Ausbildung zum Landschaftsgärtner

Da ich Abitur und eine abgeschlossene Ausbildung in der Tasche hatte, konnte ich die 3-jährige Ausbildung auf 2 Jahre verkürzen.

Die Berufsschule, die Einzige für diesen Beruf in ganz Bayern (außer der in München, die aber nur für den Großraum München zuständig ist), ist in Höchstädt an der Donau. Das bedeutete für mich jedes mal 4 1/2 Stunden Zugfahrt. Einfach.


Mir gefiel das. Ich lernte ständig neue Leute kennen. Und ich fand Geschmack am Zugfahren. Das werde ich auch in Zukunft gerne machen, um Ausflüge zu unternehmen, etc.


Natürlich war es Blockunterricht. Und - wow - was für ein Unterschied zum Unterricht für Bürokauffleute. Nicht unbedingt die Methoden. Die waren teilweise genauso Kindergartenmäßig.

Aber die Lerninhalte waren sehr viel interessanter für mich! Botanische und deutsche Namen einheimischer und ausländischer Bäume, Sträucher und Stauden, Lebensbereiche der Pflanzen, Bodenarten, Betonarten, Zaunbau, Treppenbau, Dachbegrünung, Teichbau, um nur einige zu nennen. Ihr merkt schon, ich bin begeistert.


Als völlig fachfremde Person - ich meine, ich kam frisch aus dem Büro ^^" - war ich in den praktischen Fächern natürlich bei den Schlechtesten dabei, aber ich biss mich durch. Weil ich es wollte. Und wie ich es wollte. Zum ersten Mal in meinem Leben tat ich etwas, weil ICH es wollte und nicht, weil irgendjemand zu mir gesagt hatte, mach das!

Fühlt sich extrem gut an. ;) Kann ich jedem nur wärmstens empfehlen.


Ich schloss die Ausbildung mit 2,17 ab, wobei mich die Theorienoten rausgerissen haben.


Auch in dieser Zeit habe ich viele interessante und liebe Persönlichkeiten kennen gelernt und Erfahrungen gemacht, die ich nicht missen möchte. Auch hier habe ich viel zu wenig Zeit investiert, um die Kontakte aufrecht zu erhalten. Wenn einer von euch, die ihr mit mir durch diese zwei Berufsschuljahre gegangen seid, das liest, dann schreibt mich doch mal in facebook an! Würde mich freuen. =D

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