Meine Kleidung riecht noch immer nach dem Parfum das mich daran erinnert, dass ich heute glücklich war. Noch liegt der Schnee, der in mir den Wunsch entstehen lies, diesen Tag nie zu vergessen. Auch kann ich noch die Töne singen, die uns so fröhlich werden ließen.

Und ja, ich werde den Tag nicht vergessen, denn immer noch ist auch der Boden nass von meinen Tränen, immer noch ist eine Taste blutig von der Wunde, die Du mir zugefügt. Mit Deinen Worten. Und die ich mir zugefügt mit meinen Zähnen. Noch immer muss ich weinen wenn ich an Dich denke, obwohl Du mir verziehen.

Nein, deshalb muss ich weinen!

Du hast mir etwas verziehen, das ich nicht getan.

Comments

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    Wieder diese Düsternis, die einerseits so gut geschrieben ist, dass man sich mehr Texte dieser Art wünscht, andereseits sich sorgt, dass die Realität ganz genauso Düster ist und man nur hofft, dass das Licht dich ereillt.

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    toll geschrieben! hast du eigentlich schon mal daran gedacht, eines deiner gedichte zu vertonen? ich glaube nämlich, dass sich dieses sehr gut dazu eignen würde :)

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Fairy Dust

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