Ein Fuß vor den anderen um 
Schritt für Schritt in eine Zukunft zu gehen,
in einem Land ohne Karte und Himmelsrichtungen
wo an den Kreuzungen keine Wegweiser stehen 
und über Bäche keine Brücke führt,
in diesem Land muss ich wandern.

Ich suche nach Pfaden, Wegen, 
irgendeiner Spur, der ich folgen kann.
Doch die meisten verschwinden schon nach ein paar
Fußabdrücken in einem Sumpf der Bedeutungslosigkeit.

Wo das Moor des Vergessens 
die alten, mutlosen Wanderer verschluckt
und das Land all jene vergisst,
die  keine eigenen Wege gefunden haben,
dort will ich niemals versinken..

Ich lasse mich von meinem Selbstbewusstsein stärken und suche 
nach den weitesten Wegen im Land, 
will die steilsten Felsen erklimmen und die reißenden Ströme durchschwimmen
so, als wäre kein Weg zu weit und kein Ziel unerreichbar. 
Angezogen vom Rauschen des Meeres suche ich 
trunken nach den Küsten meines Landes.
Ich stürme zielstrebig auf den rauschenden Ozean, 
und vergesse in meinem Wahn 
wie steil doch die Klippen sind. 
Ich verliere den Halt und 
rutsche ab in die tiefsten Fluten des Wahnsinns, 
wo ich versinke, 
in einem Ozean,
der Bedeutungslosigkeit. 

-Finde auch du deinen Weg-



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