Kapitel 11

 „Seit dem die Mauer am 13.8.61 gebaut wurde konnte niemand mehr rüber. Und nun gab es doch eine Möglichkeit. Ich bestieg den Zaun. Dann kam ein Polizist an. Er riss mir an der Kleidung und wollte mich herunter ziehen. Doch ich klammerte mich an dem Zaun fest, bis ein anderer Polizist mir mit dem Stock auf die Finger schlug. Dann wollten sie mich abführen, doch die Flüchtlinge auf der anderen Seite schrien so, dass mich die Polizisten laufen liefen. Am selben Tag kaufte ich mir Filzstifte und malte mir die Bundesdeutsche Flagge auf die Handinnenfläche. Am Abend wurde ich von zwei Jugendlichen angesprochen. Sie fragten mich wohin ich wolle, doch ich antwortete nicht direkt. Bis einer meinte, du willst zur Bundesdeutschen Botschaft, oder? Da war es raus. Gemeinsam gingen wir zur Botschaft leider suchten wir uns eine Stelle aus, wo gegenüber eine Milizstation war. Ich half zuerst den Beiden rüber. Plötzlich war alles hell. Ich wurde geblendet. Sie hatten Mehrere Scheinwerfer angestellt. Rufe wurden laut und ich ergriff die Flucht. Die beiden, den ich geholfen hatte konnten es kaum war haben, dass ich jetzt flüchtete. Doch sie brauchten nicht lange zu warten. Am nächsten Tag kam ich mit vielen anderen zu der Botschaft. Sie war noch voller geworden. Ge meinsam kletterte ich mit den rüber, doch auch diesmal wurde ich kurz vor dem entscheidenden Schritt gestoppt. Wieder rissen sie an meiner Kleidung. Sie schrien und die auf der anderen Seite auch. Dann kam ein Mann am Zaun entlang. Er hatte ein typisches Brillengestell aus dieser Zeit. Er hatte wenige schwarze Haare. Da er einen Anzug und Krawatte trug, passte er gar nicht ins Bild. Die Polizisten rissen immer noch an mir. Die deutschen schrien immer noch. Doch dann rief der Mann laut dass sich die Deutschen beruhigen sollten und er redete mit den Beamten und befahl ihnen mich los zu lassen. Dann wurde er leicht handgreiflich und die Beamten hauten ab. Sie hatten zu viel Angst vor ihm. Dann Half mir der Mann über den Zaun und meinte dass ich zum Gebäude kommen solle.“


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