Dunkelheit ist mein Licht,
Und Klarheit vernebelt mir die Sicht,
In der Freiheit liegt mein Gefängnis,
Meine heile Welt ist nur ein tiefer Riss,
In der Angst zieht mich die Freude in ihren Bann,
Und ich schaffe nicht, was ich eigentlich schaffen kann,
Ich mag keine Menschen und bin ungern allein,
Äußerlich groß, Innen winzig klein,
Wollte perfekt sein und hab deshalb Narben,
Schwarz und schwarzer sind die schönsten Farben,
Algophobie, und doch hilft mir der Schmerz,
Bin innerlich tot, aber hab ein schlagendes Herz,
Greif zum Stift, auf dass die Stille bald genese,
Der Logik folg ich nicht, bin eine wandelnde Antithese.

Comments

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    Sehr berührendes Gedicht und wirklich interessante Gedanken!

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    Xandra hat es eigentlich schon auf den Punkt gebracht. Ich schließe mich ihr vollinhaltlich an!

  • Author Portrait

    Sehr schön geschrieben! :)

  • Author Portrait

    Toll und interessant geschrieben aber... muss ich mir Sorgen machen? (oh eine weitere Antithese dieser Satz, stell ich gerade fest ;-)Das Leben ist tatsächlich voll mit solchen Antithesen. Wir nehmen nur die Polaritäten in uns selbst oft ungern an. Doch alles ist ein Teil von uns und hat auch seine Berechtigung. Die beiden Polaritäten sollten einfach in Einklang gebracht werden, dann werden wir innerlich genesen. Also Antithesen... sie sind Teil unseres Lebens.

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Fairy Dust

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