IV.3 - Tiefer in den Abgrund


Hermine wusste nicht, was sie denken sollte. Die ersten Unterrichtsstunden an diesem Montag waren um und obwohl Riddle in jedem ihrer Kurse saß, hatte er sie kaum beachtet. Es war nicht so, als ob er sie ignorierte, er hatte sie freundlich gegrüßt und ihr hin und wieder einen Blick zugeworfen. Doch nachdem er sie in den letzten Wochen kaum eine Stunde in Ruhe gelassen hatte, war sein jetziges Verhalten auffällig zurückhaltend.

„Miss Dumbledore“

Überrascht blieb Hermine stehen und drehte sich um. Hinter ihr kam mit schnellen Schritten ein Junge aus ihrem Jahrgang auf sie zu, ein Gryffindor, der, wenn sie sich recht erinnerte, Prewett hieß.

„Ja?“

Sie wartete, bis er aufgeschlossen hatte, ehe sie ihren Weg zur Großen Halle fortsetzte.

„Entschuldigen Sie, dass ich Sie einfach so anspreche“, fing der hochgewachsene Schüler an: „Ich bin Ignatius Prewett, wir hatten gerade Geschichte zusammen. Sie haben Ihre Aufzeichnungen liegen lassen, hier, bitte.“

Irritiert nahm Hermine ihm die Pergamentrolle ab. Die Sache mit Riddle machte ihr wirklich zu schaffen, sonst hätte sie niemals so eine Unachtsamkeit im Unterricht zugelassen. Lächelnd bedankte sie sich: „Sehr aufmerksam, Mr. Prewett. Ich kann nicht glauben, dass mir so ein Fehler unterlaufen ist.“

„In der Tat“, stimmte der braunhaarige Junge ihr zu, „Sie sind stets ein Vorbild von Ordnung und Pflichtbewusstsein. Sind Sie sicher, dass Sie nicht besser in Gryffindor aufgehoben wären?“

Hermine musste an sich halten, nicht laut zu lachen: „Seit wann sind Gryffindor bekannt dafür, Regeln zu schätzen?“

„He“, protestierte Ignatius gutmütig, „ich mag Regeln!“

„Da sind Sie gewiss eine Ausnahme“, gab Hermine zurück. Wenn sie an Fred und George dachte, oder auch an Ron und Bill und Charlie, die alle in Gryffindor gewesen waren, da konnte sie nicht anders als zu schmunzeln. Jeder Weasley war ein Gryffindor gewesen, und bis auf Percy waren alle bekannt für ihren Hang zu Unsinn und Regelbruch.

Hermine blieb stehen.

War nicht der Mädchenname von Mrs. Weasley Prewett gewesen? Hatte sie hier etwa einen Vorfahren von Ron vor sich stehen? Unwillkürlich blickte sie zu ihrem großen Begleiter auf und versuchte, Ähnlichkeiten mit Ron zu entdecken.

„Miss Dumbledore?“, riss Ignatius sie aus ihren Betrachtungen. Seine Wangen waren unter ihrer intensiven Musterung rot angelaufen und wie ertappt errötete auch Hermine: „Entschuldigen Sie mein Starren, es ist nur… Sie sind… Sie haben mich gerade an einen guten Freund erinnert.“

Die Röte wich aus seinem Gesicht und machte einem schalkhaften Grinsen Platz: „Ich hoffe sehr, dass es ein guter Vergleich für mich ist?“

Mit einem unverbindlichen Lächeln setzte Hermine den Weg fort: „Aber gewiss, Erinnerungen an gute Freunde sind immer gut.“

Innerlich jedoch musste sie gegen aufsteigende Schmetterlinge ankämpfen. Als sie in dieser Vergangenheit angekommen war, hatten sich alle Gedanken auf die Vorfahren der Todesser ihrer Zeit gerichtet. Doch natürlich hatten auch ihre Freunde Eltern und Großeltern, die potentiell jetzt gerade in Hogwarts waren. Die Erkenntnis bereitete ihr ein Hochgefühl, wie sie es lange nicht mehr gehabt hatte. Vielleicht sollte sie einfach versuchen, außerhalb von Slytherin nach Freunden zu suchen? Gewiss würde sie sich mit den Vorfahren von Harry, Ron, Neville oder Luna gut verstehen.

„Sie waren heute sehr gut zu mir, Mr. Prewett“, sagte sie langsam, „Soweit ich das beurteilen kann, ist es nicht selbstverständlich, dass ein Gryffindor einem Slytherin einen Gefallen tut.“

Ein nervöser Seitenblick war die unmittelbare Reaktion auf diese Feststellung. Wieder erinnerte Hermine sich daran, dass ihre direkten, offenen Fragen und Aussagen in dieser Zeit vermutlich beinahe schon beleidigend aufgefasst wurden. Am liebsten hätte sie sich geschlagen für ihren Rückfall in alte Gewohnheiten, doch zum Glück sammelte dieser Mitschüler sich schnell wieder und behielt seine zuvorkommende Art bei: „Sie sind manchmal wirklich genauso, wie ich mir eine Amerikanerin vorstelle, Miss Dumbledore, selbst wenn Ihr Englisch Sie nicht verrät. Ich gehe davon aus, dass Sie es verkraften, wenn ich Ihre Ehrlichkeit meinerseits mit Offenheit erwidere.“

Erleichtert nickte Hermine. Sie sah, dass sie bei der nächsten Biegung zum Eingang der Großen Halle gelangen würden, und blieb stehen, um noch einen Augenblick länger mit ihrer neuen Begleitung plaudern zu können. Ignatius tat es ihr gleich, ehe er etwas leiser erklärte: „Es steht tatsächlich nicht so gut um das Verhältnis zwischen Gryffindor und Slytherin. Ich glaube, das liegt einfach in der Natur der Charaktere, die jeweils den Häusern zugeordnet werden. In aller Direktheit kann ich jedoch für mich persönlich sagen, dass Sie eine Ausnahme darstellen. Sie sind eine neue Schülerin und Sie haben am Anfang bereits gewiesen, dass Sie sich nicht scheuen, dem allseits beliebten Schulsprecher Tom Riddle auf Augenhöhe zu begegnen. Das war eine erfrischende Abwechslung.“

Nervös blickte Hermine den Gang rauf und runter – das letzte, was sie gebrauchen konnte, war ein zukünftiger Voldemort, der plötzlich aus dem Nichts auftauchen und belauschen würde, wie sie mit einem Gryffindor über ihr sprach. Doch sie waren die einzigen Schüler, die noch nicht zum Mittagessen in der Großen Halle saßen. Unsicher schaute Hermine wieder zu ihrem Gesprächspartner auf: „Tom Riddle ist ein Vorbild für alle Slytherin, ich habe mich mit meinem Verhalten nicht so beliebt gemacht.“

Ehe Ignatius darauf etwas sagen konnte, öffnete sich eine der großen Türen zur Halle und kein anderer als Tom Riddle trat heraus. Hermine meinte, ihr Herz müsste stehen bleiben vor Schock, und sie war sich nur zu bewusst, dass sie unwillkürlich blass wurde und ein panischer Ausdruck auf ihrem Gesicht erschien.

„Miss Dumbledore, da sind Sie ja!“, grüßte er sie erfreut. „Mr. Prewett, halten Sie etwa meine hochgeschätzte Mitschülerin von der Nahrungsaufnahme ab?“

Auch ohne ihn anzusehen, war Hermine sich bewusst, dass Ignatius fragend zwischen ihr und Riddle hin und her schaute, ehe er knapp erwiderte: „Es war eine einvernehmliche Unterhaltung, Mr. Riddle, hier hält niemand irgendjemanden von irgendetwas ab.“

„Das ist ja schön“, gab Riddle mit einem breiten Lächeln zurück, das Hermine das Blut in den Adern gefrieren ließ. Mit einem entschuldigenden Blick zu dem Gryffindor trat Hermine auf Tom zu: „Es ist äußerst zuvorkommend von Ihnen, nach mir zu sehen, Mr. Riddle, vielen Dank. Wir waren sowieso gerade fertig. Mr. Prewett hatte mir ein Pergament gebracht, das ich nach Geschichte hatte liegen lassen.“

Mit einem Nicken verabschiedete sich Tom von Ignatius, während Hermine ihm schnell ein „Einen schönen Tag noch“ zuwarf und dann am Arm ihres persönlichen Alptraums zur Slytherin-Tafel in der Großen Halle schritt. Dass das zuvorkommende Lächeln auf dem Gesicht von Ignatius sich in einen kalkulierenden Ausdruck verwandelte, entging Hermine.

„Du hast sie also gefunden!“, wurden beide am Tisch von Abraxas begrüßt, der sofort ein Stück zur Seite rutschte, um Platz neben sich für Hermine zu machen. Immer noch mit einem eiskalten Gefühl in ihrem Magen ließ Hermine sich auf die Bank sinken. Selbst, wenn er nicht mitbekommen hatte, dass sie sich über ihn unterhalten hatten, so war es doch unglücklich, dass Tom sie bei einem freundlichen Gespräch mit einem Gryffindor erwischt hatte. Er beurteilte ihre Hauszugehörigkeit sowieso schon zweifelhaft, da sollte sie ihm nicht noch mehr Futter für misstrauische Gedanken geben.

Also vielleicht doch keine Freundschaften mit Vorfahren meiner alten Freunde schließen, dachte sie niedergeschlagen.

"Unsere gute Miss Dumbledore hat sich angeregt mit Mr. Prewett unterhalten", erklärte Riddle in diesem Moment Abraxas. "Ist jener Gentleman nicht aus dem Haus Gryffindor?"

Hermine nickte nervös: "Wie ich bereits sagte, ich hatte meine Pergamentrolle liegen lassen und er hat sie mir im Auftrag von Professor Binns mitgenommen."

"Ich muss selbst sehr unaufmerksam gewesen sein, dass mir das nicht aufgefallen ist, verzeihen Sie meine Unachtsamkeit, Miss Dumbledore!", entgegnete Tom mit einem Tonfall falscher Reue. Verständnislos starrte Hermine ihn an. Nichts von diesem Zwischenfall war seine Schuld, und so sehr sie auch versuchte, die übertriebene Höflichkeit dieser Zeit zu verstehen, so unmöglich war es ihr doch zu erkennen, was genau hinter dieser Aussage steckte und welche Antwort von ihr erwartet wurde.

"Reden Sie keinen Unsinn", erwiderte sie schließlich, ohne ihre Irritation aus ihrer Stimme halten zu können: "Sie haben den Klassenraum vor mir verlassen, wie hätten Sie so ein Versäumnis meinerseits bemerken können?"

"Ich kenne keine Frau, die so sehr darauf besteht wie du, immer die Logik in jeder Situation zu suchen", mischte sich da Abraxas in ihr Gespräch ein. Hermine war ihm doppelt dankbar dafür: Einerseits rettete er sie damit aus dieser unangenehmen Situation, andererseits klangen seine Worte genauso wie zu Beginn ihrer Bekanntschaft, locker, freundlich, nicht abgeneigt.

"Ist es nicht rational, nach Logik zu suchen?", kommentierte Hermine mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Sie wollte Abraxas unbedingt deutlich machen, dass sie an einer Fortführung ihrer aufkeimenden Freundschaft interessiert war, insbesondere jetzt, da Riddle ihm nicht mehr den Umgang mit ihr zu verbieten schien.

"Es mag rational sein", kam zu ihrem Unmut die Antwort von Tom, "aber genau darum ist es überraschend. Frauen sind selten rational."

Genervt schloss Hermine die Augen. Sie wollte sich nicht mit Tom Riddle unterhalten, sie wollte mit Abraxas reden. Und schon gar nicht wollte sie sich mit Riddle über ein Thema unterhalten, bei dem sie nicht anders konnte, als ihm zu widersprechen. Sie hatte kein Interesse an einer Wiederholung des vorigen Abends, aber wenn es um die Frage gleicher rationaler Möglichkeiten von Frauen und Männern ging, konnte sie einfach nicht an sich halten. Betont langsam drehte sie sich zu ihrem anderen Sitznachbarn um: "Es liegt mir wirklich nichts daran, mit Ihnen zu streiten, Mr. Riddle, denn ich respektiere Ihre Meinungen und es gibt kaum Situationen, in denen Sie falsch liegen. Doch hier kann ich leider nicht schweigen, so sehr ich es auch wollte. Es gibt keinen Beweis dafür, dass Frauen von Natur aus weniger rational sind als Männer. Im Gegenteil, denken Sie nicht, dass ich der lebende Beweis dafür bin, dass es Frauen mit Männern aufnehmen können?"

Ein überlegenen Grinsen trat auf Riddles Gesicht: "Ganz im Gegenteil, meine Liebe. Die Natur hat zu jeder Regel auch Ausnahmen geschaffen. Ich gestehe Ihnen gerne zu, dass Sie außergewöhnlich begabt sind, doch das ist nicht die Regel bei Frauen. Und", fuhr er fort, während sein Grinsen noch breiter wurde: "So, wie Sie außergewöhnlich sind, bin ich es auch. Und, wenn ich mich auch nur für eine Sekunde auf Ihre Logik einlasse, dann bin ich der lebende Beweis dafür, dass Männer auch in ihrer Außergewöhnlichkeit den Frauen überlegen sind, da meine Fähigkeiten die Ihren noch übertreffen. Selbst wenn Sie sich also als Beweis für die Intelligenz von Frauen annehmen, so bin ich unwiederbringlich der Beweis für die größere Intelligenz."

Hermine konnte nicht glauben, dass irgendein Mensch so lobend von sich selbst sprechen könnte, noch dazu der stets auf Höflichkeit und Demut bedachte Tom Riddle. Ein rascher Blick zu Abraxas an ihrer Seite verriet ihr, dass es tatsächlich ungewöhnlich war, dass Tom so von sich sprach. Wieder vergingen mehrere Sekunden, in denen Hermine nach der verborgenen Bedeutung oder Absicht dieser Worte suchte, ohne jedoch erfolgreich zu sein. Da sie seine Ansicht über Frauen nicht auf sich sitzen lassen konnte, erwiderte sie nach langem Zögern: "Bisher bin ich nicht überzeugt, dass Sie außergewöhnlicher sind als ich. Unsere Noten dürften am Ende des Schuljahres sehr ähnlich ausfallen und unser Duell zu Beginn des Jahres endete nicht durch meine Schwäche, sondern weil mir Schweiß ins Auge gelaufen war. Woher also nehmen Sie die Annahme, ich sei Ihnen unterlegen?"

Das Lächeln auf seinem Gesicht wurde strahlend und der Tonfall war liebenswürdig, als Tom antwortete: "Sie haben Recht, Miss Dumbledore, Ihre Worte zeigen mir, dass ich Ihnen noch keinen vernünftigen Beweis erbracht habe. Da unsere Unterhaltung und... Lernstunde gestern offenbar keinen Eindruck hinterlassen hat, werde ich mir Mühe geben, heute Abend noch... mehr zu zeigen. Ich gehe davon aus, dass Ihnen das nur Recht ist?"

Hermine lief es eiskalt den Rücken runter. Sie hatte ihn wider besseren Wissens provoziert und nun hatte sie sich ihr eigenes Grab geschaufelt. Bevor sie irgendetwas darauf sagen konnte - ihr fiel eh keine hilfreiche Antwort ein -, hakte Abraxas nach: "Ihr lernt neuerdings zusammen? Wie kam es denn dazu?"

"Du klingst überrascht, mein lieber Freund", kommentierte Tom mit einem Lachen: "Ist es wirklich so undenkbar, dass ich den Wunsch verspüre, von der außergewöhnlichen Intelligenz unserer neuen Mitschülerin zu profitieren?"

"Wenn du es so ausdrückst, kann ich schwerlich widersprechen, aber...", murmelte Abraxas, doch er brach ab. Hermine wusste nur zu genau, worauf er hinaus wollte. Die Signale, die Tom aussandte, waren so widersprüchlich, dass auch ein treuer Freund wie Abraxas zweifeln musste. Erst zeigte Riddle sich interessiert, dann schüchterte er offenbar alle ein, die sich mit ihr anfreunden wollten, als nächstes zwang er Abraxas dazu, wieder freundlich zu ihr zu sein, nur um sie im nächsten Moment öffentlich im Gemeinschaftsraum als unerwünschte Person auszuweisen. Und nun präsentierte er ihre gemeinsamen Lernstunden als das natürlichste der Welt. Wenn du jetzt nicht erkennst, dass mit Tom etwas nicht in Ordnung ist, zweifle ich ernsthaft an deinem Verstand, Abraxas! Sieh hin!, dachte Hermine. Sie wünschte, sie hätte diese Worte direkt zu Abraxas sagen können.

oOoOoOo

Ihr Herz schlug schneller, als gesund sein konnte. Sie war alleine in ihrem Raum, doch die Angst vor dem Moment, wenn Riddle sie aufsuchen würde, raubte ihr beinahe den Verstand. Nach dem Mittagessen war er wieder dazu zurückgekehrt, sie mit freundlicher Ignoranz zu behandeln. Abraxas hatte sich zwar dafür umso bemühter gezeigt, doch das ungute Gefühl hatte Hermine nicht verlassen. Sie wusste, was ihr blühte nach ihren Worten. Wenn sie doch bloß ihr Temperament besser unter Kontrolle hätte. Die 40er Jahre sind nicht der richtige Ort für Feminismus!, schimpfte sie mit sich selbst.

"Guten Abend, Hermine!"

Ihr rasendes Herz blieb beinahe stehen. Natürlich, Tom Riddle war offensichtlich der Ansicht, dass er nicht länger auf die üblichen Höflichkeitsformeln ihr gegenüber achten musste. Anklopfen war selbstverständlich nicht nötig für ihn. Nervös erhob Hermine sich von ihrem Stuhl: "Guten Abend."

Er lächelte sie an. Er stand einfach da, die Tür hinter sich geschlossen, und lächelte sie an. Die Hände in den Hosentaschen vergraben, seine Schultasche nachlässig über einer Schulter, stand er in ihrem Raum und lächelte.

"Du bist gut!", sagte er schließlich, während er mit langsamen, bedächtigen Schritten auf sie zukam: "Niemand versteht es so gut wie du, mich auf meine Fehler und Nachlässigkeiten hinzuweisen. Tatsächlich bist du die einzige, die mir meine Fehler bewusst macht."

Hermine schluckte. Sie bezweifelte, dass Tom es wirklich gut fand, dass sie ihn auf irgendwelche Fehler hinwies, welche auch immer das sein sollten. Jemand wie er hasste nichts mehr als Versagen, und selbst der kleinste Hauch eines Verdachts, dass ihm etwas misslungen sein könnte, musste unerträglich für ihn sein. Dass er diese Worte so locker sagen und dabei sogar lächeln konnte, machte ihr Angst. Sehr viel Angst sogar. Mehr, als sie verspürt hatte, als sie noch alleine auf ihn gewartet hatte.

"Tom, ich...", setzte sie an, doch sofort unterbrach er sie: "Schschsch, Liebes. Du schuldest mir keine Erklärungen."

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