Langsam dahin ich gehe, von der Welt ich kaum etwas sehe.

Eingehüllt in Watte alles ist, grau der Himmel, die Sonne vermisst.

Es scheint als sei ich allein auf der Welt, was mir jedoch auch gut gefällt.

Silhouetten von Häusern und Bäumen, tauchen plötzlich auf, versinken dann wieder im Nebelhauch.

Still ist’s nur leise plätschert der Bach vor sich hin, verblassende Raben vorüberziehn.

Zugvögel sammeln nicht in den Bäumen, sie von wärmeren Gefilden träumen.

Doch geniess ich die Ruhe, geniesse die Stille, ich mich in Innenschau hülle.

Wie die Natur, die welkenden Blätter, die nun mehr und mehr fallen im feuchten Wetter.

Lasse los, fühl mich als würde ich schweben, auch der Herbst bringt manchen Segen.

Loslassen, träumen, mit Altem aufräumen; Türen öffnen zu neuen Räumen.

Comments

  • Author Portrait

    Wunderschön, Xandra! Da habe ich beim Lesen das Gefühl, gerade an deiner Seite durch den Nebel zu spazieren...

  • Author Portrait

    Sehr schön geschrieben! :) Ich mag Menschen, die so einen tollen Bezug zu der Natur haben.

  • Author Portrait

    Schön! Wäre auch für die Herbstchallenge geeignet gewesen!

  • Author Portrait

    Sehr schön geschrieben :) Ich liebe diese nebeligen Tage! Wie immer 5* :)

beta
Fairy Dust

Navigation

Languages

Social Media