Technische Hilfe



„Kannst du bitte mal kurz drangehen und dich mit DLRG OG Hilden melden?“, fragte Zak Matt und er tat.
„Guten Tag, ich bin Schmitz von dem Segelklub, Ich habe gesehen, dass euer Bus gerade weg ist, deshalb rufe ich das Diensthandy an.“, erklärte die Person auf der anderen Seite, „Könnt ihr kurz kommen, wir bräuchten eure Hilfe.“
„Sag: Dass wir in 10 Minuten da sind.“, meinte Zak zu Matt und dieser gab es durch. Sofort schaltete Zak das Blaulicht und Martinshorn an und beschleunigte den Wagen. Gerade wurde die Höchstgeschwindigkeit auf 50 runtergesetzt, doch Zak beschleunigte weiter. Prompt wurden sie geblitzt.
„Was war das?“, fragte Matt verunsichert.
„Das war ein Geschwindigkeitsmessgerät, wenn man zu schnell fährt, wird man geblitzt und bekommt eine Strafe.“, erklärte Zak.
„Und jetzt bekommen wir eine Strafe?“, fragte er erschrocken.
„Nein, weil wir im Einsatz sind und Extra rechte haben. So dürfen wir zum Beispiel schneller fahren oder auch über eine rote Ampel fahren und die anderen müssen uns Platz machen.“, erklärte Zak ruhig, was Matt beruhigte.
Sie hatten nun einen Ampel erreicht, die rot zeigte und drei Autos standen davor. Doch sie machten alle ein wenig Platz und andere befuhren gar nicht die Kreuzung, so dass Zak auf die Gegenfahrbahn ausweichen konnte. Wenig später bei einer weiteren Kreuzung, jedoch mit mehreren Spuren, machten auch hier die Autos vorbildlich eine Rettungsgasse und ließen Zak durch. Auf den letzten Metern wichen auch die Autos zur Seite, so dass Zak ungebremst zu dem Privatweg fahren konnte. Dort bog er zum See ab und auch hier machten die Fußgänger Platz. Dann fuhren sie auf den Parkplatz vor dem Vereinshaus und Zak schaltete das Martinshorn aus.
„Zieh dir so eine rote Jacke an.“, gab Zak Anweisung und stieg aus.
„Was gibt’s?“, fragte er professionell und ernst.
„Hier bei dem Starken Wind sind die Boote gekentert. Und einige bekommen wir nicht mehr aufgerichtet.“, erklärte der Segellehrer die Situation.
„Okay. Ist noch jemand im Wasser?“, frage Zak weiter.
„Nein, zwei haben sich in andere Boote gerettet.“, antwortete der Segellehrer.
„Okay, dann sag ihnen, sie sollen versuchen so schnell wie möglich aus dem Wasser kommen, und ins Warme.“, gab Zak Anweisung und zu Matt: „Hinten liegt ein großer Metall Koffer, kannst du den bitte mal rausholen?“
„Okay ich versuche.“, antwortete dieser und ging zum Kofferraum.
„Aber das Problem ist, dass der Wind sie von dem Ufer wegschiebt. Und bei dem Wind können wir auch nicht wirklich kreuzen.“, erklärte der Segellehrer Zak.
„Das ist wahr. Okay ich brauche zwei starke, die mir helfen die Boote fertig zu machen. Dann werden wir zuerst die beiden über Bord gegangenen retten und dann die Boote bergen.“, legte Zak sein Vorgehen fest und brüllte zum Strand herunter: „Zwei Mann zum Helfen!“
Sofort kamen zwei Jungen, beide um die Achtzehn Jahre alt.
„Hast du den Koffer?“, fragte Zak Matt und er hatte schon die Wärmedecken herausgenommen.
„Ja. Wir brauchen die Boote oder?“, fragte er.
„Ja genau. Aber es sind Kajaks.“, meinte Zak während er die Garage aufschloss und zwei Rettungswesten in zwei Kajaks legte.
„Zwei nehmen ein Kakajak und wir beide tragen das zweite.“, gab Zak routiniert Anweisungen.
Die Beiden Kajaks wurden zum Wasser getragen und die Garage wieder abgeschlossen.
„Oh Gott. Jetzt ist noch das Boot gekentert, das die beiden frierenden aufgenommen haben.“, meinte der Segellehrer und schlug die Hände über dem Kopf zusammen.
„Bleiben Sie ruhig. Alles wird gut.“, beruhigte Zak ihn, „Rufen Sie einen Rettungswagen, damit die Sanitäter noch mal drüber schauen können, wenn wir sie erstversorgt haben.“
Zak und schob die zweisitzigen Kajaks ins eiskalte Wasser.
„Okay. Wir fahren jetzt gemeinsam zu dem verunglückten Schiff und schauen, dass sie erst mal auf ein anderes Schiff kommen und dann werden wir sie abschleppen.“, erläuterte Zak sein Vorgehen.
„Habe nicht ganz verstanden.“, meinte Matt.
„Komm erst mal mit.“, meinte Zak und fuhr los.
„Warum wir nicht retten sofort Personen aus Wasser?“, fragte Matt.
„Es sind zu viele. Wir sammeln und dann bringen wir alle gesammelt zum Strand.“
„Okay. Ich sehe Grund nicht. Aber du hast das Sagen.“
„Vertrau mir.“
„Ich tue.“
So fuhren sie mit kräftigen Schlägen zu dem gekenterten Boot. Die Vier Segler hatten sich auf zwei Boote gerettet.
„Geht es euch den Umständen gut?“, fragte Zak laut zu den beiden Booten.
„Uns ist sehr kalt.“, rief einer.
„Das ist klar, aber ansonsten?“, fragte Zak noch mal nach.
„Nee nur kalt.“.
„Okay. Gleich wird euch warm werden. Einer muss nur noch nach vorne und ein Seil zum Abschleppen an dem Kajak befestigen.“, gab Zak Befehle.
Die Seilverbindung wurde aufgebaut und Matt und Zak zogen die Segelboote in Ufernähe.
Dann zogen sie die Boote ganz an Land und Matt versorgte sie mit den Wärmedecken. Und sie wurden von dem Rettungswagen schon erwartet.
Nach der Übergabe holten Matt und Zak auch die anderen Boote an den Strand, packten die Boote wieder in die Garage und gingen in das Vereinshaus. Dort machte Zak einen Heißen Kakao, den sie zusammen genossen.


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