Steve

Ich stehe vor dem Spiegel und betrachte mein müdes Gesicht. Diese Nacht habe ich vor aufregung über das bevorstehende Date nicht schlafen können.
Ich seufze und wasche mir das Gesicht mit kaltem Wasser um wach zu werden. Das hat den Effekt das ich wach bin, doch müde sehe ich immer noch aus.
Ich ziehe mich an und gehe runter in die Küche. Niemand ist dort, was mich zum ersten mal auf die Uhr blicken lässt. Es ist 6 Uhr Morgens. Ich mache mir eine grosse Tasse Kaffee mit viel Zucker.  Als ich den Kaffee ausgetrunken habe und mir überlege noch eine zweite Tasse zu trinken kommt mein Vater in die Küche. Er sieht mich überrascht an, normalerweise schlafen alle noch wenn er geht.«Was machst du den hier?»fragt er mich überrascht. Ich halte die leere Kaffeetasse in die Luft.«Schon um zehn nach sechs normalerweise schlaft ihr um diese Zeit noch.»sagt mein Vater.« Ich konnte nicht schlafen.»sage ich knapp, den mir ist gerade etwas eingefallen, etwas viel wichtigeres.« Wie war dein erstes Date mit Mama?»frage ich meinen Vater. Erstaunt über meine Frage hebt er die Augenbrauen.«Weshalb möchtest du das wissen?»fragt mein Vater.«Nun mein Freund hat ein Date und vielleicht hast du ein paar Tipps die ich ihm sagen kann.»flunkere ich. Mein Vater lächelt und ich weiss genau, dass er mich durchschaut hat. «Das einzige was ich deinem Freund rate ist völlig er selbst zu sein. Entweder das Mädchen mag dich so wie du bist oder es ist die falsche.»sagt mein Vater. «Viel glück.»fügt er hinzu bevor er die Küche verlässt. Ich höre wie er die Jacke anzieht die Schlüssel vom Schlüsselbrett nimmt und die Haustüre vorsichtig hintersich zu zieht. 
Ich bleibe noch eine weile sitzen, dann raffe ich mich auf. Ich packe meine Schultasche. Bevor ich um halb acht das Haus verlasse gehe ich in die Küche, wo meine Mutter im stehen eine Tasse Kaffee trinkt. «Am Mittag komm ich nicht nach Hause, ich bin bei Benni für ein Projekt.»schwindle ich. «Gut sei aber um sechs Uhr zu Hause.»sagt sie und küsst mich auf die Stirn. 
Ich gehe raus in die kälte und trete gedankenverloren meinen Schulweg an.
Heute habe ich endlich ein Date mit Alice, das was unmöglich schien wird wahr.
Beim Schultor angekommen passt mich Benni ab, der sofort anfängt mich mit Ratschlägen zu überhäufen.
Ich seufze. Das wird ein langer Morgen.

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