Unvorbereitet

Eine Tür wartete auf ihn, eisern, alt und voller Rost. Es erinnerte ihn an getrocknetes Blut. Das Licht, dass durch eine bleiche Mattscheibe fiel, wirkte farblos wie an einem Regentag.
Je näher er ihr kam, desto lauter wurde es. Ein Geräusch, das sich ihm schmerzhaft einbrannte. Sirenen. Bilder überschwemmten seine Erinnerungen und er presste die Hände auf die Ohren. Das Geräusch schwand nicht.
Ein Haus, das in Flammen stand. Pures Chaos auf den Straßen.
Dann ihr Gesicht; sie lächelte ihn an. ›Du hast mir versprochen, mich niemals zu verlassen. Hör auf, dagegen anzukämpfen. Folge mir!‹

Fröstelnd öffnete er die Tür.

Comments

  • Author Portrait

    Was auch immer genau passiert ist, sie will, dass er ihr folgen soll, wohin auch immer.

  • Author Portrait

    Sie scheint ihn auf Biegen und Brechen zu sich - in den Tod? - führen zu wollen. Bei diesem Kapitel habe ich einmal mehr gemerkt, wie lustig das Hirn so arbeitet. Man macht sich zu allem ein Bild, unabhängug davon, wie viele Infos man (nicht) hat. Als du zu Beginn der Parkszene von einem Unfall geschrieben hast, habe ich sofort einen Verkehrsunfall angenommen. Jetzt stellt sich raus, es war ein Hausbrand. Oder beides. ;) Jeder hat seine eigenen Assoziationen. Daher wette ich, deine Geschichte liest und denkt sich jeder Leser völlig anders. ;)

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Fairy Dust

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