verschwiegenheit

„Hey, du da!“, rief eine Stimme. Sie drehte sich um und sah dass es ein Polizist war. Sie drehte um und kam auf ihn zu. „Ja, was ist? Kann ich ihnen irgendwie helfen?“, fragte sie unschuldig.
„Nein, aber du blutest da am Arm und das sieht schlimm aus. Außerdem hast du Druckstellen da am Hals, die noch ganz frisch sind. Da sollt mal ein Arzt drauf schauen.“
„Ach nein, das ist nicht so schlimm, wie es aussieht.“, meinte sie beschwichtigend, doch der Polizist ließ sie nicht gehen.
„Sag mal, von wo kommst du eigentlich her? Du hättest mir eigentlich auffallen müssen, wenn du in diese Richtung gehst. Du hättest an dem Tatort vorbeikommen müssen.“
„Nein ich komme aus dem Garten des Jobcenters, welcher mit der Fabrik verbunden ist.“, erklärte sie wahrheitsgemäß.
„Das ist aber komisch, denn da ist eben etwas passiert. Hast du irgendetwas mitbekommen?“
„Nein. Was ist den passiert?“, fragte sie verwundert.
„Es gab da einen Attentäter. Mehr weiß ich nicht. Aber du musst wirklich dringend die Wunden mal von einem Arzt begutachten lassen. Hier ist zufälliger weise einer.“ Damit führte der Polizist das Mädchen wiederwillig zu einem der Krankenwagen. Auf dem Weg sah sie, wie gerade die beiden Mitarbeiter, die sie beschützt hatte versorgt wurden. Die anderen saßen auf der Treppe und erholten sich von dem Schrecken. Mit durchdringenden Blicken machte das Mädchen klar, dass sie nicht in dem Bericht oder den Aussagen erwähnt werden will. Der erste Befragte schaute zu ihr herüber und sagte etwas lauter: „Ich hörte nur noch, wie die beiden Kollegen gegen ihn gekämpft haben und erst der eine ausgeschaltet wurde und dann sich die beiden anderen einen erbitterten Zweikampf leisteten. Bis es plötzlich still war.“ Das Mädchen warf ihm einen lobenden Blick zu.

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