Zuhause sein

Erschöpft stieg er die Treppen hoch und lockerte den Hemdkragen.
Dieser ganze Tag war für die Katz‘ gewesen. Einer, an dem man besser im Bett geblieben wäre. An dem man sich lieber hätte krankmelden sollen.
Erst streikte das Auto, dann der Aufzug im Büro. Anschließend gab der Kopierer den Geist auf und der unzuverlässige Lehrling verschlampte wichtige Unterlagen.
Den Ärger dafür kassierte natürlich er als zuständiger Ausbilder.

Müde öffnete er die Wohnungstür. Wärme und der Duft des Abendessens empfingen ihn. Lächelnd fand er sie im Wohnzimmer unter einer bunten Decke, auf dem Sofa eingenickt.
Wo sie war, war sein Zuhause.

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Fairy Dust

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