Die Bestie von Faron

                                                        Kapitel 7

" Warum wollt ihr das so genau wissen Lady Wenefra?" Kylions Worte schallten noch lange in Wenefras Gedanken nach. Welch eine dumme Frage. Sie wollte es wissen weil sie ..... ja, weil sie was? Wenefra war verwirrt. In den vergangenen Tagen und Wochen hatte sie Kylion beobachtet und studiert. Er war so ganz anders als wie sie ihn von damals als junges Mädchen in Erinnerung hatte.Und er war verdammt attraktiv. Wobei das noch untertrieben schien. Er war ein sehr schöner Mann und sie ertappte sich sogar dabei,
das sie ihm heimlich verstohlene Blicke zu warf, wenn er es nicht merkte. Sie mochte seine Stimme, seinen Geruch..... Der Gedanke das er nun in die Schlacht ziehen und sich Uriah entgegen stellen wollte, machte ihr Angst!
In dieser Nacht wünschte sie sich, nicht alleine in ihrem Gemach liegen zu müssen und sie verspürte ein seltsames Gefühl, sie sehnte sich nach Kylion!
Wenefra fand einfach keinen Schlaf und wand sich in ihrem Bett hin und her. Sie hatte einfach keine Ruhe und so stand sie auf und schlich sich hinunter in die Halle. Doch sie erschrak, als sie eine große Gestallt erblickte die am Kamin saß.  Erleichtert atmete sie auf , als sie Kylion erkannte. Er war tief in Gedanken und hatte seinen Kopf auf seine Faust gestützt und starrte in die Flammen.
"Ihr seit noch wach MyLord?" Erschrocken griff Kylion zu seinem Dolch, den er immer griffbereit bei sich trug. "Was geistert ihr mitten in der Nacht hier herum? Ihr solltet in eurem Bett liegen und schlafen! Ihr könnt von Glück reden das ich noch rechtzeitig bemerkt habe das ihr es seit, sonst hätte euch mein Dolch durchbohrt!" Kylion wirkte müde und angespannt und schlecht gelaunt! "Ich konnte keinen Schlaf finden und ich hatte keine Ahnung das ihr noch wach seit. Ich bin früher immer, wenn ich nicht schlafen konnte noch ein wenig in der Halle herumgelaufen.Ich habe mir jetzt nichts weiter dabei gedacht! Übrigends, ihr habt mir noch immer keine Antwort auf meine Frage gegeben, die ich euch gestellt hatte!" Wenefra sah ihn wartend an und ihr Blick den sie dabei hatte, machte Kylion ganz verrückt! Sie sah jetzt noch umwerfender aus, in ihrem Nachthemd, die Beine nackt und ihr schwarzes Haar offen. Sie sah aus wie eine kleine Waldhexe....oh ja, sie war eine Hexe.....seine kleine schwarze Wolfshexe und er wollte sie verdammt nochmal! Jetzt, heute Nacht....bevor er in die Schlacht aufbrechen musste!
Kylion erhob sich ein Stück, nur soweit das er sie zu fassen bekam und zog sie auf seinen Schoss. "Was machst du nur mit mir She Wolf! Weisst du eigentlich das du mir meinen Verstand raubst? Du hast mich verzaubert kleine Wölfin!" Kylion kam ganz dicht an ihr Gesicht und seine Lippen berührten fast die ihren. Wenefra sah ihn direkt in die Augen und ihr Herz schlug schneller. Sie konnte die Hitze seines Körpers spüren und seine starken Muskeln. Gott, was war das für ein Mann. Jetzt da sie so auf seinem Schoße saß und ihm ganz nahe war, fühlte sie sich plötzlich nicht mehr so fremd. Es war fast so als wäre sie schon seine Gemahlin. Wenefra lächelte zaghaft und leichte Röte stieg in ihre Wangen. Kylion strich ihr sanft über ihren Rücken und ein wohliger Schauer lief ihr über den ganzen Körper. Dann als er ihr die Haare aus dem Gesicht strich und die rechte Schulter frei legte, wurde ihr Atem schneller und sie spürte wie ihre Brustwarzen hart wurden. Was war nur los mit ihr, sie war
verwirrt und versuchte sich selbst zu erklären, weshalb sie auf einmal solche Gefühle spürte. Kylion bemerkte sehr wohl das Wenefra nervös wurde und durch den dünnen Stoff ihres Nachthemdes konnte er sehen wie ihre Knospen hart geworden waren. Er hatte das Gefühl gleich den Verstand verlieren zu müssen. Langsam strich er mit seiner rechten Hand über ihren linken Oberschenkel und glitt immer weiter nach oben bis er an ihrer Hüfte war. Ihre Haut war so schön weich und er wollte mehr davon berühren. Also ließ er seine Hand weiter gleiten, ihre Hüfte hinauf über ihre Taille bis hinauf zu ihrem wohlgeformten großen Brüsten. Wenefra zog scharf die Luft ein als er mit seiner Hand ihre Brust umschloss. Mit seinem Daumen strich er leicht über ihre harte Knospe, wobei er sie keinen Augenblick aus den Augen lies. Wenefra hatte ihre geschlossen und schien seine Berührung zu genießen. "Ich will das du mir sagst das du mich willst, Wenefra! Jetzt!" Sie öffnete ihre Augen und diese waren vor Lust ganz dunkel. Ihre leicht geöffneten Lippen zitterten und ihr Atem ging schwer. "Sag es, sag es mir jetzt .....willst du mich Wenefra?!" Kylions Stimme klang rau und fast wie ein Befehl. Wenefra hätte ihn zu gerne noch etwas zappeln lassen, doch seine Berührung war für sie so intensiv, das sie selbst kaum noch an sich halten konnte. Ja sie wollte ihn!
Sie griff mit ihrer rechten Hand in sein dunkles Haar und zog seinen Kopf leicht nach hinten. Aus seiner Kehle drang ein leises Knurren und sein Blick war gefährlich. Kylion packte ihr ebenfalls ins dichte Haar und drückte ihren Kopf ganz nah zu sich, seine Lippen berührten ihre und als sie ihre Lippen weiter öffnete, drang er mit seiner Zunge in ihren Mund und küsste sie innig und voller Lust. Seine Zunge suchte die ihre und umkreiste sie. Wenefra wusste das es nun kein zurück mehr gab und erwiderte seinen Kuss. Kylion fühlte wie das Feuer in ihm immer stärker wurde und er hatte das Gefühl er müsste sterben vor Verlangen nach ihr. Seine Gedanken spuckten in seinem Hirn umher, ob sie Uriah wohl auch so geküsst haben möge, denn küssen konnte sie bei Leibe
verdammt gut. Augenblicklich keimte wieder diese unbändige Eifersucht in ihm auf. Er konnte es nicht ertragen, zu wissen oder zu ahnen, das sie einen anderen Mann, ganz gleich wen, so geküsst hatte oder das ein andere Mann sie je berührt und in ihr gewesen war. Kylion lies von ihrer Brust ab und glitt mit seiner Hand zwischen ihre Schenkel und bei Odin und allen Göttern, sie war so heiß uns feucht. Sie wollte ihn, sie war bereit ihn zu empfangen, doch er wollte....nein er musste es aus ihrem Munde hören.
"Sag mir endlich das du mich in dir haben willst Wölfin....sag es..... !!!" Kylion keuchte schwer vor rasender Lust doch Wenefra schwieg und genoss seine Berührung an ihrer intimsten empfindlichsten Stelle. Kylion wurde wütend weil sie ihn so lange hinhielt, doch er wollte sie noch weiter reizen, so lange bis sie seinen Namen schrie und darum betteln würde, das er sie nahm.
Mit seinem Mittelfinger drang er leicht in ihr allerheiligstes und Wenefra glaubte ihre Sinne zu verlieren, als er seinen Finger in ihr bewegte und dann mit seinem Daumen ihre Lustperle massierte. Innig und voller Leidenschaft küssten sie sich und Kylion bewegte seine finger schneller. Wenefra zuckte leicht, als eine Welle wundervoller süßer Erlösung durch ihren Körper strömte. Sie krallte sich fest in seine Schulter mit ihrer linken Hand wären die rechte sich noch fester in sein Haar wühlte. Kylion ertrug diesen Zustand seiner Lust nicht länger und erhob sich samt Wenefra von seinem Stuhl. Er trug sie durch die Halle, zur Treppe und diese hinauf. Als er an seinem Gemach zum stehen kam, versteifte sich Wenefras Körper plötzlich.  "Wartet MyLord.....bitte, nicht!"
Kylion glaubte seinen Ohren nicht recht zu trauen. Hatte sie soeben NEIN gesagt? Sie verweigerte sich ihm, noch immer? Wütend stellte er sie auf den Boden und starrte sie zornig an. " Was soll das....warum hältst du mich zum Narren?" "Ich halte euch nicht zum Narren MyLord..... ich warte nur noch immer auf eine Antwort...... wie lange werdet ihr fort sein!?" Bei Odin und allen Göttern, warum musste diese Frau nur so stur sein!  "Viel zu lange meine Schöne.... und ich werde es nicht erwarten können wieder bei dir sein zu können!" Kylion hatte ihr Kinn angehoben und ihr tief aber drohend in die Augen geschaut. "Bist du nun zufrieden mit meiner Antwort?" Seine Ungeduld war nicht zu überhören und Wenefra musste grinsen. "Du findest es scheinbar lustig mich so zu Quälen! Aber das wird dir gleich vergehen meine schöne Wolfshexe!" wieder küsste er sie in einem Anflug von tiefer Leidenschaft und hob sie erneut auf seine starken Arme.
Wenefra ließ es zu, auch das er sie zu seinem Bett trug und sie sanft hinein legte. Wie eine Göttin lag sie vor ihm und er konnte durch den dünnen Stoff ihres Hemdes ihren wunderschönen Körper erahnen. Kylion zog sich sein Hemd aus und Wenefras Augen weiteten sich als sie seine nackte, breite, muskulöse Brust, seinen muskulösen Bauch und diese breiten muskulösen
Schultern sah. Sein dunkles Haar das über diese fiel und ihm bis auf die Brust reichte. Sie leckte sich sinnlich über ihre blutroten Lippen und musste schlucken. Als Kylion sich seiner Beinkleider entledigte und sie seine erregte steife Männlichkeit in voller Pracht erblickte, wurde ihr leicht Angst und Bange. Noch nie hatte sie solch einen großen Penis gesehen. Gut, Uriah hatte auch einen, aber seiner war dünn und krumm und gar nicht schön anzusehen. Wenefra hatte sich immer geekelt vor Uriahs Penis, auch wenn er ein recht attraktiver Mann war. Doch im Vergleich zu Kylion....nein, die beiden
konnte man gar nicht Vergleichen! Kylion war ein Mann, ein richtiger Mann!
Und dieser Mann legte sich nun neben sie und fing an sie zu streicheln und zu küssen. Wenefra genoss es, doch sie konnte sich einfach nicht wirklich fallen lassen und sich diesem Gott von einem Mann hingeben. Nicht solange sie noch Uriahs Ehefrau war!
Als Kylion ihr das Nachthemd hoch schob und ihre Schenkel mit zärtlichen Küssen bedeckte, wurde sie zunehmend nervöser. Und als er dann ihre Schenkel spreizte und ihre intime Stelle küsste hielt sie Augenblicklich den Atem an. Was tat dieser Mann da? Sie spürte seine Lippen und auf einmal auch seine Zunge, die sich kreisend um ihre Liebesperle bewegte. Wenefra bewegte sich automatisch und beugte ihm ihr Becken entgegen. Als hätte Kylion ihre geheime Botschaft verstanden, führte er seine Zunge in  ihr allerheiligstes und es dauerte nicht lange und Wenefra überkam eine Welle voller Lust und sie hatte ihren Höhepunkt. Kylion wollte nun aber auch seine Lust stillen und wollte sich auf sie legen, doch Wenefra drehte sich weg von ihm.
Was war denn nun los? Wollte sie ihn schon wieder necken und ihn reizen? Doch als er sich neben sie legte um ihr ins Gesicht zu schauen, erkannte er das sie es Ernst meinte, sie wollte ihn nicht! Zornig sprang Kylion aus dem Bett und suchte seine Kleidung zusammen. Dann riss er die Tür auf und stampfte wie ein wütender Stier hinaus. Wenefra konnte ihn die Treppe hinunter poltern und vor sich hin fluchen hören. Doch auch wenn es ihr nicht leicht viel, sie musste sich ihm verweigern. Noch! Langsam neigte sich träge Müdigkeit über sie und sie schlief ein. Als Wenefra am nächsten Morgen erwachte, wusste sie zuerst nicht wo sie war. Doch schnell erkannte sie das es nicht ihr Gemach
war und die Erinnerung an vergangene Nacht kam wieder. Sie lächelte als sie an Kylions Küsse und seine Berührungen dachte.
KYLION!!!! Voller Panik sprang sie aus dem riesigen Bett und eilte hinaus und die Treppen hinunter, doch die Halle war leer. Sie rannte durch die Hale und stieß das große Tor auf, doch auch im Burghof war keiner von Kylions Kriegern zu sehen. Wenefra eilte so wie sie war in ihrem Nachthemd in die Stallungen und erschrak. Die Pferde waren weg! Ihr wurde schwindlig und sie musste sich an einem der Balken festhalten. Kylion war tatsächlich in die Schlacht gegen Uriah Thorndon dem Dark Lord gezogen. Angst umfasste ihr Herz, das sie Kylion nicht wieder sehen würde. Sie wusste sie hinterhältig und brutal Uriah selbst sein konnte. Gut er suchte sich immer schwache Männer aus oder Frauen. Alles andere ließ er seine Krieger erledigen. Der Dark Lord war im Grunde genommen ein Feigling, deshalb war er auch nicht nach Faron gekommen zur Blackadder Festung, weil er genau wusste, das er gegen Kylion nicht die geringste Chance gehabt hätte. Kylion war die Bestie!
Drei Tage und Nächte vergingen ohne ein Zeichen der Blackadder Krieger, Wenefra hatte kaum ein Auge zugemacht und auch am Tage irrte sie in der Festung umher und stieg sogar auf den Aussichtsturm. Doch weit und breit kein Anzeichen von Kylions Rückkehr. Am vierten Tage, wurde sie von den Rufen des Wachmanns aus der Festung gelockt. Sie eilte zu ihm hinauf auf de Turm und tatsächlich, da kamen sie! Kylion kehrte nach Black Wood Castle zurück, zurück zu ihr! Voller Freunde eilte sie die Stufen des Aussichtsturm wieder hinab und quer über den Burghof, als auch schon die schweren
Holztore geöffnet wurde. Wenefra konnte es kaum noch abwarten, bis die Krieger diese durchquerten. Als es endlich soweit war hätte sie vor Freude fast los geschrien, doch ihr Lächeln erstarb als sie Kylions finsteres Gesicht erblickte. Sein Blick war eiskalt und als nun auch die anderen Reiter das Tor durchquerten blieb sie wie versteinert stehen. Sie blickte in die blutverdreckten Gesichter der Gefangenen die Kylion aus Ask mit gebracht hatte und als die jungen Barbaren Krieger auf den steinernden Boden des Burghofes gestoßen wurden, war ihr klar das man sie richten wollte, hier!
Kylion stieg von seinem Pferd ab und baute sich in voller Größe vor seinen Gefangenen mit gezogenem Schwert auf. Er war nur noch von dem Wunsch erfüllt, diese zu bestrafen.  "Seht nun dem Tod mit allem Mut entgegen den ihr aufbringen könnt. Ich werde euch richten für das was ihr meinem Volk
angetan habt!" Als er sein Schwert zum Schlag ausholte, traf ihn jedoch ein schuldbewusster Stich, trotz seines Panzers aus Zorn, als er erkannte das einige seiner Gefangenen kaum älter waren, als dreizehn Jahre. Einen Mann zu töten, war für Kylion nicht weiter von Bedeutung, er war ein Wolfskrieger und töten lag ihm im Blut. Er war eine Bestie, er war DIE Bestie!!!!
Doch das hier waren sehr junge Männer und unter ihnen sogar noch halbe Kinder. Und das drehte Kylion schier den Magen um. Aber es musste getan werden, diese dummen Jungen verdienten keinen Krieger Tod, denn ganz gleich ob sie Erwachsene Männer waren oder noch Jungen, änderte nichts an der Tatsache, das sie mit plünderten, mit mordeten und vielleicht sogar auch schändeten. Kylion wischte sich Blut und Schweiß von der Hand und schritt auf den ersten seiner Gefangenen zu. Als plötzlich Wenefra zwischen ihm und jenem stand. "Ich flehe dich an, töte sie nicht!" Wenefra sank auf ihre Knie
Kylion sah auf die Prinzessin hinab, auf jene Frau für die er selbst sterben würde. Was würde er darum geben, wenn sie ihn so verteidigen würde, doch anstatt dessen, verurteilte sie ihn und viel auf die Knie um für das Leben dieser elenden Bastarde zu bitten. "Geh weg von den Gefangenen!" zischte er. "Nein, ich kann nicht zulassen, das du das tust!" sagte sie " Wenn dein Zorn verraucht ist, wirst du es bereuen, diese Jungen abgeschlachtet zu haben, die bereits von dir besiegt wurden!" "Sie verdienen den Tod!" Kylions Augen waren tiefschwarz vor Zorn. "Sieh sie dir doch an Kylion, sieh dir an wie jung sie noch sind.... es sind noch halbe Kinder!" Wenefras Stimme zitterte "Bitte Mylord...ich flehe Euch an. Es wurde genug Blut vergossen!" Kylion bebte innerlich. Das waren in seinen Augen keine kleinen Jungen, sondern Krieger die selbst schon Frauen, alte und sogar Kinder abgeschlachtet hatten, ganz gleich ob aus freien Stücken oder auf Befehl ihres Lords Uriah Thorndon, den er leider nicht erwischt hatte. Dieser elende Feigling war aus seiner Festung geflohen und hatte diese Burschen und ein paar wenige seiner Krieger zurück gelassen um seinen Besitz zu verteidigen. Welch ein jämmerlicher Waschlappen dieser DARK LORD doch in Wahrheit war!
Kylion würde übel, doch dann ließ er sein Schwert sinken. "Ihr verdankt meiner Gemahlin, das ihr am Leben bleibt, doch seid gewarnt!" langsam ließ er seinen bestialischen Blick die Reihen der Gefangenen entlangwandern, damit sie das Ausmaß seines unbändigen Zorns erkennen konnten. "Solltet ihr jemals wieder einen Fuß auf mein Land setzen, werde ich euch in Stücke hacken, bei lebendigem Leibe und euch an die Wölfe verfüttern! Verschwindet und überbringt eurem feigen Lord meine Nachricht, das ich ihn Pfählen werde sobald er mir in die Hände fällt! Und jetzt haut ab, bevor ich meine Meinung doch noch ändere!" Kylion wand sich ab und ging.
Als er an Wenefra vorbei ging sah er sie mit einer solch kalten Wut an, dass ihr ein eisiger Schauer über den rücken lief. "Kümmert euch um die Pferde!" forderte er seine beiden Freunde Dragon und Balagor auf, dann drehte er sich zu Wenefra um und deutete mit dem Finger auf sie " Und DU, kommst mit mir!"  Als er und sie in seinem Gemach ankamen, schloss er die Tür ab und fuhr herum. "Ich hätte keine Loyalität von einer Thorndon erwarten sollen." zischte er abfällig. " Wie kannst du es wagen dich gegen mich zu stellen und diese Bastarde in Schutz zu nehmen!" er trat mit gewaltigen Schritten auf sie zu und stand ganz nah bei ihr, so das sie seine Hitze, die von seinem Körper ausging ganz deutlich spüren konnte. "Ich habe mich nicht gegen dich gestellt, ich habe nur verhindert das du einen großen Fehler begehst den du dein Leben lang bereut hättest!" Kylion wand sich von ihr ab und ging zu Fenster, als er sich umdrehte schlug er sich gegen seine starke Brust und schrie, "Ich würde mein Leben geben um dich zu beschützen und so dankst du es mir!" "Mylord....." doch er ließ sie nicht zu Wort kommen. "Du weist ganz genau, was für abscheuliche Verbrechen diese "Jungen" begangen haben und es ist mir egal ob sie es auf Befehl hin taten oder nicht. Sie hatten den Tod verdient! Wenn es stimmt das du wie eine Gefangenen in Thorndons Festung gelebt hast, dann hast du eben Männern dein Vertrauen geschenkt, die es niemals wert sind und die dir bei der nächstbesten Gelegenheit zeigen würden, das dem so ist! Und du flehst um ihr armseliges Leben und machst mich vor meinen und jenen Männern lächerlich!?" Kylions Stimme hallte durch die ganze Festung und man konnte ihn sogar bis auf den Burghof hinaus hören.
"Das wollte ich nicht und ich habe dich nicht belogen...... doch es sind noch halbe Kinder. Du kannst sie nicht einfach abschlachten. Dann wärst du nicht viel besser als Uriah Thorndon selbst!" schrie sie zurück. "Wage es nicht mich noch einmal mit diesem stinkenden Stück Menschenfleisch auf eine Stufe zu stellen! Du hast keine Ahnung wer oder was ich bin!" Kylion schlug mit seiner Faust gegen die Wand, so stark das Putz herab bröckelte. "Und mir vertraust du nicht,trotz allem was ich für dich getan habe!" 
"Du vertraust mir doch auch nicht!" gab sie bockig zurück.
" Und damit scheine ich ja ganz Recht zu haben, wie du mir eben bewiesen hast!" knurrte Kylion sie an und seine Augen funkelten gefährlich. Wenefra ging zitternd auf ihn zu und streckte ihre Hand nach ihm aus.
"Bleib mir lieber fern!" knurrte er bedrohlich. "Ich habe keine Angst vor dir Kylion" log sie. Sie hatte wahnsinnige Angst vor ihm. "Das solltest du aber!" seine Miene war so zornig, das sie all ihrem Mut zusammen nehmen musste um nicht zurück zu weichen oder gar aus dem Zimmer zu flüchten.
Trotz all seinem Zorn spürte sie seinen Schmerz der sich dahinter verbarg.
"Wenn ich dir weh getan habe, dann tut es mir leid Mylord!" sie legte ihre Hand auf seine Wange und Kylion zuckte leicht unter ihrer zarten Berührung.
"Ich rate dir, mich nicht anzurühren!" knurrte er sie zornig an. "Ich möchte mich entschuldigen und dich trösten....Kylion!"  "Trost ist das letze was ich jetzt von dir will und deine gelogene Entschuldigung interessiert mich nicht!" Kylions Blick traf sie tief und sie erkannte seine wilde tobende Lust, und das raubte ihr fast den Atem. "Geh, solange du noch kannst Wenefra!" seine Stimme klang rau und dunkel und als sie ihrem Kopf schüttelte und ihn mit ihren wölfischen Augen so voller Lust ansah, zog er sie an sich.
"Was hast du nur vor mit mir......warum quälst du mich, warum demütigst du mich? Und warum verweigerst du dich mir?" Kylion presste sie fest an seinen Körper. " Oder willst du das ich dich mit Gewalt nehme? Ist es das was du willst? Das ich dir zeige was für eine Bestie ich bin!?"
"Nein, das bist du nicht...du bist keine Bestie!"
"Ach nein? Das bin ich also nicht? Glaub mir, ich bin noch viel schlimmer, als mein Ruf!" grob schlossen sich seine Hände wie Schraubzwingen aus Eisen um ihre Oberarme und sie versuchte sich aus seinem Griff zu befreien.
"Sei nicht so grob, du tust mir weh Kylion!" "Grob bin ich also...... ich kann dir gerne zeigen was es heißt wenn ich grob werde!" er schob seine Hand in ihren Nacken und packte fest zu. "Ich könnte dir auf der Stelle dein schönes Genick brechen wenn ich es wollte. Du willst dich mir nicht freiwillig hingeben, dann werde ich mir eben nehmen, was ich will. Gewohnt bist du es ja schon! Du willst weder meinen Schutz, noch meine Treue oder gar meine Liebe. Dann gebe ich dir eben etwas anderes! Die Götter wissen das du nichts anderes von mir willst!"  "Kylion, nein...... Bitte....!" Wenefra wurde panisch, entsetzt starrte sie ihn an und stemmte sich mit aller Kraft gegen seine Brust. Doch sie hatte nicht den Hauch einer Chance, er war einfach viel zu stark!
Kylion hatte gewollt das sie ihn wollte, das sie ihn erwählte, sich ihm hingab voller Leidenschaft und inniger Liebe. Doch er wusste das sie dies niemals tun würde. Er war blind vor rasender Wut und Schmerz. Wie von Sinnen packte er sie und warf sie auf sein Bett, dann riss er sich sein Hemd vom Körper und entledigte sich seiner Hose. Wenefra drehte sich um und versuchte aus seinem Bett zu fliehen, doch Kylion packte sie fest an ihrem Knöchel und zog sie zurück. Angsterfüllt schrie sie auf und schlug um sich, traf seine Brust, sein Gesicht.....doch ihre Schläge ließen ihn nur noch wahnsinniger werden. Wahnsinnig vor Lust nach ihr und Schmerz dem sie ihn zugefügt hatte, als sie sich gegen ihn stellte und seine Feinde in Schutz nahm.
Er riss ihr das Kleid kaputt, beugte sich über sie und küsste wild ihre entblößten Brüste. Grob fasste er zwischen ihre Beine. "Du Scheusal....du verdammte Bestie!" Wenefra schrie und glaubte die Besinnung verlieren zu müssen.
Plötzlich wurde die Tür aufgerissen, Dragon und Balagor standen im Raum und starrten entsetzt auf ihren Freund und auf die Prinzessin, welche halb nackt unter ihm lag und angsterfüllt als auch voller Panik war. "Raus mit euch......" brüllte Kylion. "Bei allen Göttern,was tust du da? Bist du denn von allen Sinne?" Dragon konnte nicht glauben was er da sah.
Sein Freund und König war gerade im Begriff eine große Dummheit zu begehen. "Ich wiederhole mich kein Zweites Mal....verschwindet, raus mit euch!" Kylion war aufgestanden, doch hielt er Wenefra mit seinem Linken Bein,aufs Bett gedrückt.  "Zwing mich nicht nach meinem Schwert zu greifen!" knurrte Kylion Dragon entgegen. Balagor nahm Dragon am Arm und zog ihn hinaus. "Lass sein mein Freund, du hättest keine Chance gegen ihn. Kylion hat den Verstand verloren und die Prinzessin geht uns nichts an. Sie ist keine von uns, sie ist eine Thorndon! Kylion kann mit ihr machen was er will!"
Dragor starrte abwechselnd zu seinem Freund und dann wieder auf die Tür zu Kylions Gemach aus dem er die verzweifelten Hilferufe der Prinzessin hörte.
Mit geballten Fäusten folgte er Balagor nach unten in die Halle, doch er schwor sich das er Kylion noch zur Rechenschaft ziehen würde.

Die Heftigkeit von Kylions Leidenschaft überwältigte Wenefra, trotz ihrer Angst die sie vor ihm hatte. Er hielt sich mit all seinem Schmerz, seinem Zorn und seiner wahnsinnigen Liebe zu ihr nicht zurück. Er wollte sie so verzweiffelt, bei allen Göttern, er war besessen von dieser Frau. Kylion presste seine Lippen auf ihren Mund und hielt sie an ihren Handgelenken fest, damit sie sich nicht weiter wehren konnte. Doch sie wand sich noch immer unter ihm, wie eine
Schlange. Jede ihrer Bewegungen und ihr angestrengtes Stöhnen raubten ihm weiter die Sinne. Er konnte die Bestie die er war, nicht länger zurück halten und spreizte ihre Schenkel mit seinen kräftigen Beinen auseinander.
Gott, sie war so wundervoll eng, so heiß und feucht! Seine Stöße waren heftig und wurden immer schneller. Er bäumte sich auf packte sie an ihren Hüften und stieß mit voller Wucht in sie. Wenefra schrie auf und krallte sich mit
ihren Fingernägeln in seine muskulösen Unterarme. Er stöhnte laut und spürte wie er nicht mehr länger aushalten konnte, er musste endlich kommen. Kylion hatte das Gefühl sonst sterben zu müssen, wenn er sich noch länger zurück hielt. Er sah auf Wenefra herab, die ihre Augen geschlossen hatte und ihren Kopf hin und her warf. Ihr lieblicher Mund geöffnet und ihr sinnliches Stöhnen, klang wie Musik in seinen Ohren. Es schien ihr zu gefallen und er bewegte sich noch schneller und fester in ihr. Dabei beobachtete er sie, wie sie sich unter ihm aufbäumte, ihr Becken nach seinem Rhythmus mit bewegte.
Himmel, diese Frau war wahrlich eine Hexe! Dann beugte sich Kylion zu ihr herab und umfasste ihre vollen Brüste mit seinen Händen, leckte und saugte an ihren steifen Knospen und stieß immer fester in sie hinein! Er rief ihren Namen und das sie ihm gehörte, ihm allein! Als Wenefra ihre Augen öffnete und sein wilder Blick sie traf flüsterte sie seinen Namen voller Hingabe und Sehnsucht. "Sag das du mir gehört, ich will es aus deinem Munde hören. Sag das du mich willst und das du mich liebst!" Kylion vergötterte diese Frau.
"Kylion.... ich.... will dich, ja, ich will dich! Und ich gehöre Dir...nur Dir!" keuchte Wenefra voller Lust. "Wenn du mich belogen hast, dann schwöre ich dir, ich werde dich töten Wenefra!" noch einmal stieß er sie kräftig und
voller Wucht. Als er kam, schrie er wie ein Tier, schmerzerfüllt und voller Zorn.
Auch Wenefra hatte ihren Höhepunkt erreicht und war mit ihm gemeinsam gekommen.  Kylion ließ sich neben ihr aufs Bett rollen und lag da, völlig außer Atem und Schweiß gebadet. Er hatte seine Augen geschlossen. In seinen Gedanken kreisten noch immer ihre Worte, das sie ihn wollte und das sie ihm gehörte, NUR IHM! Doch das sie ihn liebte, hatte sie nicht gesagt, was Kylion traurig aber auch gleichzeitig wieder wütend.  Plötzlich stand er auf, sammelte seine Kleidung zusammen und verließ das Zimmer. Wie versteinert sah ihm Wenefra hinterher und als sie ihr zerrisenes Kleid auf dem Boden erblickte, wurde ich schmerzlich bewusst, das Kylion sie soeben mit Gewalt genommen hatte. Und sie hatte es letztendlich zugelassen. Sogar Lust hatte sie dabei empfunden und einen Höhepunkt gehabt. Sie schüttelte den Kopf und runzelte die Stirn. Die Bestie von Faron hatte soeben sein wahres Wesen gezeigt und sie hatte diese Bestie heraufbeschworen. Was zu Hölle war nur los mit ihr? Eben noch als Kylion sie so genommen hatte, und seiner unbändigen Lust freien Lauf ließ, da hatte sie zuerst Angst, ja....aber dann, war da noch etwas anderes. Bei allen Göttern, sie liebte diesen Kerl. Sie verzehrte sich nach ihm und auch wenn sie sich die ganze Zeit über weigerte sich ihm hinzugeben, so wollte sie Kylion doch von Anfang an.  Jetzt fiel es ihr wie Schuppen von den Augen, jetzt konnte sie die seltsamen Gefühle von damals einordnen. Sie hatte ihn schon immer gewollt und nur ihn! Ihn, die Bestie von Faron!

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beta
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