Das weite Blau auf das ich sehe,

Das saftige Grün auf dem ich stehe.

Das kalte Weiß das sie manch bedeckt,

All das, in mir die Lebensfreude weckt.

 

Erde!

So ein wundervoller Ort.

Erde!

So ein einfaches Wort.

 

Wälder zu jeder Zeit,

tragen stets ein Kleid.

Ob weiß, ob grün oder bunt,

so sinnlich wie des Kussesmund.

 

Meere, ich kann nicht sagen.

Wie sie meine Gedanken tragen.

So ruhig, so still, so tief.

Auch ihnen gilt mein Liebesbrief.

 

Berge, eure dunklen Wogen

haben die Wolken oft umflogen.

Strebt ihr in den Höhn,

euch find ich so wunderschön.

 

Wüsten, Sonnen lüsterne Flächen,

Frei von Flüssen und Bächen.

Trocknen aus die Kehlen,

doch seid ihr auch Juwelen.

 

 

Erde!

So ein wundervoller Ort.

Erde!

So ein einfaches Wort.

 

 

Doch der Mensch sieht es nicht,

unsere Erde hat Tränen im Gesicht.

Vielleicht wollt er löblich richten,

doch zwingt sein Handeln mich zu dichten.

 

Schlich sich an die Erde heran,

und knechte sie zum Untertan.

Nahm sich dann des Tieres an

und belegte ihn mit dem Todesbann.

Behandelte sie als sein Eigentum,

und schändete so das Heiligtum.

 

Rodete Wälder, nutzte Waffen,

meinte er hat so Kultur geschaffen.

Hat das Herz ihr ausgewühlt,

und sich wie Gott gefühlt.

 

Doch ist hier nicht Schluss,

Warnung die ich sagen muss!

Die Erde wird sich an uns übel rächen,

wenn wir weiter versuchen, sie zu brechen.

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22.04.2016 © Felix Hartmann

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