auf. „Außerdem bin ich nicht gewillt meine kleine Schwester so schnell aufzugeben.“ Er zwinkerte mir zu und wendete sich ab. Die drei Männer kamen auf uns zu. Schnell und zielstrebig.
„Gabriel!“, schrie ich hysterisch.
„Zeig ihnen die Zähne Liebes!“ Damit verwandelte er sich. Mitten in der Menschenmenge. Ich schrie geschockt auf, spramg auf und schlug entsetzt die Hände auf den Mund, doch ... niemand sah hin, niemand schenkte der Explosion der Farben seine Aufmerksamkeit. Sie sahen es nicht!
Plötzlich stand ich so dermaßen unter Strom. Ich musste etwas tun, konnte etwas tun.
„Also dann.“
Ich nahm all meinen Mut zusammen und entschied seinen Worten zu folgen. Ich sollte endlich kämpfen, nicht mehr um den heißen Brei reden und mein Leben in die Hand nehmen.
Ich verwandelte mich und rannte los. Alle drei hatten sich auf meinen Bruder gestürzt, der sich auch gut alleine hielt.
Ich packte einen im Nacken und schleuderte ihn fort. Mein Kampfgeist war geweckt und ich wollte nicht aufhören eh wir als Sieger vom Feld gingen. Ich biss dem Nächsten ins Bein, Gabriel tat es mir nach. Wir zerrissen ihn in zwei Hälften, während sich die anderen beiden verwandelten. Na gut, Gabriel zeriss ihn in zwei Hälften, ich hielt nur mit aller Kraft fest um nicht mitgerissen zu werden. Aber ich war dabei!
Wir standen nebeneinander, vor uns zwei ausgewachsene Schatten, die mich, nun stark an Gargoyles erinnerten.
»Du schaffst das.« Ich sah zu Gabriel rüber. Er war locker drei Köpfe größer. Scharfe Klauen und Zähne. ich war nur ein Wolf. Ein kleiner Wolf. Im Gegensatz zu meinem Bruder. Er als Wolf war gewaltig, dass die Menschen uns nicht sahen!
Als ich meine Zweifel wieder bemerkte, schüttelte ich es von mir ab. Ich musste gefasst bleiben. Also blickte ich wieder voraus. Ich konnte es, das wusste ich. Ich musste nur den Mut finden.
»Sein Genick ist dein Sieg«, half mir Gabriel, eh er los stürmte und den Erste um riss.
So stand ich da, einem Schatten gegenüber. Allein. Ein Wort, das ich verachtete. Mich mit jedem weiteren Mal mehr, wenn es nicht nur eine Tatsache, sondern ein Gefühl darstellte. Denn ich war nicht allein. Ganz im Gegenteil. Mein Bruder war gleich neben mir, mein Rudel in der Näher. Ich war nie allein. Wieso also fühlte ich mich so verdammt allein? Doch dafür war gerade jetzt keine Zeit.
Ich ließ alles von mir abfallen. Konzentrierte mich ganz auf meinen Gegner und packte nach meinem Licht. Ich begann zu knurren, um mich warmzulaufen. Meine Wut meine Abscheu musste wachsen, damit ich in der Lage war, ihn zu besiegen.
Ich spürte, dass auch Sam in der Nähe war, genau wie die anderen. Innerlich warnte ich sie, mir nicht in die Quere zu kommen. Ich würde es schaffen, es musste sein, war längst an der Zeit.
Der Dämon fackelte nicht länger und stürzte los. Ich war bereit und empfing ihn mit gefletschten Zähnen. Er landete einen Guten Treffer in die Rippen, die mir die Luft nehmen sollte, tat es aber nicht. Ich schnappte nach ihm und packte ihm am Arm. Mit voller Kraft riss ich ihn zu Boden. Hielt ihn unter mir und packte erneut zu. Ich riss so stark, dass sein Arm sich langsam und schmatzend vom Rest löste. Er schrie schrill auf, was mich erneut ins Taumeln bringen sollte. Ich ignorierte den Schmerz, sowie die blutenden Ohren die ich davontragen musste, und packte seinen Hals. Ich veränderte die Position und begann zu reißen wie eine Wilde. Es dauerte nicht lange und auch sein Hals ließ nach. Ich konzentrierte mich auf sein baldiges Ableben, statt auf den Schmerz in meinen Rippen und dem Würgereiz, den das Blut verursachte.
Doch sos chnell gab er sich nicht geschlagen. Er packte mich mit beiden Händen und schleuderte mich fort, mein Hals verdrehte sich, weshalb ich loslassen musste und hart gegen eine Steinmauer knallte.
»Greif nicht nach ihr. Akzeptiere sie.«
»Ich kann nicht«, hauchte ich schmerzvoll in die Verbindung zu meinem Bruder. Mein Körper zitterte, schmerzte in jeder Faser.
»Akzeptiere es oder stirb.« Sagte er hat aber ehrlich. Er würde mir nicht helfen und nicht zulassen das mir ein anderer halb. Es wurde mir plötzlich so klar. Ich hatte so oft geglaubt alleine da zu stehen, jetzt sorgte er dafür um mir zu Zeigen, das es nie so gewesen war. Eine Harte Lektion.
Der Dämon raste auf mich zu. Ich kam nicht schnell genug hoch, sodass er zutrat und mich erneut gegen die Wand hämmerte. Ich schmeckte Blut. Mein Blut.
Würde es so enden? Als störrisches Wesen, dass nicht akzeptieren konnte was es war und deswegen verschlungen wurde?
Er trat erneut zu und erneut. Einige meiner Rippen waren längst über. Mein ganzer Körper war von Schmerz erfüllt. Jedes Signal in mir, riet mir fortzulaufen. Doch das konnte ich nicht. Ich konnte nicht mehr fortlaufen von allem und jedem. Genau das wollte mir Gabriel begreifbar machen. Ich sollte nicht immer reden und laufen, ich sollte etwas tun.
Ich öffnete meine Augen, knurrte voller Zorn, Blut spritze aus meinem Mund.
Und ich würde etwas tun!
Ich biss ihm in den Oberschenkel, er schrie auf, schlug nach mir, doch berührte mich nicht. Ich blickte hoch, zuckend verharrte seine Hand über mir, sein Blick aufgerissen. Ich ließ los und mit einem Mal knallte er gegen die Mauer. Ohne eine Berührung. Nur weil ich es wollte. Wie an der Wand angeklebt hing er da, versuchte sich zu lösen. Mein Kopf legte sich zur Seite. Plötzlich hatte ich keine Schmerzen mehr, keine Angst, kein Hass und keine Wut. Es war mir egal. Es war einfach das berauschende Gefühl Macht zu haben, macht zu tun was auch immer ich wollte. Ich wollte den Moment auskosten, sehen wie er litt, wie er schrie. Er sollte schreien. Alles was ich wollte, war Blut.
In dem Moment erwachte ich. Schockiert über meine Gefühle ließ ich von dem ab. Sperrte mit aller macht die aufkommende Finsternis in mir fort, denn es war kein Licht im Gegenteil, es war Schatten.

Der Schatten vor mir rappelte sich erneut auf, holte zum Schlag aus, jedoch kam er nicht so weit. Gabriel stürzte sich auf ihn, erledigte ihn. Ich hätte es nicht getan.
Niemals.
Er hatte ihn in Sekundenschnelle erledigt, sodass der Kadaver zusammenbrach und ich einen schnell modernen Körper beobachteten konnte. Stück für stück zersetzte er sich, bis er in eine schwarze Lache zerfiel. Ich verwandelte mich.
Der brüllende Schmerz an meinen Rippen ließ nicht nach. Gabriel kam mit den Händen locker in den Hosentaschen, herüber spaziert.
„Ich würde ja sagen, Naturtalent ... aber.“ Sein Blick war ernst, nicht enttäuscht. Nur ernst.
„Danke“, hauchte ich und sah an mir hinab. Ich sah katastrophal aus, als hätte ich mitten in einem Krieg gestanden. Der metallische Geschmack von Blut machte mich fast wahnsinnig. Auch das Brennen der Wunden auf meinem Körper, machte es kaum ertragbar.
„Ich hoffe, du weißt nun, was du wirklich willst.“
„Ja.“ Ja das wusste ich. Ich wusste das ich es nicht wollte, nie. Dass ich es sogar hasste, denn das in mir war kein Licht. Es war nicht nur Weiß. Es war ein Teil einer Macht, den ich nicht verstand, doch ich konnte spüren, das es weder weiß noch schwarz war. Es war eine unberechenbare Macht. Die ich nicht kontrollieren konnte, geschweige den Sam, oder die anderen.
Fassungslos sah ich Gabriel an. Er sah ebenfalls mitgenommen aus, übersäht von Schnitten. Doch es waren nicht diese die ihn bedrückten. Es war der Ausdruck, den er hatte wenn er mich ansah.
„Es ist möglich.“
„Ich weiß“, flüsterte ich, denn ich hatte es gespürt. Die grenzenlose Macht. Sie existierte nach keinen Regeln, sie war überall und dennoch ungreifbar.
„Sicher Dad du es willst, es gibt kein zurück mehr, kein ...“
„Wiedersehen?“ Ich bemerkte wie mein körper sich erhitzte. Er heilte sich schnell, versuchte das vergangene ungeschehen zu machen. Meine Rippen knackten, brachten sich wieder in Position. Schweiß lief mir die Stirn hinab. Ich musste furchtbar aussehen. Um Jahre gealtert.
„Nie wieder.“ Es schnürte mir die Kehle zu. Natürlich war es ihnen nicht erlaubt, die Erde zu betreten. Es hatte einen guten Grund. Doch nun, da ich hier verweilte, gab es wohl ausreden, oder ausnahmen, die sie wahrnehmen durften.
„Was nun?“, sagte ich statt der Verzweiflung von der meiner Seele schrie. Verzweiflung, die durch die Gewissheit entstand, ihn wieder zu verlieren, obwohl er noch gar nicht fort war.
„Was meinst du?“
„Wir sehen aus als kommen wir aus dem Uhrschlamm gekrochen, so können wir uns nicht wieder hinsetzten?“ Er sah an sich hinab.
„Sauerei! Das Hemd ist von Armani!“, schrie er laut. Er versuchte sie Situation zu erheitern. Doch der Klos in meinem Hals wollte nicht recht mitspielen. Ich grinste knapp.
Ich ging erschöpft an ihm vorbei. Ohne ein weiteres Wort setzten wir uns. Mein Bruder starrte mich nur an, ein leichtes Grinsen auf dem Gesicht, trotz meines Vorhabens und meiner Niederlage.
„Was ist?“, fragte ich, während meine Hand über den schmutzigen Stoff rieb, in der Hoffnung ihm von Blut und schweiß befreien zu können.
„Du warst wirklich gut. Für dein erstes Stelldichein.“
„Das war nicht das Erste und ich habe es erneut nicht geschafft den Schatten zu besiegen“, grummelte ich.
„Das stimmt nicht. Du hättest ihn töten können, hast dich aber entschieden es nicht zu tun, obwohl er nach deinem Leben trachtet.“
„Was willst du mir damit sagen?“
„Es ist viel wichtiger sich selbst treu zu bleiben, als zu gewinnen.“ Er zwinkerte mir zu.
„Sag mal ist es ein Tick oder machst du das mit Absicht?“
Er begann, herzhaft zu lachen.
„Genau das würde ich vermissen. Sticheleien unter Geschwistern.“
„Wie bekomm ich das denn jetzt sauber?“, lenkte ich ab. Ich wollte nicht darüber reden, konnte es nicht. Nicht jetzt.
Gabriel berührte meine Hand, ich war nur eine Sekunde davon abgelenkt, als ich einen windigen Hauch um meine Hüften verspürte.
Ich starrte hinab und staunte nicht schlecht.
„Du wolltest etwas Sauberes.“
„Wo zur Hölle sind meine Sachen?“ Ich war ein komplett neu eingekleidet. Mit einem Kleid, bodenlang, farbenfroh. So gar nicht mein Style und dennoch irgendwie sehr hübsch.
„Ich wollte sauber. Das war mein Lieblingspulli“, gestand ich. Ich nahm den feinen Stoff in die Hand. Er war sehr weich, sicherlich ein Kleid, dass ich mir nie hätte leisten können oder auch wollen ... Ich sah in die Scheibe des Cafés um das ganze zu begutachten. Ein goldener Ring an meinem Hals hielt den Stoff, was dem Ganzen etwas sehr edles gab. Ich fühlte mich fast schon zu overdressed für einen einfachen Besuch in der Stadt. Auch meine Haare hatte er verändert. Zu einer Hochsteckfrisur mit Goldenen Spanngen. Der Typ schien Gold zu mögen, denn auch die Schuhe waren in dieser Farbe. Sandalen. Ich fühlte mich fast in ein anderes Jahrhundert versetzt. Es musste der Style seiner Dimension sein.
„Etwas zu schick findest du nicht?“
„Ich bin nichts anderes gewohnt.“
„Ja im Gegensatz zu mir. Ich fühlte mich mit dem Schmutz viel heimischer als jetzt.“
„Gefällt es dir nicht?“
„Doch doch, es ist nett. Etwas zu overdressed aber nett.“
„Du könntest dich daran gewöhnen“, versuchte er vorsichtig.
„Nicht in hundert Jahren.“
„Also wie willst du vorgehen?“
„Ernsthaft? Jeder scheint einen Plan zu haben, außer mir.“
„Wieso glaubst du das?“
Die Kellnerin kam und wir unterbrachen unser Gespräch, wie ich mir schon gedacht hatte, war mein Auftritt nicht der richtige. Die Kellnerin sah mich mit argwöhnischem Blick an, versuchte jedoch krampfhaft nett zu wirken.
Gabriel Bestellte ein Eis, ich nur einen Kaffee. Ihn Eis essen zu sehen verwirrte mich. Konnten Götter denn essen? Mussten sie dann nicht auch auf die Toilette? Wie wohl die Toiletten dort aussahen.
„Ernsthaft, Toiletten?“ Ich räusperte mich.
„Ich weiß nicht, was noch kommen wird. Ich muss auf jeden Fall mit meiner Mutter reden. Herausfinden, was William vorhat und verdammt noch mal meinen Mann zur Besinnung kriegen.“
„Das hört sich doch nach einem Plan an.“
„Für dich vielleicht.“ Ich zog die Beine an. Wie lange hatte ich schon keinen Sex mehr gehabt? Ein paar Stunden und trotzdem kam es mir wie Jahre vor.
„Armes Ding.“ Ich ignorierte sein Kommentar. „Wenn er sich nicht besinnen lässt?“
„Vögel ich ihn so lang, bis er meiner Meinung ist.“
„Und die anderen?“ Ich stutze und sah ihn an. Ein Grinsen machte sich breit.
„Witzig. Die müssen folgen ich bin eine Göttin, schon vergessen? Wer könnte mir Wiederstehen.“

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beta
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