Der Himmel strahlt in hellem Blau,
vergessen ist das fade Wintergrau.
Sonnenschein auf Felder und Fluren,
geschmolzen sind des Winters Spuren.

Es kommen wieder Storch und Schwalbe,
Vogelgesänge erklingen im grünen Walde.
Frühlingslieder erklingen voll schöner Melodie,
zu Spechts Paukenschlägen: Wundersame Symphonie.

An einem Weiher Quarken die ersten Frösche,
rauschen leis, Blätter von Ahorn und Äsche.
Voll entzücken hört's das kleine Reh:
Fragt die Mama: "Ist's das Werk einer Fee?"

Grün , bauschige Kronen der Bäume,
Sind Ausdruck zarter Frühlingsträume.
Welche der wärmende Wind küssen kann,
Bis sich Knospen öffnen, am hohen Stamm.  

Lila Tupfen sprießen in Wald und Garten,
Krokusse, Nazissen und viele andere Arten.
Der lieblich, schöne Duft,
lockt die Bienen aus ihrer Gruft.

Blütenträume auch am See,

schläft im Gras das kleine Reh.

Lasst es uns nicht wecken,

oder schlimmer es erschrecken.


Überall sind die Zeichen schon zu sehn,
und so muss auch ich mir eingestehen:
Der Frühling kommt, der Winter geht.

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28.02.2017 / 1.03.2017 © Felix Hartmann


Mein Beitrag zur Frühlingschallenge 2017. 


Comments

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    Dein Gedicht gefällt mir sehr gut, auch wenn ich dem Winter noch ein wenig nachtrauere. Wie immer toll geschrieben! 5/5 :)

  • Author Portrait

    Du sagst es: der Frühling kommt! Und meiner Meinung nach keinen Tag zu früh ;-) Ein wirklich schönes Gedicht, aber das sind wir von dir ja gewohnt. 5/5! :D

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