Ich kann davon nur träumen
liebe es, wenn man davon sprichst
Denn wie sehr ich es mir auch wünsche
ich verblasse im Sonnenlicht
Als Schatten wurde ich geboren
als Kind der höchsten Kraft
die Sonne hat mich beschworen
doch bin ihr bitterlich verhasst
Ich bin das Einzige, dessen Dunkelheit
sie nie erleuchten kann
denn wenn mich ihre Strahlen treffen
bricht sie selbst den Zauberbann
So oft sie auch über den Himmel wandert
versucht mich einzufangen
versucht ihre dunkle Seite zu verschlingen
Ich bin in dieser Welt gefangen
Als Zeuge ihrer Dunkelheit
Die ihr helles Licht bewirkt
Muss ich nunmehr ewig leben
Bis sie eines Tages stirbt
Denn wie zur hellsten Mittagsstund
kann ich dann die Welt verlassen
Nicht mehr gebunden an Erdengrund
Für immer, frei und nicht zu fassen
Mein Wunsch ist endlich frei zu sein
Frei von meinen lichten Ketten
Mein Wunsch ist endlich ich zu sein
Mehr zu sein als Silhouette

Comments

  • Author Portrait

    Oh, richtig toll! Schöne Idee und auch ein schöner Titel:D

  • Author Portrait

    Das Gedicht hat mir eine neue Perspektive gegeben, wirklich sehr gelungen. :)

  • Author Portrait

    Schönes Gedicht, ich mag deine Gedanken! :)

  • Author Portrait

    Ein tolles, bewegendes Gedicht! 5/5

  • Author Portrait

    Wow, das geht mir unter die Haut! Eindringlich beschrieben!

  • Author Portrait

    Interessante Sichtweise. Schöner Text. Finde ich gut.

  • Author Portrait

    Eine gute Idee, aus der Sicht des Schattens zu berichten, und dabei sontan zu dichten... Gefällt mir sehr gut, Polla! 5/5

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