Ein neues Ziel

"...Weshalb wir uns in der Pflicht sehen, Martin Bückers Methode nicht nur zu praktizieren, sondern sie an alle interessierten Mediziner weiter zu geben. Allerdings lassen wir uns nur deshalb in die Karten schauen, weil wir von unseren künftigen Mitstreitern fordern, dass auch sie unsere Technik gemeinnützig anwenden und nicht, um Profit zu machen. Sollten sie Gewinne auf diese Art einfahren, sind sie in das Projekt "Alternative Krebsbehandlung" zu stecken! In der Klinik unserer Stiftung erzeugen und speichern wir Strom durch eine von mir entwickelte Anlage. Die so eingesparten Kosten, fließen in die Instandhaltung und in technische Neuanschaffungen der Klinik! Wie ihnen sicher nicht entgangen ist, wurden wir in jüngster Vergangenheit mehrmals Opfer schlecht, oder gar nicht recherchierter Medienberichte, die sich Allesamt als unwahr und teilweise absichtlich gefälscht erwiesen. Die Strafgelder und Wiedergutmachungen solcher Verleumdungen stecken wir ebenfalls postwendend in die Ausstattung unserer Klinik, zum Beispiel in einen geplanten Computertomographen. Auch nehmen wir gerne Spenden. Hier komme ich nicht umhin, einige, ihnen sicher bekannte, Lieferanten zu nennen, denen die Bückerstiftung zu großem Dank verpflichtet ist...

Wie Eingangs erwähnt, machen wir uns auch eine Studie der österreichischen Fachleute Univ.-Prof. Dr. Günther Bernatzky von der Universität Salzburg und Magister Franz Wendtner, Psychoonkologe der  Salzburger Landeskrankenanstalten zu Nutze, die in der Schmerzforschung Großes geleistet haben. Von ihnen stammt auch das sogenannte "Musikament", welches in unserer Klinik an praktisch jedem Bett Verwendung findet. Von ihnen wurde der Nachweis geführt, dass Schmerzfreiheit jedweden Genesungsprozess fördert, was uns wohl logisch erscheint und Basis unserer Behandlung ist. Nach anfänglich oft hoher Schmerzmitteldosierung haben wir mit den Audio-CDs zur Entspannung und Schmerzlinderung beste Erfahrungen gemacht. Wer keine Schmerzen hat und mental gut eingestellt ist, bringt die besten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Therapie mit! An dieser Stelle möchte ich erwähnen, dass wir die Notwendigkeit und die abertausenden Heilungen durch die bisher von der Schulmedzin praktizierten Therapien sehr wohl anerkennen und nicht verunglimpfen wollen. Die Erfolge auf diesem Sektor sind nicht abzustreiten und folgen dem gleichen Ziel. Wir versuchen nur einfach, schonender und kostengünstiger zu therapieren und die Behandlung praktisch Jedem zugänglich zu machen. Der Erfolg gibt uns Recht.

Und nun bedanke ich mich für über neunzig Minuten ihrer geschätzten Aufmerksamkeit und stehe ihnen  nach einer fünfzehnminütigen Pause und einer kleinen Stärkung für Fragen oder eine eventuelle Diskussion gerne zur Verfügung!"

Erfreulicher Weise dankte mein Publikum mit tosendem Applaus. Josef hatte mit mir vorher abgesprochen, dass ich während der Pause den Raum nur im Falle eines dringenden Bedürfnisses verlassen würde. Dies stellte sich jedoch nicht ein, so dass ich im Saal unter Aufsicht blieb und nur ein paar Schluck Mineralwasser zu mir nahm. "Das läuft doch prima, Chef!" meinte Brandmayr aufmunternd. "Haben sie Kontakt zu Max?" - "Hatte ich, Michael! Zu Hause ist alles in Ordnung!" - "Danke!"

Robert Danter war völlig klar gewesen, dass er mir oder  meinen Lieben nur unter großem Risko nahekommen konnte. Doch nachdem ihm klar war dass hier kaum etwas auszurichten war, hatte er ein neues Ziel ins Auge gefasst. Ein Ziel, mit dem weder Selina noch ich gerechnet hatten...


       

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