Eine Frage der Schuld


"Das heißt das ich Felix in diese Gefahr gebracht habe.", sagte Kathy mit Tränen in den Augen. Es waren fünf Minuten vergangen seitdem Stephen ihr auseinandergesetzt hatte, wie es überhaupt zu Melanies Kräften und der Möglichkeit zur Verwirklichung ihrer Pläne kam. Fünf Minuten war es her, Fünf in den sie versuchte zu verstehen, sich die Schuld gab und den Kampf verlor die Ruhe zu bewahren. Die ersten Tränen rannen ihr über das Gesicht.

"Du bist nicht schuld.", äußerte Stephen ihr ein Taschentuch reichend, noch ehe Kathy etwas erwidern konnte: "Nein du bist nicht schuld. Felix hat die Zeit in deiner Welt sehr genossen und er ging ohne Schmerz aus dieser. Für die Komplikationen seiner Rückreise kannst du nichts."

"DOCH!", fauchte Kathy den Detektiv an, "Ich habe die Idee dazu gehabt. Ich habe geholfen es herzustellen. Und ich war es die ihm das Fläschchen gab!" Aus dem Fauchen wurde ein Schluchzen und aus dem Schluchzen ein bitterliches weinen. Die kleine Katze fühlte sich am Boden zerstört, schon wieder hatte sie jemandem Schaden zugefügt. Diesmal war es Felix der immer darauf pochte ihre positiven Eigenschaften hervorzuheben und ihr besprach zu so etwas fähig zu sein. Jetzt hatte er einen Beweis. Die Gedanken kreisten durch den Kopf der Hexe und gewannen an Fahrt. Wurden schneller und immer schneller. Sie erreichten gerade die Geschwindigkeit eines Hurikans, als Stephen mit nur einem Satz die rasende Geschwindigkeit gegen eine Mauer prallen ließ und stoppte.

"Niemand hat daran schuld. Außer Melanie selbst."

"Aber ich..."

"Nichts aber. Du kannst nichts dafür das auf seiner Rückreise aus deinen Gedanken einer seiner Charaktere die Chance witterte, dass zu tun, was sie schon immer wollte: Felix vernichten. Du konntest nicht wissen, dass so jemand wie sie in seinem Kopf haust, Megmarie konnte das genauso wenig wissen und er konnte nicht wissen, dass Melanie so eine Chance erhalten würde, für ihre üblen Pläne. Nur Melanie wusste von ihren Plänen und der Möglichkeit. Wenn du meinst du bist Schuld, sage ich du begehst einen Fehler und gibst Melanie mehr Möglichkeit ihn zu töten. Also hör auf zu weinen und sieh ein, dass du so nur diesen verdorbenen Apfel einen Gefallen tust!"

Kathy wischte sich schweigend die letzten Tränen vom Gesicht: "Ich kann nicht versprechen, dass die Schuldgefühle fern bleiben, aber egal ob sie es tun, ich werde diesem missratenen Charakter das Handwerk zu legen!"


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